Unsere Kühe

Fleissige Kühe: So viel Milch geben sie.

back to top
Unsere Kühe

Fleissige Kühe: So viel Milch geben sie.

Wusstest Du, dass unsere Milchkühe zwischen 20 und 25 Liter Milch pro Tag geben? Sie leisten viel und ihre Milchleistung ist in den vergangenen Jahren sogar stetig gestiegen.

Eine weisse Zukunft

Die Milchproduktion verfügt in der Schweiz über eine langjährige Tradition. Der Bestand an Milchkühen und die Anzahl Milchproduzenten sind zwar rückläufig, doch die durchschnittliche Milchleistung pro Kuh ist gestiegen. Wir müssen uns also keine Sorgen um die Zukunft qualitativ hochwertiger Schweizer Milch machen.

Die Milchleistung steigt von 20-25 Litern pro Tag nach der ersten Laktationsperiode auf 25-35 Liter pro Tag nach dem dritten Kalb.

Das braucht es für Milch.

Die Milchleistung unserer Milchkühe hängt von vielen Faktoren ab: Haltung, Fütterung und Kuhrasse gehören zu den wichtigsten. Da unsere Milchbauern in den letzten Jahren die Futterzusammensetzung, die Zucht sowie auch die Management- und Haltungsbedingungen optimieren konnten, hat die Milchleistung pro Kuh kontinuierlich zugenommen.

Der Bestand an Milchkühen und die Anzahl Milchproduzenten sind zwar rückläufig, doch die durchschnittliche Milchleistung pro Kuh ist gestiegen.

Der Bestand an Milchkühen und die Anzahl Milchproduzenten sind zwar rückläufig, doch die durchschnittliche Milchleistung pro Kuh ist gestiegen.

Qualität statt Quantität

Die Höchstleistung erreichen unsere Milchkühe ab der dritten Laktation, also nach dem dritten Kalb. Die Milchleistung steigt von 20-25 Litern pro Tag nach der ersten Laktationsperiode auf 25-35 Liter pro Tag nach dem dritten Kalb. Wenn sie richtig gehalten und gefüttert werden, leisten unsere Milchkühe leisten also ganz schön viel. Im Vergleich zu den Artgenossen im Ausland produzieren sie indes deutlich weniger. Dafür dürfen Schweizer Kühe noch Kühe sein. In der Schweiz setzen wir vor allem auf einheimisches Raufutter statt auf Kraftfutter – zwar mit einem negativen Effekt auf die Menge, dafür ist die Produktion nachhaltiger, die Tierwohl-Gesetzgebung exemplarisch, zudem sind leistungsfördernde Mittel verboten.

Moderne Technik reduziert die Handarbeit unserer Milchbauern und die Melkzeit auf ein Minimum.

Moderne Technik reduziert die Handarbeit unserer Milchbauern und die Melkzeit auf ein Minimum.

Hohes Tierwohl dank System

Moderne Technik reduziert die Handarbeit unserer Milchbauern und die Melkzeit auf ein Minimum. Vor dem eigentlichen Melkvorgang muss kurz das Euter massiert werden (auch Anrüsten genannt), um die Hormonausschüttung (Oxytocin) anzukurbeln. Dieses steuert das Auspressen des Drüsengewebes, lässt die Milch in die sogenannte Zisterne strömen und füllt somit die darunter liegenden Zitzen.

Melkanlagen gibt es in vielerlei Variationen. Eine besonders kuhfreundliche Melkanlage fasst aber in den letzten Jahren in der Schweiz immer mehr Fuss: das automatische Melksystem, auch Melkroboter genannt. Er ermöglicht eine vollautomatische Milchgewinnung und unsere Kühe können selbst entscheiden, wann sie sich melken lassen wollen.