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ButterEin Schweizer Na­tur­pro­dukt

Butter ist Natur pur. Für 1kg braucht es 25 Liter Milch von Schweizer Kühen. Sie eignet sich für die kalte und die warme Küche: als Vorzugsbutter, DIE BUTTER, Bratbutter, Bratcrème oder Buttermilch.

Schweizer Butter ist Natur pur.

So entsteht Butter

Milch

Um 1 kg Butter herzustellen, braucht es den Rahm von 22-25 Liter frischer Milch von Schweizer Kühen. Die Milch wird in Alpbetrieben, Dorfkäserein, Kleinmolkereien und vor allem in Butterzentralen nach modernsten Methoden verarbeit. Zu Beginn des Herstellungsprozesses wird die Rohmilch auf Reinheit kontrolliert und in die Zentrifuge geleitet.

Zentrifugation (Rahm)

Für die Rahmgewinnung wird die Milch in der Zentrifuge entrahmt. Das heisst, das Milchfett wird von der Milch durch starkes Schleudern getrennt. Der gewonnene Rahm wird nun pasteurisiert, indem er auf 90 bis 105 Grad Celsius erhitzt wird.

Rahmreifung

Um Butter zu werden, muss der Rahm einen Reifeprozess durchmachen. Dabei wird zwischen der physikalischen und der mikrobiologischen Rahmreifung unterschieden. Bei der physikalischen Rahmreifung wird der Rahm mit einer Warm-kalt-warm-Temperaturführung gereift, um eine Verbesserung der Streichfähigkeit und eine optimale Verbutterung zu erreichen. Kombiniert zur physikalischen Rahmreifung kann die mikrobiologische Rahmreifung angewendet werden. Durch Zugabe von Kulturen wird der Rahm auf einen pH-Wert unter 5,5 gesäuert, dadurch entsteht das typische Sauerrahmbutteraroma und die Lagerfähigkeit wird verbessert. Oft wird auch mildgesäuerte Butter durch Ansäuern von Süssrahmbutter hergestellt. Nebst den Milchsäurebakterien dürfen keine milchfremden Zusätze wie Emulgatoren, Stabilisatoren, Farbstoffe oder Aromen verwendet werden. Butter ist und bleibt Natur pur.

Butterfertiger

Im Butterfertiger wird der Rahm kontinuierlich bewegt, bis sich das Milchfett zu Butterkörnern zusammenballt und sich von der Buttermilch trennt. Daraufhin werden die Butterkörner so lange geknetet, bis auch der letzte Rest der Buttermilch abgeschieden ist. Übrig bleibt eine geschmeidige, aromatische Buttermasse, die geformt und abgepackt wird.

So entsteht Margarine

Her­stel­lung Schweizer Butter

Um 1kg Butter herzustellen, braucht es 22 bis 25 Liter Milch von Schweizer Kühen. Für die Herstellung wird Milch in der Zentrifuge entrahmt, der Rahm pasteurisiert und teilweise mit Milchsäurebakterien angesäuert. Es folgt die Bearbeitung des Rahms im Butterfertiger, wo sich das Milchfett zu einer kompakten Masse zusammenballt und sich von der Buttermilch trennt. Die Butterkörner werden mehrmals gereinigt, dann verknetet und vom Restwasser befreit. Schliesslich wird die Butter geformt und verpackt.

Butter: na­tür­lich emp­feh­lens­wert

Butter ist ein natürliches und ausgewogenes Fett, das die höchste Vielfalt an gesättigten und ungesättigten Fettsäuren aufweist. Sie enthält sämtliche Fettsäuren, die der Körper täglich braucht. Auch als einheimische Quelle für Vitamin D ist Butter empfehlenswert. Der Körper braucht Vitamin D, um Kalzium aus der Nahrung aufzunehmen und in den Knochen einzulagern. Milchfett ist leicht verdaulich. Die Ernährungspyramide empfiehlt täglich Butter, als Brotaufstrich, zum Abschmecken und Kochen.

Vor­zugs­but­ter

Vorzugsbutter wird aus reinem Schweizer Milchrahm hergestellt. Sie macht den Morgenzopf zu einem unvergesslichen Erlebnis. Dabei haben Sie die Wahl zwischen Sauerrahmbutter oder Süssrahmbutter. Sauerrahmbutter wird mit Milchsäurebakterien angereichert, um die Haltbarkeit zu verbessern. Süssrahmbutter ist aus ungesäuertem Milchrahm. Sie schmeckt nicht wirklich süss, aber ihr vollrahmiger Geschmack eignet sich perfekt fürs Konfibrot oder zum frischen Gipfeli.

DIE BUTTER

DIE BUTTER besteht aus Schweizer Vorzugs- und Sirtenrahmbutter und ist unsere Alleskönnerin. Sie ist perfekt zum Dünsten, Dämpfen, Abschmecken und Backen. Zum Braten eignet sich DIE BUTTER nicht. Aber dafür gibt es ja die Bratbutter oder die Bratcrème.

Kä­se­rei­but­ter

Käsereibutter schmeckt würziger.

Die Käsereibutter, auch Sirtenrahmbutter genannt,  schmeckt wie zu Omas Zeiten. Sie wird aus Schweizer Milchrahm und Sirtenrahm hergestellt. Sirtenrahm wird aus Molke gewonnen. Er ist ein Nebenprodukt aus der Käserei. Käsereibutter schmeckt würziger und kräftiger. Deshalb passt sie so gut zu Gschwellten oder aufs Käsebrot.

Brat­but­ter

Bratbutter ist eingesottene Schweizer Butter, sprich reines Milchfett. Ihr wird der Wasseranteil entzogen, aber nichts von ihrem feinen Geschmack. Bratbutter ist hoch erhitzbar. Fleisch oder Rösti werden schön knusprig und schmecken dank Bratbutter einzigartig fein.

Brat­crè­me

Bratcrème wird aus Milchfettfraktionen und Bratbutter hergestellt. Sie ist weich und crèmig und lässt sich sehr gut zum Marinieren, Braten und Dünsten einsetzen.

Butter ist gesund und schmeckt

Schweizer Butter schmeckt gut. Sei es auf dem Zopf, im Gugelhupf oder als Bratbutter für die Rösti. Dass Butter gesund ist, wissen wir inzwischen auch. Besser gesagt: wieder. Denn eine Zeit lang galten tierische Fette, und damit auch Butter, als ungesund. Doch seit Jahrzehnten konnte keine einzige Studie zeigen, dass Butter negative Auswirkungen auf die Herz-Kreislauf-Gesundheit hat.

Seit Jahr­tau­sen­den alles in Butter

Mit der Viehzucht kam DIE BUTTER.

Es wird angenommen, dass Butter seit dem Aufkommen der Viehzucht bekannt ist. Das älteste historische Zeugnis stammt aus Mesopotamien und ist rund 5´000 Jahre alt. Griechen und Römer verwendeten Butter als Heilmittel. Im Mittelalter war Butter ein wichtiges Handelsgut. Ein Meilenstein war die Erfindung der Milchzentrifuge im Jahr 1880. Industrielle Butterherstellung existiert seit dem 19. Jahrhundert.

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