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Schweizer Wintergemüse: Rezepte, Infos und Tipps

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Schweizer Wintergemüse: Rezepte, Infos und Tipps

Ob Randen, Sellerie oder Sauerkraut – unsere Wintergemüse-Rezepte reichen von knackigen Chips bis zu aromatischen Suppen. Dazu Tipps zur Verwendung und eine praktische Sortenfibel.

Gemüsige Vielfalt im Winter

Isst du gerne abwechslungsreich und auch im Winter am liebsten saisonal? Kein Problem. Wie du schon an der Auswahl in unserer Grafik siehst: Es gibt jetzt mehr Schweizer Gemüse, als man denkt. Ob frisches oder Lagergemüse, die Vielfalt ist da. Unser Saisonkalender zeigt dir weitere Saisonprodukte mit passenden Rezepten. Apropos: Wir haben hier eine Auswahl unserer liebsten Wintergemüse-Rezepte zusammengestellt.

Wintergemüse-Rezepte

Wintergemüse – was ist was?

  • Pastinake: Grosse Ähnlichkeit zur Petersilienwurzel. Pastinaken haben aber ein dickeres Kopfteil, der Blattansatz ist dazu eingesunken. Geruchstest: Pastinake duftet nach Rüebli.

  • Petersilienwurzel: Unterschiede zur sehr ähnlichen Pastinake: kleinerer Kopfteil und nach oben gewölbter Blattansatz. Geruchstest: Petersilienwurzeln haben den charakteristischen Petersilien-Duft.

  • Rande: Ob roh oder gekocht - das purpurrote Fruchtfleisch der Rübe ist unverwechselbar. Aber wusstest du, dass es auch farblose ("weisse Bete") bis hellgelbe ("gelbe Beete"/"Goldrübe") Sorten gibt?

  • Federkohl (Kale, Grünkohl): Lange Stiele, krause Blätter - Kale ist längst wiederentdeckt als Trendgemüse, z. B. als Federkohl-Chips oder im Green Smoothie. Bekannter ist der grüne Federkohl, es gibt aber auch zahlreiche rote Arten.

  • Kalettes (Flower Sprout): Kreuzung zwischen Federkohl und Rosenkohl. Ist klein wie Rosenkohl, die Blätter sehen aber aus wie Federkohl: mit gekräuselten, grünen Blättern und lila Rippen. Süsslich-nussiger Geschmack.

  • Schwarzwurzel: Circa. 30 cm lange, schwarze Wurzel, auch "Spargel der Armen" genannt. Achte auf gerade gewachsene, unversehrte Wurzeln und eine unbeschädigte Schale. Tipp: Verwende beim Schälen Handschuhe.

  • Topinambur: Optische Ähnlichkeit zur Ingwerknolle. Farbtöne von beige-bräunlich bis rot. Es gilt: Je heller die Farbe, desto feiner ist der Geschmack. Dieser ist im Gegensatz zum Ingwer leicht süsslich.

Trend-Chabis Sauerkraut

Bloggerin Gabriela war skeptisch. Und hat sich genau aus dem Grund mal genauer mit Sauerkraut beschäftigt. So viel sei verraten: Sie ist mittlerweile Fan. In ihrem Post verrät sie dir, wie gesund der Chabis ist, und sie hat jede Menge Sauerkraut-Know-how: Sie weiss, was du beim Sauerkraut-Kochen beachten musst, wie du Sauerkraut selber machen kannst und wie das Gemüse im Fondue schmeckt.

Mehr über Sauerkraut erfahren 

Rezepttipp: Sauerkrautwähe

Landfrau Bernadette Odermatt zeigt dir ihren Sauerkraut-Liebling mit würzigem Bratspeck und rahmigem Guss. Ein Wähenfest.

Zum Rezept

  • 55min

Keine Chance für Gemüsemuffel!

So bunt und vielseitig ist das Kochen mit Schweizer Wintergemüse in der Hauptrolle. Wir zeigen dir Rezeptideen von drei feinen und teils unglaublich unterschätzten Schweizer Wintergemüsen:

  1. Randen sind DER Farbtupfer der Winterküche. Im Salat, in der Suppe, eingemacht, als Gemüsechips ... – es lohnt sich, die erdig-süsse Knolle immer wieder neu zu entdecken.
  2. Federkohl, mittlerweile gern im Smoothie geschlürft oder als Kale-Chips auf Apéros geknabbert, hat den Sprung zum hippen Superfood geschafft.
  3. Auch Pastinaken erleben gerade ein kulinarisches Comeback. Wir zeigen dir die ganze Vielfalt des Wurzelgemüses, das mit Rüebli, Dill und Petersilie verwandt ist.

Ist Sellerie ein Wintergemüse?

Klassisches Wintergemüse? Jein. Knollensellerie: ja, Stangensellerie (auch Staudensellerie genannt): nein. So unterscheidest und verwendest du die beiden.

Stangensellerie: der Milde

  • Saison: zwischen Mai und Dezember. Kein Lagergemüse.
  • Aussehen: kräftige, grüne Blattstiele mit kleinen Blättern an den Enden.
  • Geschmack: hat ein weniger stark ausgeprägtes Selleriearoma als der Knollensellerie.
  • Zubereitung und Verwendung: Schmeckt gedünstet, gebraten oder als Rohkost, z. B. im Salat oder zu Quarkdips. Vor dem Verzehr unteren Teil abschneiden, die Stangen gründlich waschen, evtl. die äussere Schale mit einem Sparschäler entfernen.
Knollensellerie links, Stangensellerie rechts
Knollensellerie links, Stangensellerie rechts

Knollensellerie: der Würzige

  • Saison: kein typisches Winter-, sondern ein Lagergemüse und ganzjährig aus der Schweiz zu kaufen. Haupterntezeit: Herbst.
  • Aussehen: hellbraun-grünlich mit einer grossen, knorrigen Wurzel.
  • Geschmack: Die Vielzahl an ätherischen Ölen sorgt für sein würzig-kräftiges Aroma.
  • Zubereitung und Verwendung: Standardzutat im Suppengrün. Schmeckt roh im Salat, als Selleriepüree oder -suppe. Die Knollen immer schälen. Das Gemüse nur kochen, bis es gerade gar ist, sonst zerfällt es. Das Kraut des Knollenselleries kannst du wie Peterli roh verwenden oder mitkochen.

So vielseitig geht vegi im Winter.

Isst du gerne vegetarisch? Dann hätten wir da was für dich. Und zwar jede Menge vegetarische Rezepte, welche die ganze Vielfalt von heimischem Wintergemüse mit Schweizer Milchprodukten kombinieren. Von der vegetarischen Bolognese bis zur Rosenkohl-Rösti.

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