Unsere Kühe

Der Speiseplan einer Milchkuh

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Unsere Kühe

Der Speiseplan einer Milchkuh

Was isst eine Kuh gerne? Klar ist, dass ein Teller davon nicht reichen würde, um den Hunger zu stillen. Denn eine Milchkuh frisst pro Tag Unmengen an Futter. Wasser trinkt sie gleich karaffenweise.

90% aus der Schweiz

Das gilt für Kühe wie auch für Menschen gleichermassen. Ausreichendes Futter in guter Qualität ist von grösster Wichtigkeit, gibt eine Schweizer Kuh doch täglich 20 bis 25l Milch. Den grössten Teil des Speiseplans (nämlich 86%) macht einheimisches Raufutter aus, also Gras, Klee und Kräuter, das im Weidenland Schweiz in rauen Mengen vorhanden ist. Bis zu 80kg frisst eine Milchkuh täglich. Damit wird die Kuh allerdings noch nicht satt. Dazu kommen nämlich etwa 2kg Kraftfutter und etwas Salz.

Futtermittel aus nachhaltiger Produktion

Die Milchkühe in der Schweiz erhalten nur streng kontrollierte, art- und umweltgerechte Futtermittel. Diese dürfen weder gentechnisch veränderte Organismen, Tiermehl noch Hormone oder Antibiotika zur Leistungsförderung enthalten. Importiert wird vor allem Futterweizen und Soja, wobei das in die Schweiz importierte Soja ausschliesslich aus nachhaltiger Produktion stammt.

Der Speiseplan einer Milchkuh pro Tag

  • 70-80kg Wiesenfutter (im Winter 15-25kg Heu)

  • 2kg Kraftfutter wie Getreide oder Sojaextraktionsschrot

  • 50-100l Wasser

Sämtliche Futtermittel stammen aus nachhaltig zertifizierter Produktion.

Sämtliche Futtermittel stammen aus nachhaltig zertifizierter Produktion.

Viel Raufutter, wenig Kraftfutter

Die tägliche Futterration einer Schweizer Milchkuh besteht zu vier Fünftel aus hiesigem Raufutter und zu einem Fünftel aus Kraftfutter. Kraftfutter ist ein wichtiger Ausgleich zum Raufutter, versorgt die Tiere mit genügend Energie und fördert – richtig dosiert – ihre Gesundheit.

Verfüttert werden bei uns meist Körnermais, Getreide, Acker- oder Sojabohnen und Nebenprodukte aus der Lebensmittelherstellung, die für Menschen ungeniessbar sind. Unsere Milchkühe wandeln diese Stoffe in für uns hochwertiges Milchfett und Proteine um. Die Nährstoffe bleiben so im Kreislauf erhalten und Food Waste wird verhindert.

Unsere Umwelt

Schweizer Nährstoffe veredelt

Wasser. Viel Wasser

So gar nicht glücklich ist eine durstige Lovely. Ihr Durst ist gross: 50 bis 100l Wasser trinkt sie am Tag. Gut, lebt sie im Wasserschloss Europas. Die Schweiz bietet ideale Bedingungen dank der hohen Niederschlagsmenge von 1'500ml. Wasser ist also genügend vorhanden – und Lovely darf auch gerne mal ein paar Liter über den Durst trinken. In der Schweiz werden nur 2% des vorhandenen Wassers für die Landwirtschaft verwendet. Weltweit sind es rund 70%. Die Zahlen sind ebenfalls eine Folge der Niederschlagsmenge.

Unsere Umwelt

Ein Wasserschloss für unsere Kühe

Wenn der Winter kommt.

Doch was, wenn die Temperaturen kühler werden und das Gras nicht mehr schön wächst? Unsere Bauern sind nicht untätig und konservieren im Sommer das Gras: Getrocknet als Heu oder in Silofolie eingepackt als Silage liefert das einheimische Futter auch im Winter die notwendige Energie. Anders als etwa Heu oder Emd wird das Gras, das siliert wird, nicht getrocknet, sondern gepresst oder in einem Silo unter Luftabschluss gehalten. Rund 15 bis 25kg des konservierten Futters verzehrt ein Tier im Winter.