Unsere Kühe

Tierfreundliche Milchkuhhaltung

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Unsere Kühe

Tierfreundliche Milchkuhhaltung

Unsere Kühe fühlen sich wohl. Das können Schweizer Bauern mit aller Gewissheit behaupten. Denn für das Tierwohl bestehen viele Regelungen.

Glückliche Kühe

Schweizer Milchbauern achten auf gute Konditionen für ihre Kühe. Die Schweizer Gesetzgebung im Tierschutz gibt das Minimum der Haltungsvorschriften vor. Die meisten Milchbauern richten sich jedoch nach strengeren Vorgaben für die Tierhaltung. Sie nehmen zum Beispiel an den Eidgenössischen Programmen „Regelmässiger Auslauf im Freien“ (RAUS) und „Besonders Tierfreundliche Stallhaltung“ (BTS) teil, die erweiterte Richtlinien für die Tierhaltung festlegen.

In der Schweiz ist es noch möglich, jeder Kuh einen Namen zu geben.

In der Schweiz ist es noch möglich, jeder Kuh einen Namen zu geben.

Einsatz für das Tierwohl

Auch für Milchkühe sind Bewegung und Sozialkontakt wichtig. Daher nehmen ganze 86 Prozent der Kühe bereits am RAUS-Programm teil und bekommen regelmässig Weidegang oder haben ganztägig Zugang zu einem Laufhof. Im Detail wird gewährleistet, dass die Tiere 26 Tage Weidegang pro Monat im Sommer erhalten. Im Winter sind es 13 Tage. Weiter leben mehr als die Hälfte der Kühe in Laufställen, die dem BTS- Progamm entsprechen. Ein solcher Stall zeichnet sich durch eingestreute Liegeflächen, Tageslicht und ganztägig zugängliche Liegebereiche aus.

Weitere Markenprogramme und Labels zeichnen Betriebe aus, die noch höhere Ansprüche an die Haltung erfüllen. Mit allen Massnahmen zusammen schneidet die Schweiz auch im Europäischen Vergleich mit Abstand am besten ab.

Die durchschnittliche Herdengrösse liegt bei uns bei gerade mal 26 Kühen pro Betrieb.

Die durchschnittliche Herdengrösse liegt bei uns bei gerade mal 26 Kühen pro Betrieb.

Und die Hörner?

Soviel Freilauf hat einen gewissen Preis. Mit dem Aufkommen des Laufstalls ist das Verletzungsrisiko durch Kuhhörner markant gestiegen – für Mensch und Tier. Viele Schweizer Milchbauern entscheiden sich daher zugunsten des Tierwohls für eine Enthornung. Das geschieht natürlich nur unter Schmerzausschaltung. Zunehmend werden auch genetisch hornlose Kühe gehalten.

Unsere Kühe

Hörner: ja oder nein?

Tägliches Achtgeben

Einmal täglich prüft ein Tierhalter den Gesundheitszustand jeder Kuh. Das ist einerseits gesetzliche Vorschrift, andererseits für alle Milchbauern eine Selbstverständlichkeit. Meist wird beim Melken genau hingesehen. Der regelmässige direkte Kontakt mit den Tieren ist für die meisten Milchbauern ein sehr wertvoller Bestandteil ihrer Arbeit. Nicht umsonst tragen alle Kühe einen Namen – unsere Lovely ist da nicht allein.

5

beliebteste Namen für Kühe in der Deutschschweiz

  1. Bella

  2. Fiona

  3. Nora

  4. Sina

  5. Bianca

Teil der Familie

In der Schweiz ist es noch möglich, jeder Kuh einen Namen zu geben. Denn die durchschnittliche Herdengrösse liegt bei uns bei gerade mal 26 Kühen pro Betrieb. Das ermöglicht einen traditionellen Weidebetrieb, bei dem Tierzahl und Futterfläche in einem guten Verhältnis stehen. Die Schweiz stellt einen Sonderfall dar. Ganz anders sieht es in den USA aus, wo die durchschnittliche Herdengrösse bei 234 Milchkühen liegt. In Kalifornien sogar bei 1250 Kühen pro Herde. Wer kann sich da noch die Namen merken?

Wir haben eine besondere Beziehung zu den Kühen.