Unsere Umwelt

Sie ist gut: die Ökobilanz von Schweizer Milch

back to top
Unsere Umwelt

Sie ist gut: die Ökobilanz von Schweizer Milch

Ein genauer Blick auf die Ökobilanz zeigt, dass der Ruf von einheimischer Milch besser ist als gemeinhin angenommen. Das heisst: Milchtrinker müssen kein schlechtes Gewissen haben.

Vergleiche dank Ökobilanz

Tierische Produkte wie Milch, Butter oder Fleisch stehen oftmals in der Kritik. Die Produktion ist im Vergleich relativ ressourcenintensiv. Gemessen werden die Belastungen für die Umwelt mittels Ökobilanzen. Diese Methode erlaubt auch einen Vergleich zwischen verschiedenen Nahrungsmitteln. Entscheidend ist insbesondere, ob der Standort geeignet ist zur Produktion eines bestimmten Produkts. Milch und Schweiz, das passt eben gerade.

Milch kann nur in wenigen Regionen Europas energetisch vorteilhafter erzeugt werden als in der Schweiz.

So funktionieren Ökobilanzen.

Ökobilanzen (engl. Life Cycle Assessment) betrachten sämtliche Umweltbelastungen, die ein Produkt während seines ganzen Lebenswegs verursacht: von der Rohstoffgewinnung und der Herstellung über den Transport und die Nutzung bis zur Entsorgung. Dazu gehören sowohl die direkten Belastungen wie beispielsweise der Wasser- und Energiebedarf, aber auch indirekte Belastungen wie z.B. der Einfluss von ausländischen Futtermitteln. Ökobilanzen helfen sämtlichen Beteiligten der Wertschöpfungskette, gezielt umweltfreundliche Optimierungen vorzunehmen und das eigene Handeln anzupassen. Allerdings ist die Aussagekraft von Ökobilanzen gerade im Bereich der Landwirtschaft beschränkt: So wird beispielsweise die Wirkung von Stoffkreisläufen nicht berücksichtigt.

Ökobilanzen helfen sämtlichen Beteiligten der Wertschöpfungskette, gezielt umweltfreundliche Optimierungen vorzunehmen.

Ökobilanzen helfen sämtlichen Beteiligten der Wertschöpfungskette, gezielt umweltfreundliche Optimierungen vorzunehmen.

Im Einklang mit der Natur

Dennoch muss sich die einheimische Milch nicht vor einem Vergleich scheuen. Denn die Produktion von Milch passt perfekt zur Schweiz. Die Gründe sind vielfältig und offenbaren sich einem Beobachter sehr schnell. So ist etwa das Landschaftsbild, geprägt von grünen Matten und kantigen Felsen, nicht nur malerisch, sondern liefert auch die perfekte Futtergrundlage für unsere Kühe. So fressen unsere Kühe vorwiegend qualitativ hochwertige einheimische Gräser, Klee und andere Kräuter – und der Import von ausländischem Kraftfutter macht weniger als zehn Prozent des Futteranteils aus. Zudem gedeihen unsere Wiesen dank den klimatischen Bedingungen praktisch ohne Bewässerung; das Wasserschloss Schweiz mit vielen Niederschlägen sorgt nämlich dafür, dass mehr als neunzig Prozent des Wassers für die Milchproduktion vom Regen stammt.

Unsere Umwelt

Wasserschloss Schweiz

Unsere Umwelt

Das essen unsere Milchkühe.

Erst auf den zweiten Blick ersichtlich, aber nicht minder wichtig, ist die Kleinräumigkeit der Schweiz. Die kurzen Transportwege sorgen dafür, dass die Milch effizient vom Bauer beim Milchverarbeiter und schliesslich bei uns in der Tasse landet. Dazu kommen die hohen Richtlinien, welche die Schweizer Bauern in ihrer täglichen Arbeit erfüllen. 90 Prozent produzieren nach dem Ökologischen Leistungsnachweis ÖLN. Dieser stellt nicht nur das hohe Tierwohl sicher, sondern auch eine ökologische Produktion. Kurz und bündig: Milch kann nur in wenigen Regionen Europas energetisch vorteilhafter erzeugt werden als in der Schweiz.

Unsere Umwelt

Dieser Standard garantiert eine nachhaltige Produktion.

Unsere Umwelt

Von der Stalltür an die Haustür

  • Quellen