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Gemüsesuppen: Rezepte & Tipps

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Gemüsesuppen: Rezepte & Tipps

Feines saisonales Gemüse ist gesetzt. Aber dann gibts kaum Limits im Gemüsesuppen-Universum: Ob cremiger Rahm, crunchy Topping oder sättigende Einlage, ob vegi oder mit Fleisch – entdecke die Vielfalt an Gemüsesuppen-Rezepten.

Das gehört in eine gute Gemüsecrèmesuppe.

Fehlt deiner Gemüsecrèmesuppe manchmal das gewisse Etwas? Vielleicht kannst du das nächste Mal noch etwas schrauben – am ausgewogenen Verhältnis aller Komponenten und – eben am gewissen Etwas: Eine Rüeblisuppe bekommt z. B. durch etwas Ingwer eine interessante Schärfe und etwas Apfel passt perfekt in die Pastinakensuppe. Gemüse(resten) im Kühlschrank, aber kein Suppenrezept zur Hand? Kein Problem. Wir zeigen dir, wie viel es von welchem Bestandteil braucht, damit deine cremige Gemüsesuppe richtig "rund" schmeckt.

Komponenten der Gemüsecrèmesuppe (Mengen für 4 Personen)

Komponenten der Gemüsecrèmesuppe (Mengen für 4 Personen)

Gemüsecrèmesuppe: das Grundrezept

  • 35min
  • Vegetarisch

Am feinsten mit Rahm & Co.

Einhellige Redaktionsmeinung (nicht beeinflusst davon, dass wir für Swissmilk arbeiten 😊): Milchprodukte runden jede Gemüsesuppe ab – geschmacklich als Gegenpol zur Säure und für die schöne, sämig-cremige Konsistenz. Egal, ob du als Crèmesuppen-Fan Rahm, Frischkäse und Co. gleich mitkochst oder du deine Suppe am liebsten mit Crème fraîche oder Hüttenkäse toppst: Welches Milchprodukt du wählst, hängt auch davon ab, wie reichhaltig/sättigend deine Gemüsesuppe sein soll und ob du z. B. Lust auf eine Extraportion Protein hast.

Welcher Rahm eignet sich wofür? 

Winterzeit ist Suppenzeit.  

Viel mehr als Rüebli und Kartoffeln … Bei uns in der Schweiz gibts auch im Winter so viele feine Gemüse, die nur darauf warten, in deinem Suppenteller zu landen. Unsere Grafik zeigt dir welche.

Darum lieben wir Gemüsesuppen.

  • Eat local: Gemüsesuppen lassen sich das ganze Jahr über saisonal und in immer anderen Geschmackskombinationen zubereiten.
  • Vitamine voraus: Gemüsesuppen sind gesund und werden spätestens mit den passenden Toppings und Einlagen zur ausgewogenen Mahlzeit.
  • Meal Prep: Suppen lassen sich prima vorbereiten und mitnehmen. Einfach beim Znachtkochen etwas mehr Gemüse zubereiten und den Rest mit wenigen Zutaten zusammen püriert am nächsten Tag als Suppe mitnehmen.
  • Grosse Mengen: Viele Gäste oder hungrige Meute (z. B. im Skilager)? Suppen sind leicht vorzubereiten, einfach gemacht, günstig und brauchen wenig Kochgeschirr: perfekt also, wenn du grosse Mengen kochen möchtest.
  • No Food Waste: Ob Gemüse, Brot, Kartoffeln oder Milchprodukte: Gemüsesuppen sind perfekte Resteverwertungsrezepte (s. nächster Punkt).

 

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No-Food-Waste-Tipps

  1. Krumm und reif willkommen: Am Ende wird eh püriert. Deshalb kannst du für Suppen umso mehr nicht ganz perfektes Gemüse verwenden, also krummes und schiefes bzw. sehr reifes Gemüse oder solches, bei dem zu Stellen wegschneiden musst. Der Suppe ists egal, ob das Gemüse unförmig war.

  2. Setze "Leaf to root" konsequent um: Ob Strunk (z. B. vom Broccoli), Stiele (von Kräutern wie Peterli) oder auch Blätter (z. B. vom Blumenkohl, Kohlrabi etc.) – für die Suppe kannst du oft wirklich das ganze Gemüse verwerten.

  3. Gemüsesuppen sind echte "Restenschlucker": Nicht nur Gemüse, auch Milchprodukte, altes Brot (für die Bindung oder als Croûtons), Kartoffelstockresten (für die Bindung) oder gekochte Reis- und Nudelresten (als Einlage) finden in deiner Suppe Platz.

  4. Auf Vorrat kochen: Suppen können super portionsweise eingefroren werden. Hier ein Tipp: Koche die Suppe ohne Milchprodukt und gib Rahm, Crème fraîche und Co. erst beim Erhitzen nach dem Auftauen dazu. So flockt die Suppe nicht aus. Auch im Kühlschrank ist Suppe ca. 4 Tage haltbar: Füll sie direkt nach dem Kochen in sterilisierte Gläser, lass sie auskühlen und stell sie dann in den Kühlschrank.

     

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Toppings & Einlagen: Feines für drauf und rein

Nicht nur beim Gemüse ist Vielfalt angesagt. Auch in Sachen Toppings und Einlagen kannst du dich austoben. Klar, der persönliche Geschmack ist das eine. Aber wichtig ist auch, ob die Suppe als Haupt- oder Vorspeise gedacht ist – ob sie also eher leicht oder sättigend sein soll. Auch kannst du deine Suppe mit den passenden Toppings bzw. Einlagen easy in eine vollwertige Mahlzeit verwandeln.

So wählst du deine Toppings & Einlagen.

  • Für Proteinfans

    • Milchprodukte, z. B. Hüttenkäse, Joghurt, Mozzarella-Perlen
    • Eierstich
    • gebratene Pilze
    • Bacon, Schinkenwürfeli
    • Hackbällchen
  • You like it creamy?

    • Rahm
    • Mascarpone
    • Crème fraîche
  • Hesch Hunger?

    • Wienerli
    • Griessnocken
    • Flädli
    • Nüdeli
    • Kartoffelwürfel gebraten
  • Für den Extracrunch

    • Kerne, nach Geschmack geröstet und gesalzen und mit Kräutern oder Gewürzen verfeinert wie unser Kernen-Crunch
    • Nüsse
    • (Speck-)Popcorn
    • Croûtons

     

     

3x3 Topping-Beispiele

  • Energie-Toppings für deine Erbsensuppe: Popcorn, Wienerli oder Brotwürfel.

  • Lust auf Protein? Verfeinere die Randensuppe mit Joghurt, Hüttenkäse oder Mozzarella-Perlen.

  • Vitamine, Mineralstoffe und Fette: Zur Rüeblisuppe passen Kernen-Toppings wie der Kernen-Crunch.

Eintopf oder Suppe?

Einige von euch sind gwundrig und bei unserer täglichen Arbeit stellt sich auch uns hin und wieder die Frage: Ists jetzt eine Suppe oder ein Eintopf? Du ahnst es, die Grenzen sind flüssig … äh fliessend. Einigen konnten wir uns auf einen Unterschied: Ein Eintopf hat mehr feste Bestandteile als die flüssigere Suppe. Und deshalb heissen z. B. unsere Linsensuppe und unser Linseneintopf, wie sie heissen. Und eine Suppe mit vielen Einlagen? Nun, da gehts schon los ... Unser Fazit daher: Ob Suppe oder Eintopf, Hauptsache es schmeckt.

Feine Eintopfgerichte findest du hier.