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In­to­le­ran­zenFruktose, Laktose, Histamin,

Fruktose-, Laktose- oder Histaminintoleranz haben unterschiedliche Ursachen und Symptome. Hier erfahren Sie das Wichtigste über die nicht allergischen Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

Intoleranzen: Wenn Genuss Beschwerden verursacht.

Laktose

Bei der Laktoseintoleranz handelt es sich um eine eingeschränkte Enzymfunktion. 

Fruktose

Fruchtzucker ist natürlicherweise in Früchten, Fruchtsäften, einigen Gemüsen und Honig enthalten, aber auch in verarbeiteten Produkten sowie kalorienreduzierten Getränken. Der Einfachzucker wird im Dünndarm langsam und nur begrenzt aufgenommen. Etwa bei 35 bis 50g liegt die physiologische Aufnahmekapazität eines Gesunden. Kann der Fruchtzucker nicht ausreichend in die Darmzellen aufgenommen werden, gelangt er in den Dickdarm. Die Symptome gleichen denen der Laktoseintoleranz. Der Wasserstoff-Atemtest kann bei der Diagnosestellung helfen. 

Histamin

Histamin bilden wir selbst und nehmen es über die Nahrung auf, beispielsweise über alkoholische Getränke (Wein), gereifte (Käse), fermentierte (Sauerkraut), verdorbene (Fisch) oder stark verarbeitete Lebensmittel (Fleischprodukte) und gewisse Gemüse. Bei einer Intoleranz besteht ein Ungleichgewicht zwischen der Aufnahme, der Bildung und dem Abbau von Histamin. Bei empfindlichen Personen kann es zu Symptomen wie Hautrötungen, Kopfschmerzen, rote Augen und geschwollene Lippen kommen. Für die Diagnose einer Histaminintoleranz gibt es keinen aussagekräftigen Test.

Hilfe suchen

Bei einem Verdacht auf eine Unverträglichkeit wenden Sie sich an eine Ernährungsfachperson oder Ihren Arzt. Nur mit einer genauen Diagnose kann das echte Problem angegangen werden. 

Haben Sie Fragen?

Susann Wit­ten­berg

Oecotrophologin BSc
Telefon 031 359 57 57
ernaehrungsberatung@swissmilk.ch

Regula Thut Borner

dipl. Ernährungsberaterin HF
Telefon 031 359 57 58
ernaehrungsberatung@swissmilk.ch

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