Welche Quarksorte ist mit "Quark" gemeint?
Steht in einem Swissmilk-Rezept bei den Zutaten "Quark" ohne genauere Spezifizierung, kann die Quarksorte frei gewählt werden. Grundsätzlich gilt:
Für die kalte Küche (Saucen, Dips oder Füllungen) eignet sich jede Quarksorte. Da Fett ein Geschmacksträger ist, profitieren die meisten Gerichte geschmacklich von Rahmquark. Zudem sorgt seine besonders cremige Konsistenz für zusätzlichen Genuss. Wer es hingegen leichter mag, setzt auf Halbfett- oder Magerquark.
Für die warme Küche (Gratins, Aufläufe, Gnocchi, Wähenguss) sollte eine Quarksorte mit mindestens 25% Fettgehalt (mind. Halbfettquark) verwendet werden. Je höher die Fettstufe ist, desto höher kann der Quark erhitzt werden.
Je niedriger der Fettgehalt, desto höher die Gefahr, dass die Masse gerinnt. Ei oder Mehl bzw. Stärke im Rezept verhindern ein Gerinnen. Das heisst: Auch Magerquark kannst du in warmen Gerichten verwenden, z. B. für Teige. Verwendest du ihn in einem Guss für Wähen, in Gratins oder Aufläufen, achte darauf, dass Ei und/oder Stärke in der Masse enthalten sind.

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