Konservieren & Aufbewahren

Ändert sich beim Einfrieren der Nährstoffgehalt?

Wird das Nahrungsmittel unter optimalen Bedingungen eingefroren (schockgefroren), nicht zu lange und bei mindestens -18°C gelagert und sachgemäss aufgetaut, verändert sich der Nährstoffgehalt kaum. Bei gekauften Tiefkühlprodukten sollte die Tiefkühlkette bis zum Verbrauch nicht unterbrochen werden. Friert man Lebensmittel selbst ein, ist Folgendes zu beachten, um die Nährstoffe zu schonen:
- Frische Lebensmittel bester Qualität wählen.
- Fettarme Lebensmittel bevorzugen.
- Einwandfreie und geeignete Verpackung verwenden.
- Auf über 5°C angetaute Lebensmittel kein zweites Mal einfrieren.
- Zu langsames Gefrieren verändert die Zellwände und bewirkt einen Verlust von Zellsaft (und somit Nährstoffen) beim Auftauen.
- Werden tiefgekühlte Nahrungsmittel zu lange gelagert, können die Fette ranzig und ungeniessbar werden.
- Lagerdauer:
Bei Fleisch, Geflügel und Fisch gilt: Je magerer das Gefriergut, desto länger kann es gelagert werden.
Schweinefleisch: zwei bis sieben Monate
Rind-/Kalbfleisch: neun bis zwölf Monate
Geflügel: zwei bis sechs Monate
Fisch: zwei bis vier Monate
Wurst: ein bis drei Monate
Butter: bis sechs Monate
Käse: bis vier Monate
Eigelb, Eiweiss: acht bis zwölf Monate
Obst und Beeren: acht bis zwölf Monate
Gemüse: drei bis zwölf Monate, variiert stark je nach Sorte
Pilze: sechs bis neun Monate
Kräuter: drei bis vier Monate