Swissmilk green

Nachhaltigkeit an erster Stelle

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Swissmilk green

Nachhaltigkeit an erster Stelle

Der rot-weiss-grüne Punkt von "swissmilk green" zeichnet ab September 2019 Schweizer Milchprodukte aus, die unter nachhaltigen Bedingungen hergestellt wurden. Es müssen zehn Grund- und zwei Zusatzanforderungen erfüllt sein. Doch welche Anforderungen gelten?

Diese zehn Punkte müssen erfüllt sein.

Konsumenten erhalten durch das Label "swissmilk green" die Gewissheit, ein nachhaltig hergestelltes Milchprodukt zu kaufen. Der Milchproduzent erhält für diesen Mehrwert wiederum einen Zuschlag von 3 Rappen pro Liter. Doch die Auszeichnung von "swissmilk green" erhält nur, wer die zehn Grund- und zwei der Zusatzanforderungen erfüllt. Ein Schwerpunkt liegt dabei im Bereich "Tierwohl", denn: Nachhaltige Milchwirtschaft gibt es einzig, wenn die Bedingungen für die Kühe erstklassig sind.

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Anforderungen zum Tierwohl:

  1. Kühe erhalten Freilauf.
    An mindestens einem der zwei Tierwohlprogramme des Bundes müssen die Kühe teilnehmen: RAUS (Regelmässiger Auslauf im Freien) oder BTS (Besonders tierfreundliche Stallhaltung). Erfahre mehr.

  2. Mehr als drei Wochen zu Hause
    Alle Kälber müssen mindestens bis im Alter von 21 Tagen auf dem Geburtsbetrieb gehalten werden. Erfahre mehr.

  3. Regelmässiges Melken
    Jede Kuh muss mindestens zwei Mal am Tag gemolken werden. Erfahre mehr.

  4. Strenge Regeln an Viehschauen
    Jeder Tierhalter, der an eine Schau oder Ausstellung geht, ist verpflichtet, sich an die Richtlinien der ASR (Arbeitsgemeinschaft der Schweizer Rinderzüchter) zu halten. Erfahre mehr.

  5. Prüfung der Trächtigkeit
    Der Milchproduzent ist verpflichtet dafür besorgt zu sein, dass zu schlachtende Kühe nicht trächtig sind. Erfahre mehr.

Die Fütterung beeinflusst die Milch.

Schon beim Menschen gilt der beliebte Grundsatz: Du bist, was du isst. Die Qualität der Fütterung beeinflusst die Qualität der Milch. Zudem ist sie hinsichtlich Ökobilanz ein wichtiger Faktor. In der Schweiz wird zu über 90% einheimisches Futter genutzt.

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Anforderungen zur Fütterung:

  1. Soja nur nachhaltig
    Wenn Soja in der Tierfütterung verwendet wird, muss es aus garantiert nachhaltiger Produktion stammen. Erfahre mehr.

  2. Kein Palmöl, kein Palmfett
    Die Milchkuhfütterung muss zu 100% frei vom Palmfett und Palmöl sein. Erfahre mehr.

Die Tier-Mensch-Beziehung ist wichtig.

Wir kümmern uns um das Wohlergehen. Das gilt nicht nur unter Menschen, sondern auch unter Menschen und Tieren.

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weitere Anforderungen:

  1. Sorgfalt bei Antibiotika
    Kritische Antibiotika dürfen nicht ohne Tierarzterlaubnis angewendet werden. Das reduziert den Antibiotikaeinsatz und senkt die Gefahr von Resistenzen in der Humangesundheit. Der Antibiotikaeinsatz konnte in den letzten zehn Jahren bereits um 40% gesenkt werden. Erfahre mehr.

  2. Nachhaltigkeit ist gefragt.
    Der Betrieb muss Teil des ÖLN-Programms (Ökologischer Leistungsnachweis) sein. Dessen Anforderungen decken sämtliche Bereiche einer nachhaltigen Produktion ab. Erfahre mehr.

  3. Jede Kuh hat einen Namen.
    Jede Kuh besitzt einen Namen. So kommt die Tier-Mensch-Beziehung zum Ausdruck. Schweizer Milchbetriebe sind Familienbetriebe. Erfahre mehr.