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Glace selber machen: Glacerezepte & -tipps

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Glace selber machen: Glacerezepte & -tipps

Welche Glace ist dein Liebling: die rahmige Stracciatellaglace, der fruchtig-leichte Frozen Yogurt, der Sommer-Wachmacher Caffè freddo oder doch der klassische Coupe Romanoff? Finde es heraus!

Knete dich zum Glaceglück!

Unsere diesjährige Glace-Challenge: Super cremig soll sie sein, ohne Glacemaschine und anstrengendes Rühren beim Gefrieren soll sie entstehen. Dafür sind wir aufs Säckli gekommen. In dem wird die Glace tiefgefroren und immer wieder kurz durchgeknetet. Das funktioniert übrigens mit Glace auf Joghurt-, Mascarpone- oder auch auf Quark-Rahm-Basis. Probiers aus: Wies geht, siehst du im Video und in unseren vier "Knetglace"-Rezepten.

How-to-Video: "Knetglace" ohne Glacemaschine

Wie kann ich Glace ohne Glacemaschine machen? | How-to-Video | Swissmilk (2020)

Glace selber machen ohne Eismaschine – so gehts:

  1. Mische die Zutaten, also z. B. Schweizer Rahm oder Joghurt, Früchte und Zucker, nach Rezept und fülle sie in einen Gefrierbehälter oder ein Säckli wie bei unseren einfachen Rezepten ("Knetglace"-Rezepten) oben.
  2. Stelle den Behälter in den Gefrierschrank.
  3. Duschen oder ein Plausch mit der Freundin ist okay. Zu weit weg solltest du dich aber nicht mehr vom Gefrierschrank entfernen: Alle 30 Minuten braucht die Glace jetzt nämlich deine Aufmerksamkeit. Dann solltest du die Glacemasse mit einem Löffel oder einem Schneebesen kräftig durchrühren. Oder, wenn du sie im Beutel eingefroren hast, beherzt durchkneten. Stelle die Glace dann möglichst bald wieder kalt.
  4. Das Durchrühren oder -kneten wiederholst du jetzt alle 30 Minuten.
  5. Je nach Rezept sollte deine selbst gemachte Glace nach ca. vier bis sechs Stunden fertig zum Genuss sein. Ist sie noch etwas zu weich, gib ihr noch ein wenig Zeit. Tipp: Ist die Glace bereit, schnell servieren und geniessen.

Glacerezepte

Glace selber machen – 3 Tipps:

Glace selber machen oder kaufen? Du hast die Wahl. Du weisst jetzt: Für eine richtig feine selbst gemachte Glace brauchst du nicht zwingend eine Glacemaschine. Sondern einfach ein wenig Geduld und kräftige Arme. Und dazu noch diese Tipps und Tricks, mit denen selbst gemachtes Eis auch ohne Maschine gelingt.

 

Tipp 1: welchen Zucker für selbst gemachte Glace?

Je feiner, desto besser ist das Motto beim Zucker. Verwende für deine selbst gemachte Glace z. B. extrafeinen Kristallzucker, Puderzucker oder auch Honig. Und wusstest du? Sorbets gelingen am besten mit Zuckersirup.

Wie du den herstellen kannst, verrät dir unser Tipp.

 

Tipp 2: frische Fruchtstückchen in der Glace?

Glace mit Fruchtstückchen ist fein, keine Frage. Nicht so fein sind jedoch die Eiskristalle, die sich an den Fruchtstücken bilden können. Der Trick: Bestreue das zerkleinerte Obst vorm Untermischen unter die Glacemasse mit Zucker.

Frische Fruchtstückchen in der Glace? Mehr erfahren

 

Tipp 3: schön cremige Glace?

Für eine cremige Glace ist das Verhältnis der Zutaten entscheidend. Als Richtlinie kannst du dir merken: 30-40% feste Bestandteile, 60-70% Wasser (Wasseranteile aus Früchten, Milch, Rahm etc.) und 15-20% möglichst feinen Zucker. Zu wenig Zucker macht das Eis hart, zu viel Zucker macht es weich. Und: Fett ist nicht nur ein wichtiger Geschmacksträger für deine Glace, vollfette Milchprodukte machen deine Glace auch cremiger.

 

Caffè freddo, Eiskaffee, Frappé – was ist was?

4x Erfrischung zum Trinken: Kennst du eigentlich den Unterschied zwischen Caffè freddo, Eiskaffee, Frappuccino und Frappé? Kein Problem, wir helfen dir:

1. Caffè freddo

Espresso, kalte Milch und nach Belieben einige Eiswürfel sowie Zucker – fertig ist der sommerliche Kaffeekick. In unserem Rezept frieren wir den gesüssten Espresso vorher in Eiswürfelschalen ein. Die Vorarbeit lohnt sich: So hast du deine eiskalten Kaffee-Shots portionsweise griffbereit. Und da du keine normalen Eiswürfel brauchst, verwässert garantiert nichts.

Caffè freddo: erfrischender Sommerkick

Caffè freddo: erfrischender Sommerkick

2. Eiskaffee

In der Schweiz versteht man unter einem klassischen Eiskaffee Mokkaglace mit Espresso übergossen und mit Rahm garniert im Eisbecher.

3. Frappuccino

Die Basis des Klassikers: Kaffee, Milch, Crushed Ice und Zucker – nicht zu vergessen das zarte Rahm-Häubchen on top. Besonders cremig wird der Frappuccino mit einer Kugel Rahmglace. Dazu gibt es zahlreiche Varianten mit Früchten und Aromen wie Amaretto.

4. Frappé

Hättest dus gewusst? "Frappé" ist der Schweizer Begriff für Milkshake. Logisch: to shake = frapper = schütteln. Ein Frappé enthält meist Glace und Milch. Dazu kommen – je nach Geschmacksrichtung – z. B. Früchte, Vanille oder Nüsse. Im Unterschied zum klassischen Frappuccino enthält ein Frappé keinen Kaffee und keine Eiswürfel.

Schau hinter die Kulissen der Gelateria di Berna!

Hast du dich beim Schlecken deiner Glace schon mal gefragt, wie die eigentlich genau aufs Cornet kommt? Wir haben eine Molkerei besucht und bei der Gelateria di Berna verfolgt, wie aus Schweizer Biomilch Glace wird. Dazu verraten wir, warum du dringend mal die Sorte Fior di Latte probieren solltest.

Schweizer Milch

Hier gehts zur Glacereise.