Schweizer Burrata
Schweizer Burrata
Sechs Fakten über Burrata
Beim Kauf von Burrata lohnt es sich, auf die Schweizer Herkunft zu achten. Schweizer Burrata ist inzwischen auch im Detailhandel erhältlich, je nach Region und Filiale allerdings nicht überall gleich gut verfügbar.
1. Burrata aus Schweizer Milch
Burrata stammt ursprünglich aus Apulien, doch auch in der Schweiz wird sie mit viel Handwerk und aus frischer Kuhmilch hergestellt – zum Beispiel vom Freiburger Start-up Noula mit regionalem Doppelrahm. Es gibt aber auch klassischen Burrata aus der Schweiz, zum Beispiel von der Käserei Marbach im Entlebuch (LU). Sie war es übrigens auch, die 2020 die erste Schweizer Burrata hergestellt hat.
Wer Schweizer Burrata wählt, unterstützt damit die heimische Landwirtschaft. Die Schweizer Milchproduktion steht für hohe Standards bei Tierwohl und Qualität. Und dank kurzer Transportwege ist sie zudem umweltfreundlich.

Schweizer Burrata
2. Was ist Burrata eigentlich genau?
Burrata besteht aus zwei Teilen: einer Aussenhülle aus Mozzarella und einer cremigen Füllung im Innern. Für die Hülle wird frische Mozzarellamasse aus gesäuerter und erhitzter Kuhmilch zu einer flachen Scheibe geformt. In die Mitte kommt die Füllung – eine Mischung aus gezupften Mozzarellastücken und Rahm. Die Hülle wird sorgfältig um die Füllung gelegt und zu einer Kugel verschlossen. Nach dem Formen wird die Burrata in Salzlake gekühlt und frisch verpackt.
3. Frisch geniessen ist ein Muss.
Burrata ist ein Frischkäse und schmeckt am besten möglichst frisch. Lagere sie bis zum Verzehr gut gekühlt und beachte das Verbrauchsdatum auf der Verpackung. Ist die Packung einmal geöffnet, solltest du die Burrata spätestens innerhalb von 1-2 Tagen geniessen. Bewahre sie dabei in der Originalflüssigkeit und gut verschlossen im Kühlschrank auf.
4. Top als Topping
Burrata sollte nicht gekocht oder gebraten werden – die Füllung würde sonst verlaufen und ihren Charakter verlieren. Ideal ist sie als Topping auf lauwarmen Speisen. Tipp: Burrata am besten ganz servieren und erst beim Essen anschneiden – so kommt ihr cremiger Kern besonders gut zur Geltung. Gezupft eignet sie sich auch auf Pizza. Am besten gibst du sie erst nach dem Backen darauf. So bleibt sie schön cremig und ihr feiner Geschmack kommt optimal zur Geltung.
Im Überblick: Burrata & Mozzarella
Burrata ist ein Mozzarella mit cremiger Füllung aus Rahm und Mozzarella-Fäden.
Konsistenz: Mozzarella ist elastisch und schnittfest. Burrata ist aussen fest, innen aber deutlich cremiger. Beim Anschneiden kann die Füllung leicht herausfliessen.
Geschmack: Mozzarella schmeckt mild und frisch. Burrata wird durch ihre Füllung reichhaltiger und vollmundiger.
Verwendung: Mozzarella ist vielseitig und eignet sich sowohl für kalte als auch warme Gerichte. Burrata geniesst du am besten kalt bzw. als Topping auf lauwarmen Speisen.

Schweizer Mozzarella
5. Doppelrahm macht den Unterschied
Während klassische Burrata mit normalem Rahm gefüllt ist, setzt die oben genannte Schweizer Version aus Freiburg auf Doppelrahm. Das macht sie besonders fein – und auch etwas satter im Geschmack. Selbstverständlich ist auch die klassische Burrata ein Gaumenschmaus.
6. 2-3 Portionen heisst die Formel.
2-3 Portionen Milch und Milchprodukte pro Tag gelten für Erwachsene als ideal. 60g Burrata entsprechen einer Milchportion. Das ist ungefähr eine halbe Kugel.

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