Melken & Milch­la­ge­rungMilch­pro­duk­ti­on

Eine gute Melktechnik und fachgerechtes Melken fördern die Milchqualität und die Milchleistung. Fachgerecht gereinigte Melkanlagen und Milchgerätschaften ergeben tiefe Keimzahlen in der Milch.

Fach­ge­recht melken und Milch lagern

Milch ist ein Lebensmittel, Hygiene ist wichtig.

Eine zweckmässige Melktechnik und ein ruhiger, freundlicher Umgang mit den Tieren erleichtern das Melken und fördern wiederum Milchqualität und Milchleistung. Hygiene beim Melken ist sehr wichtig für das Ansehen der Milch sowie der Vermeidung von Mastitis. Fachgerecht gereinigte Melkanlagen und Gerätschaften ergeben Milch mit tiefen Keimzahlen. Keimvermehrung lässt sich mit fachgerechter Kühlung und Lagerung vermeiden.

Fach­in­for­ma­tio­nen

Laden Sie nachstehend Fachinformationen herunter. Die Inhalte werden periodisch ergänzt.

Quelle: Sonderbeilage die grüne, 2015-02-25

Jedes Melksystem hat seine Vor- und Nachteile. Ein Pächter hat sich deshalb beim Stallumbau bewusst für einen Tandem-Melkstand entschieden.

Quelle: Schweizer Bauer, 2015-12-09

Hohe Zellzahlen, wiederkehrende Euterentzündungen und fehlende Milchleistung sind mögliche Folgen einer gestörten Milchabgabe. Eine Melkberaterin ging in Schweizer Betrieben auf Spurensuche.

Quelle: ALP forum, November 2013

Das tägliche Fassen und Einfrieren von Milchproben der einzelnen Lieferanten hat sich in vielen Käsereien eingebürgert. Damit spätere Analysen aber auch brauchbare Ergebnisse liefern, müssen die Proben korrekt gefasst, eingefroren und gelagert werden. Der vorliegende Diskussionsgruppenstoff zeigt auf, was alles zu beachten ist. Ausserdem gehen wir der Frage nach, welche Prüfparameter in gefrorenen Rückstellproben noch untersucht werden können und wie es um die Aussagekraft der Prüfergebnisse bestellt ist.

Quelle: dlz primus rind, Juli 2014

In acht Schritten zu einer besseren Milch- und Arbeitsqualität. Entscheidend ist ein planvolles Vorgehen während des gesamten Melkvorgangs.

Quelle: Agroscope Transfer, 4-2013

Angesichts der Entwicklungen im Bereich der Fütterung, der immer komplexeren Melkanlagen und der Vielzahl eingesetzter Reinigungs-, Desinfektions- und Euterpflegemittel stellt die kompetente Durchführung der Stallvisite heute eine grosse Herausforderung dar. Das Ziel dieser Unterlage ist es, bei einigen Punkten zur Klärung beizutragen und die Milchverarbeiter in ihren Bemühungen um eine käsereitaugliche
Rohmilch zu unterstützen.

Quelle: Bayerisches Wochenblattt BLW, 3. Januar 2014

Bleibt nach dem Melken zu viel Milch im Euter, werden Milchleistung
und Eutergesundheit beeinträchtigt. Durch fachgerechte Melkbarkeit und
Melktechnik lässt sich das verhindern. Was empfiehlt die Beratung?

Quelle: LANDfreund, 12-2013

Der "Melker-Komfort" wurde bisher stiefmütterlich behandelt.
Schluss damit! Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie den Arbeitsplatz
Melkstand verbessern können.

Quelle: die grüne, November-2014

Eine Schweizer Studie zeigt: die Melkvorbereitung mit Agroclean-Holzwolle bewirkt eine bessere Stimulation, was sich in einer schnelleren Gesamtmelkzeit niederschlägt. Auf dem Projektbetrieb von Daniel Frei in Adlikon wird die Euterreinigung bei einem Teil der Kühe auch in Zukunft mit Holzwolle durchgeführt.

Quelle: die grüne, 24-2013

Infektionen mit Streptococcus (Sc.) uberis sind immer häufiger als Bestandesproblem anzutreffen. Sehr oft verursacht der Keim chronische Entzündungen, denen nur schwierig beizukommen ist.

