Ernährung

Schwinger Reichmuth Pirmin im Porträt

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Schwinger Reichmuth Pirmin im Porträt

Wer sich aufs Sägemehl getraut, ist von besonderem Schlag. Training, Ernährung, Verletzungen: Ich wollte es genau wissen und habe Schwinger Pirmin Reichmuth mit einem Videoteam besucht. Oder wie es sich gehört: Reichmuth Pirmin.

Auf der Suche nach spannenden Geschichten

Ernährung ist mein tägliches Brot. Welches Lebensmittel in welcher Lebenssituation: Damit beschäftige ich mich bei Swissmilk. Bewegung spielt bei uns ebenfalls eine zentrale Rolle. Denn Ernährung und Bewegung gehören zusammen. Hin und wieder lohnt sich der Blick über den Tellerrand hinaus. Zum Beispiel ins Sägemehl. Ich wollte von einem Schwinger wissen, wie sein Ernährungsplan aussieht. Wie er trainiert und viel spannender: Weshalb entschied er sich gerade für diese Sportart. Mit Reichmuth Pirmin habe ich eine interessante Persönlichkeit gefunden, er gab mir in drei Episoden Auskunft über seine Schwingkarriere und was alles dazugehört. Besonders interessierte mich natürlich, ob ein Schwinger vor allem Muskeln oder auch viel Fett hat.

Entscheidend ist die mentale Stärke.

Pirmin wuchs mit dem Schwingen auf. Sein Vater hat ihn schon früh in den Sport eingeführt und Pirmin war angefressen. Das kam seinem Vater natürlich gelegen, besonders dann, wenn Pirmin nicht brav war. Hat Pirmin "gezwängelt", griff der Vater zum Telefon und tat so, als wäre er der Schwingtrainer. Die Botschaft: Weil er nicht brav war, dürfe er nicht ins Training kommen. Und siehe da, Primin war wieder brav. Ich musste schmunzeln.

Zum Schwingen gehört aber nicht nur die Verbissenheit, sondern auch das mentale Training. Was Pirmin damit meint, seht ihr in der ersten Episode.

Mentale Stärke kann jeder gebrauchen.

Selbstzweifel hat jeder – ob Profi- oder Hobbysportler. Vielleicht ist dein Ziel nicht, bester Schwinger der Schweiz zu werden, aber vielleicht mal einen Halbmarathon zu laufen. Oder Goalgetter Nummer 1 in deinem Fussballteam zu werden. Für diese Fälle hat Pirmin ein paar Tipps.

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Pirmins Tipps bei Selbstzweifel

  1. Sein Ziel vor Augen haben

  2. Eigene Entscheidungen treffen und nicht zweifeln

  3. Überzeugt sein und weiterkämpfen

  4. Selbstbewusst sein

  5. Durchbeissen und an sein Ziel glauben

  6. Gute Unterstützung haben von Familie und Umfeld

Es ist schwierig, nach einem Sieg nicht überheblich zu werden.

Reichmuth Pirmin, Schwinger

Bodenständige und ausgewogene Ernährung

Zwölf Liter Milch pro Woche. Das klingt wie übertriebene Werbung für Swissmilk, ist es aber nicht. Pirmin mag Milch. Sehr sogar. Und sie liefert ihm die nötigen Proteine nach einem Training. Auch sonst gilt bei Pirmin: Viel hilft viel. Entsprechend sieht auch sein Ernährungsplan aus.

Doch nicht nur Essen ist ein wichtiger Bestandteil beim Sport, auch der Ausgleich spielt eine grosse Rolle. So hat Pirmin nach einer Verletzung realisiert, dass für ihn der Schwingsport irgendwann mal vorbei sein wird. Er fing deshalb eine Ausbildung als Physiotherapeut an. Mehr dazu aber in der zweiten Episode.

Und was isst du so?

Pirmin sagts im Video. Er isst "ausgewogen". Das ist ein super Stichwort auch für deine Ernährung. Mit der passenden Ernährung kannst du deine Leistungsfähigkeit verbessern – es gibt ein paar Grundsätze, Ausgewogenheit ist so einer. Je nach Trainingsintensität kannst du deine Ernährung anpassen, die folgenden Infos und Tipps helfen dir dabei.

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Tipps für deine Sporternährung

Wissen, wann genug ist

Wie ein Gladiator in der Arena. So fühlt sich Pirmin, wenn er im Schwingstadion steht. Absolute Ruhe und dann ein tosendes Publikum nach dem Kampf "Mann gegen Mann". Selbstredend, dass dies ohne hartes Training nicht möglich ist. Aber: Auch Pausen gehören dazu. Wer lange gesund bleiben will, der muss auf seinen Körper hören. Und wenn das nicht klappt, dann braucht es halt einen Trainer, der hin und wieder darauf hinweist: "Schau, du bist erschöpft. Du benötigst mal eine Woche Pause."

Wie Pirmin ein hohes Niveau im Schwingsport halten kann, erfahrt ihr in der dritten und letzten Episode.

Und wie erholst du dich?

Einfach mal eine Pause einlegen. Das sagt Reichmuth Pirmin in der letzten Episode. Und wenn man selber den richtigen Zeitpunkt nicht erkennt, dann schreitet der Trainer ein. Aber nicht jeder hat einen persönlichen Trainer. Wichtig deshalb, dass man nach dem Sport viel Wert auf die Regeneration legt, um Verletzungen vorzubeugen. Die folgenden Tipps helfen dir dabei, dass du dich nach einer intensiven Sporteinheit richtig erholst.

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So erholt man sich nach dem Sport.

Gross geworden bin ich mit Gratins.

Reichmuth Pirmin, Schwinger

Steckbrief Reichmuth Pirmin

  • Beruf: gelernter Metzger; 2017 eine Ausbildung als Physiotherapeut angefangen

  • Hobbys: Motorradfahren, Fussball und Hockey

  • Lieblingsübungen: tiefe Kniebeugen, Kreuzheben und olympisches Reissen ("Snatch" auf Englisch)

  • Erstes Schwingtraining: mit 8 Jahren

  • Sporternährung: vor dem Training Fleisch, Kohlenhydrate und Gemüse; nach dem Training Shake mit viel Milch

  • Lieblingsessen: Fleisch (besonders Cordon bleu) und Milch

  • Essen und Kindheit: Kartoffelauflauf, Hörnligratin und Eierauflauf

moove with swissmilk

Wir haben über 8'000 Rezepte und Fachinformationen rund um Ernährung. Aber zu einer gesunden Ernährung und feinem Essen gehört auch Bewegung. Mit "moove with swissmilk" begeistern wir dich für Sport und Fitness. Dafür porträtieren wir unter anderem Spitzensportler. Sie zeigen auf, dass Bewegung und Ernährung ein erfolgreiches Team bilden. Denkanstösse, Bewährtes, Herausforderungen: Was im Sport gilt, gilt manchmal auch im Alltag von uns allen. Also: moove!