Laktoseintoleranz

Sechs Ursachen von Blähungen

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Laktoseintoleranz

Sechs Ursachen von Blähungen

Hast du manchmal Blähungen nach dem Essen? Das kann schmerzhaft und unangenehm sein. Aber wir helfen dir: Erfahre alles zu den häufigsten Ursachen von Blähungen und wie du diese vermeiden kannst.

Vielfältige Gründe für Blähungen nach dem Essen

Wenn du verdaust, entsteht etwas Luft – dein Bauch wölbt sich nach dem Essen leicht nach aussen. Das ist normal. Zu viel Luft hingegen kann ein unangenehmes Völlegefühl auslösen. Oder Blähungen. Oder sogar Krämpfe. Dagegen kannst du etwas tun. Wenn du die Gründe kennst.

Das sind die häufigsten Auslöser für Blähungen nach dem Essen:

1.Du isst zu schnell.

Hastig essen und ungenügend kauen führen dazu, dass du zu viel Luft schluckst. Langsam essen hingegen bringts: Die im Speichel enthaltenen Verdauungsenzyme haben mehr Zeit, aktiv zu werden und die Stärke in Kartoffeln, Pasta, Reis und Brot grob zu zerlegen. Dazu bist du schneller satt – und isst weniger. Das freut dein Körpergewicht.

2. Du bist nicht bei der Sache.

Chatten, Streamen, Lesen oder Arbeiten lenken beim Essen ab. Ein grosser Nachteil für eine blähungsfreie Verdauungsphase. Besser, du konzentrierst dich: Das Essen bewusst sehen, riechen und schmecken stimuliert die Ausschüttung von Verdauungsenzymen. Magen und Darm sind bereit, ihre Arbeit bestmöglich zu tun.

Genuss oder Insta-Post? Essen verdient Aufmerksamkeit.

Genuss oder Insta-Post? Essen verdient Aufmerksamkeit.

3. Dir fehlen Nahrungsfasern.

Wer verstopft ist, hat häufig Blähungen und einen harten Bauch. Dem kannst du entgegenwirken, indem du täglich drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst isst. Dazu solltest du regelmässig Hülsenfrüchte wie Linsen oder Kichererbsen und Vollkornprodukte ins Menü einplanen. So normalisiert sich deine Verdauung.

4. Du trinkst zu wenig Wasser.

Wasser ist für Verdauung und Stoffwechsel elementar. Egal, ob auch als Tee und stark verdünnten Gemüse- oder Obstsaft getrunken. Suppen, Milch, Joghurt und feste Nahrungsmittel wie Gemüse und Früchte liefern dir ebenso Flüssigkeit. Trinke täglich mindestens einen Liter Wasser. Das beschwingt deine Verdauung und verhindert verstopfungsbedingte Blähungen. Wasser trinken ist zudem gut für dein Konzentrationsvermögen und deine Haut.

Ob sprudelig oder still – mindestens einen Liter täglich
Ob sprudelig oder still – mindestens einen Liter täglich

5. Du überforderst deinen Darm mit Süssstoffen.

Süssstoffe in kalorienfreien Limonaden, Soft- und Energy-Drinks, in Lightprodukten, Kaugummis und Süssigkeiten können Blähungen, Durchfall und Übelkeit verursachen. Wenn du sie in grossen Mengen konsumierst. Wie viel du verträgst, ohne davon Bauchschmerzen zu bekommen, musst du selber herausfinden.

6. Du hast eine Lebensmittelunverträglichkeit.

Verschiedene Nährstoffe können eine Unverträglichkeit in Form einer Allergie oder Intoleranz verursachen. Diese macht sich mit Blähungen und Bauchkrämpfen, Durchfall oder Verstopfung, Übelkeit und anderen Symptomen bemerkbar. Fruktose (Fruchtzucker), Laktose (Milchzucker) und Gluten (Klebereiweiss aus Getreide) gehören zu den häufigen Auslösern.

Laktoseintoleranz

Laktoseintoleranz? Allergie? Wir klären auf.

Arztbesuch statt Eigendiagnose

Wenn du glaubst, dass eine Intoleranz die Ursache für deine Blähungen ist: Greife nicht zur Selbsthilfe. Verzichte nicht auf Obst, Milch, Milchprodukte oder Brot. Auch ein Schnelltest aus dem Internet oder der Apotheke liefert kein sicheres Ergebnis. Besser, du gehst zum Hausarzt. Er kann deine Symptome richtig einordnen. Und die nötigen Untersuchungen veranlassen.

Ernährungsfragen? Wir helfen gerne.

Susann Wittenberg

Oecotrophologin BSc
Telefon 031 359 57 57

Regula Thut Borner

Ernährungsberaterin SVDE
Telefon 031 359 57 58