Quelle: dlz primus rind, Oktober 2013

Zehn Tipps Färsen haben in der Kalbezeit viel Stress - und dann kommt auch noch das Melken hinzu. Um diesen Stress zu verringern und damit Problemen beim Milcheinschuss, beim Abgang der Nachgeburt und beim Start in die Laktation vorzubeugen, haben wir für Sie Tipps zum richtigen Anmelken von Färsen zusammengestellt.

Quelle: top agrar, 8-2013

Rund 1 500 Betriebe haben jedes Jahr Milchgeld-Abzüge wegen positiver
Hemmstoff-Proben. Dabei gibt es die Hoftests schon ab 1 €. Dr. Monika Brandt vom LKV Schleswig-Holstein stellt die Verfahren vor.

Quelle: Milchpraxis, 3-2013

Bei Investitionen im Milchbereich eröffnen sich mit der Automatisierung verschiedener Arbeitsgänge neue Möglichkeiten v.a. für den Familienbetrieb. Besonders durch den Einbau eines Melkroboters wird die Melkarbeit von den täglich festgelegten Melkzeiten entkoppelt und gibt den Familien mehr Freiheiten.

Quelle: dlz primus rind, Juli 2013

Zehn Tipps: Nur mit einer guten Hygiene kann sauber Milch gewonnen werden. Dazu gehören unter anderem ein sauberes Umfeld und eine ordentliche Zitzenreinigung vor dem Melken.

Quelle: Milchpraxis, 1-2013

Die Umstellung vom Melkstand auf ein automatisches Melksystem (AMS) bringt gravierende Veränderungen im Management für Kuh und Mensch. Die Auswirkungen des komplett veränderten Managements und auf die Eutergesundheit sind dabei von besonderem Interesse.

 

Quelle: Plantahof und Strickhof

Vorwiegend über ungenügende Melkhygiene, durch das Zufüttern von verschmutztem, ungünstig gelagertem Futter oder schlechtem Tränkewasser gelangen die Keime in den Verdauungstrakt der Kühe. Von dort über den Kot in die Umgebung der Tiere oder direkt über
schlecht gereinigtes Milchgeschirr in die Milch.

Quelle: Landfreund, 7-2012

Mängel bei der Melktechnik und Melkarbeit sind häufig für Euterentzündungen verantwortlich. Begünstigt wird Mastitis besonders durch mechanische Belastung und die Übertragung von Krankheitserregern.

Quelle: dlz primus rind, Juli 2012

Hemmstoffe In der Tankmilch sind teuer und im Nachhinein mit sehr viel Aufwand verbunden. Worauf Sie achten müssen, um Hemmstoffe zu vermeiden, können Sie anhand dieser Checkliste feststellen.

Quelle: die grüne, 14-2011

Mindestens zweimal täglich ist beim Melken eine sorgfältige  Arbeitserledigung für den wirtschaftlichen Erfolg eines Milchviehbetriebs entscheidend. Das Geheimnis für den unterschiedlichen Arbeitszeitbedarf für die Melkarbeiten liegt vor allem im Haltungsverfahren und in der eingesetzten Melktechnik.

Quelle: Bayrisches Wochenblatt, 10. Juni 2011

Stimulation und Wartezeit sind entscheidend für den Melkbeginn. Mit der ersten Berührung der Zitze läuft die Uhr: Die Zeit, die bis zum Ansetzen der Melkbecher verstreicht, ist entscheidend für das Einschießen der Milch. Es ist also wichtig die tägliche Melkroutine zu kontrollieren sowie Stimulation und Wartezeit so anzupassen, dass man die Oualität des Melkens verbessert.

Quelle: UFA-Revue, 5-2011

Wer die Vollkosten auf dem Milchproduktionsbetrieb reduzieren will, setzt am besten bei den Arbeiten an, die täglich anfallen. Dazu gehört das Melken. Nicht immer muss die Steigerung der Melkleistung mit hohen Investitionen einhergehen. Auch das Überdenken der Melkroutine kann die Produktivität verbessern.

