Unsere Milchprodukte

Schweizer Buttermilch

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Schweizer Buttermilch

Schweizer Buttermilch ist nicht nur gesund, du kannst sie auch vielseitiger in der Küche einsetzen als gedacht. Erfahre zehn Fakten über das erfrischende Getränk, das eigentlich ein Nebenprodukt der Butterherstellung ist.

Zehn Fakten über Buttermilch.

Buttermilch ist ein Nebenprodukt bei der Butterherstellung. Die im Handel üblicherweise erhältliche Buttermilch hat einen leicht säuerlichen Geschmack. Aber es gibt sie auch süss.

1. Buttermilch entsteht bei der Butterherstellung.

Buttermilch ist – wie der Name sagt – ein Nebenprodukt der Butterherstellung. Beim Schlagen des Rahms schliesst sich der Fettteil zu einer kompakten Masse zusammen und trennt sich von der flüssigen Buttermilch. Beim Buttern von Rahm, der mit Milchsäurebakterien angesäuert ist, entsteht saure Buttermilch. Wird Süssrahm verbuttert, entsteht süsse Buttermilch. Diese wird nachträglich angesäuert oder für die Nahrungsmittelproduktion weiterverwendet. Im Handel ist meist nur saure Buttermilch erhältlich. Denn auch süss schmeckende Buttermilch hat saure Buttermilch als Basis. Für Süsse und Geschmack sorgen hier Früchte und Zucker bzw. andere Süssungsmittel.

2. Säuerliche Frische, in der kalten und warmen Küche

Das säuerliche Aroma der Buttermilch verleiht Speisen Frische. Es passt super zu Süssspeisen wie Waffeln, Pancakes, fruchtigen Cakes, Muffins, Glace, Desserts und Torten. In Amerika wird Buttermilch z. B. für Muffins statt Backpulver oder Natron verwendet. In der kalten Küche kannst du Buttermilch als Basis oder zum Verfeinern von Smoothies, kalten Suppen und in Salatsaucen verwenden.

Tipp: Auch in Kartoffelgerichten bringt Buttermilch Frische: Kartoffelstock mit etwas Buttermilch verfeinert und kombiniert mit Kresse und Radieschen, schmeckt im Sommer frisch und leicht.

3. Der figurbewusste Durstlöscher

Wie Milch und alle Milchprodukte aus Schweizer Vollmilch enthält auch Buttermilch wertvolles Kalzium und Vitamin D. Beide sind wichtig bei der Vorbeugung von Knochenabbau. Daneben versorgt Buttermilch den Körper mit wichtigen Mineralstoffen, Milcheiweiss, Milchzucker und wasserlöslichen Vitaminen.

Ausserdem hat Buttermilch einen von Natur aus geringen Fett- und hohen Proteinanteil. Das macht sie zu einem figurbewussten Durstlöscher.

Ein weiteres Plus: Die bei der Herstellung von Buttermilch eingesetzten Milchsäurebakterien fördern die Darmgesundheit. Und ein gesunder Darm wiederum stärkt unser Immunsystem nachhaltig.

4. In Babylon trank man Buttermilch.

Buttermilch ist ein beliebtes Erfrischungsgetränk. Sie wird seit über 4'500 Jahren als nahrhaftes Getränk geschätzt. Die alten Ägypter, Inder, Babylonier und Sumerer tranken Buttermilch.

5. Buttermilch als fettarmer Rahmersatz?

In den meisten Fällen kannst du Milch oder Rahm durch Buttermilch ersetzen. Du musst aber wissen: Das Ergebnis wird ein komplett anderes sein – säuerlicher, frischer und weniger aromatisch. Kennst du das typische vollmundige, samtige Mundgefühl, das der Rahm hinterlässt? Dieses fehlt ein wenig, wenn du Rahm durch die fettarme Buttermilch ersetzt. Und Achtung: Buttermilch ist im Gegensatz zu Rahm nicht hitzebeständig. Die Buttermilch solltest du beim Kochen deshalb immer erst zum Schluss dazugeben und das Gericht dann nicht mehr aufkochen, sonst flockt es aus.

6. Buttermilch kannst du selber machen.

Und das geht ganz leicht. Du musst einfach wissen: Wenn du Buttermilch klassisch selber machst, entsteht dabei automatisch Butter (s. Fakt 1).

Tipps & Tricks

Buttermilch selber machen? So gehts.

7. Laktose: Verträglichkeit testen

Buttermilch enthält zwar Laktose, ist aber für die meisten Menschen mit Laktoseintoleranz gut verträglich. Durch die Fermentation bei der Buttermilchproduktion wird nämlich ein Teil der Laktose in Milchsäure umgewandelt. Eine laktosefreie Buttermilch gibt es nicht zu kaufen – es lohnt sich also doppelt für dich, deine individuelle Verträglichkeit zu testen.

Laktoseintoleranz

Laktose in Milch und Milchprodukten

8. Buttermilch ist gut für die Muckis.

Buttermilch unterstützt deinen Muskelaufbau: Sie enthält hochwertiges Protein wie Molkeneiweiss (Whey Protein) und Casein. Beide ergänzen sich: Casein gelangt langsam, Molkeneiweiss schnell in die Muskeln. So wird dem Muskelabbau entgegengewirkt und der Muskelaufbau gefördert – natürlich immer im Zusammenspiel mit sportlicher Aktivität.

9. So lange ist Buttermilch haltbar.

Buttermilch solltest du nach dem Kauf im Kühlschrank (bei max. 6°C) lagern. Auch nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums (MHD) ist Buttermilch, wie viele Milchprodukte, oft noch geniessbar. Verlass dich hier einfach auf deine Sinne: Bei gutem Aussehen, Geruch und Geschmack kannst du die Buttermilch ohne Bedenken noch geniessen. Einmal geöffnet, solltest du sie innerhalb von drei Tagen konsumieren.

10. Drei Portionen – heisst die Formel

Drei Portionen Milch und Milchprodukte pro Tag gelten für Kinder ab sieben Jahren und Erwachsene als ideal: 2dl Buttermilch entsprechen bei einem Erwachsenen einer Milchportion.

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