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Gesundes Znüni & Zvieri

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Gesundes Znüni & Zvieri

Znüni und Zvieri eignen sich besonders gut, um gemeinsam Gesundes auszuwählen, Fingerfertigkeiten wie Schälen, Zerteilen oder hübsch Anordnen zu üben und zusammen zu geniessen.

Empfehlung: zwei Zwischenmahlzeiten pro Tag

Kinder sind ständig in Bewegung. Sie spielen, lernen, entdecken, probieren aus. All das verbraucht Energie. Im Kindermagen hat pro Mahlzeit nur wenig Nahrung Platz, und die Muskeln speichern erst begrenzt Energie. Deshalb sind insbesondere Kleinkinder auf eine regelmässig über den Tag verteilte Energiezufuhr angewiesen.

 

Bunt und gesund

Diese Znüni und Zvieri schmecken allen. Sie sind bedarfsgerecht für Kinder im Alter von 2 bis 4 Jahren mit saisonalen und regionalen Zutaten zusammengestellt.

 

 

Energienachschub mit kleinen Powersnacks

Zwischenmahlzeiten helfen den Kindern, die Zeit bis zum Mittag- und Abendessen ohne Hungerloch zu überstehen. Sie können auch mal grösser ausfallen. Je nachdem, wie viel Energie die Kinder gerade verbrauchen.

Jedes Kind isst anders

  • Die Mengenempfehlungen sind Orientierungswerte.

  • Jedes Kind hat seinen individuellen Bedarf.

  • Der Appetit kann von Tag zu Tag schwanken.

  • Der individuelle Entwicklungsstand beeinflusst die Lebensmittelauswahl und die Zubereitung.

Essen will gelernt werden

Den Löffel pannenfrei in den Mund transportieren, aus einem Becher oder Glas trinken, Brot abbeissen, Obst und Gemüse kauen – Essfertigkeiten wie diese müssen Kinder lernen. Dabei hat jedes Kind sein eigenes Tempo. Ebenso individuell entwickelt sich der Zahnstatus, der das Abbeissen und Kauen beeinflusst. In der Broschüre «Mein Znüni – mein Zvieri» zeigen vier verschiedene Beispiele, wie Zwischenmahlzeiten entwicklungsgerecht gestaltet werden können.

 

Als Elterninformation

Mein Znüni – mein Zvieri

3 gesunde Zutaten für Zwischendurch

  • Jede Saison hat ihre eigenen „gluschtigen“ Gemüse und Früchte. Wählen Sie möglichst regional und immer einheimisch.

  • Vollkorn ist erste Wahl. Achten Sie auf einheimische Zutaten und Produktion.

  • Schweizer Milchkühe fressen hauptsächlich einheimisches Raufutter, also Gras oder Heu. Wählen Sie ungesüsste Milchprodukte und Käse aus der Schweiz.

  • Trinkwasser vom Wasserhahnen ist nicht nur ein guter Durstlöscher, sondern auch  ökologisch sinnvoll. Ungezuckerter Früchte- oder Kräutertee bietet eine sinnvolle Abwechslung.

Achtung Nüsse!

Nüsse enthalten hochwertige ungesättigte Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe. Sie sind eine ideale Ergänzung eines Znünis oder Zvieris. Grundsätzlich sollten Kinder bis drei Jahre keine ganzen oder in grobe Stücke gehackten Nüsse bekommen, weil die Gefahr des Einatmens und Verschluckens von Nüssen oder Nussstücken in diesem Alter am höchsten ist. Besonders heikel von ihrer Form her sind Erdnüsse und Pistazien. Kinderärzte empfehlen, diese sogar bis zum Alter von fünf oder sechs Jahren zu meiden. Gemahlene Nüsse hingegen sind kein Problem, wenn sie nicht zusätzlich wegen erhöhter Allergieneigung gemieden werden müssen.

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Wer legt eigentlich fest, wie viel, was und wie oft Kinder essen sollen?

Die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung SGE gibt die in der Schweiz geltenden Empfehlungen für die ausgewogene Ernährung für Kinder in verschiedenen Lebensaltern heraus. Swissmilk verwendet diese Empfehlungen für alle ihre Rezepte, die sie Kitas, Schulen und Ernährungsfachleuten zur Verfügung stellt. Zusätzlich legt Swissmilk besonderen Wert auf die Herkunft, Saisonalität und Nachhaltigkeit der Zutaten.