Quelle: die grüne, 3-2011

Viele Landwirte werden immer wieder mit dem Problem der fehlenden Melkbereitschaft konfrontiert. Rupert Bruckmaier von der Vetsuisse-Fakultät der Universität Bern gibt Antwort zu den sieben häufigsten Fragen, die im Zusammenhang mit Milchabgabeproblemen auftreten.

Quelle: die grüne, 8-2011

Mit der Melkvorbereitung wird sowohl die Reinigung von Euter und Zitzen wie auch die Stimulation und damit die Ausschüttung von Oxytocin bezweckt. Eine optimale Melkvorbereitung bewirkt zudem eine kürzere Melkzeit. Ein Versuch aus Frankreich zeigt, dass eine Trockenreinigung mit Vormelken die besten Ergebnisse liefert.

Quelle: Milchpraxis 2-2011

Eine neue Studie zeigt: Durch 15 Sekunden Vorstimulation, gefolgt von einer kurzen Wartezeit, sind Kühe genauso gut angerüstet wie durch kontinuierliches Stimulieren.

Quelle: UFA-Revue, 1-2011

Eutervorbereitung: Eine Studie hat gezeigt, dass kurzes Anrüsten von 15 Sekunden, gefolgt von 45 Sekunden Wartezeit bei Kühen ausreicht. Bisher wurde davon abgeraten, die Stimulation vor dem Ansetzen des Melkzeugs zu unterbrechen.

Quelle: Landfreund, 8/2008

Die Milch soll mit möglichst geringer mechanischer Belastung des Euters gewonnen werden. Dies und ein guter Umgang mit den Tieren sind die wichtigsten Faktoren gesunder Euter und guter Milch.

Quelle: die grüne, 10/2010

Ein Grossteil der ansteckenden Eutererkrankungen geschieht während des Melkens. Die Kontamination und die Übertragung von Erregern über das Melkzeug sind besonders gefürchtet. Je nach Melksystem können verschiedene Verfahren zur Zwischenreinigung und -desinfektion eine Keimübertragung unterbrechen.

Quelle: Milchpraxis, 2/2010

Wer erfolgreich Milch produzieren will, für den ist höchste Milchqualität eine der wichtigsten Zielgrössen. Dies gilt insbesondere in den heutigen Zeiten mit steigenden Erzeugungskosten und schwankender und im Trend schwächer werdender Milchpreise.

Quelle: Landfreund, 4/2010

Für die Kühe vieler Milchviehhalter ist der Weg von der Weide in den Melkstand weit. Seit die Vollweide als Produktionssystem anerkannt ist, stehen nicht nur Älpler, sondern auch Talbauern vor diesem Problem. Die Lösung: ein mobiler Melkstand, der an mehreren Standorten eingesetzt werden kann.

Quelle: die grüne, 6 und 7/2010

Kühe, die sich weigern, in den Melkstand zu kommen, und ein Melker, der froh ist, wenn das Melken fertig ist. Verursacht wird ein Melkproblem oft durch Lärm, Vibration oder Strom. Landwirte berichten, mit welchen Problemen sie gekämpft haben und wie sie diese gelöst haben.

Quelle: Agrarforschung Schweiz, 3/2010

Auch bei modernen und normgerecht installierten Melkanlagen können Probleme in den verschiedensten Bereichen des Melkablaufs auftreten. So betreten die Kühe den Melkstand nicht freiwillig, sie sind unruhig und koten und harnen vermehrt. Gleichzeitig verändert sich das Melkverhalten und die Eutergesundheit verschlechtert sich.

Quelle: ART, 1/2010

Sanierungsmassnahmen zur Reduktion von Lärm und Vibrationen in Melkanlagen führen zu einer Verbesserung der Eutergesundheit beziehungsweise einer Absenkung des somatischen Zellgehalts der Milch.

Quelle: Landfreund, 12/2009

Im vollen Euter hat es Zisternen- und Alveolarmilch. Während Erstere nur durch den Zitzenschliessmuskel zurückgehalten wird, braucht es zum Melken der Alveolarmilch einen vorgängigen mechanischen Reiz und die daraus folgende Ausschüttung des Hormons Oxytocin. Wer nicht zu früh und nicht zu wenig anrüstet, verhindert eine Blindmelkphase zwischen der Entleerung der Zisternen- und der Alveolarmilch.

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