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Lak­to­s­ein­to­le­ranzMilch­zu­cke­run­ver­träg­lich­keit

Laktoseintoleranz gilt es, ernst zu nehmen. Aber nicht jeder leidet im selben Mass unter der Milchzuckerunverträglichkeit. Es gibt Möglichkeiten, sich ohne Verzicht auf Milch und Milchprodukte zu ernähren.

Was ist Lak­to­s­ein­to­le­ranz?

Laktoseintoleranz heisst nicht Verzicht auf Milch.

Milch enthält Milchzucker: Laktose. Für rund 17% der Schweizer Bevölkerung ist dieser Milchzucker schwer verdaulich. Nach dem Milchgenuss können Beschwerden wie Bauchschmerzen, Blähungen oder Durchfall auftreten – typische Symptome einer Laktoseintoleranz. Wobei die Ausprägung dieser Verdauungsbeschwerden bei jedem Menschen anders sein kann. Denn die Toleranzgrenze ist sehr unterschiedlich.

Lak­to­s­ein­to­le­ranz ist keine Milch­all­er­gie

Milchzuckerunverträglichkeit ist nicht zu verwechseln mit der Kuhmilcheiweissallergie. Eine Milchallergie ist eine Reaktion des Immunsystems auf bestimmte Teile des Eiweisses der Kuhmilch. Die Laktoseintoleranz ist eine Unverträglichkeitsreaktion auf Milchzucker. Sie entsteht, wenn der Dünndarm zu wenig vom Verdauungsenzym Laktase produziert.

Ist eine aus­ge­wo­ge­ne Er­näh­rung bei Lak­to­s­ein­to­le­ranz möglich?

Milch und Milchprodukte liefern wertvolle Nährstoffe und gehören zu unseren wichtigsten Grundnahrungsmitteln. Müssen Betroffene deshalb auf diese Nährstofflieferanten verzichten? Nein. Sie können auf Milch und Milchprodukte zurückgreifen, die, je nach persönlicher Toleranzgrenze, nur wenig oder keine Laktose enthalten.

Haben Sie Fragen?

Regula Thut Borner

dipl. Ernährungsberaterin HF
Telefon 031 359 57 58
ernaehrungsberatung@swissmilk.ch

Susann Wit­ten­berg

Ernährungswissenschaftlerin BSc
Telefon 031 359 57 57
ernaehrungsberatung@swissmilk.ch

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