Unsere Umwelt

Ein Bäuerchen macht die Kuh nicht zum Klimakiller.

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Ein Bäuerchen macht die Kuh nicht zum Klimakiller.

Lovely, die "Klima-Killerin"? Kühe produzieren neben Milch auch Methan. Doch die Kuh hilft auch aktiv mit, ihren ökologischen Klauenabdruck zu reduzieren.

Beim Verdauen entsteht Methan.

Es ist kein Geheimnis: Unsere Kühe produzieren nicht nur Milch, sondern auch Methan. Das Klimagas entsteht bei der Verdauung von Wiesenfutter. Um die für den Menschen unverdaulichen Grashalme zu verwerten, sind Kühe auf die Mithilfe von Bakterien und Mikroben angewiesen. Im Pansen, dem ersten von vier Kuhmägen, brechen sie die Zellwände auf und wandeln sie in Energie um. Dabei entsteht auch das Methan. Beim Wiederkäuen gelangt dieses mit einem Bäuerchen an die Luft.

Unsere Kühe

Die beliebtesten Schweizer Kuhrassen

  • Die in der Schweiz typische Weidewirtschaft hilft dabei, Kohlendioxid aus der Atmosphäre zu binden.

  • Das Klimagas Methan entsteht bei der Verdauung von Wiesenfutter.

  • Je dichter eine Weide bewachsen ist, desto mehr Kohlenstoff können Pflanzen in den Boden einbringen.

  • Würden bestehende Wiesen anderweitig genutzt, also zum Beispiel in Ackerland umgewandelt, würde das CO2 wieder freigesetzt werden.

  • Unsere Kühe fördern das Wurzelwachstum durch nachhaltige Beweidung.

Kraft- oder Wiesenfutter?

Schon jetzt macht das Methan von Rindern allerdings nur vier Prozent aller Schweizer Treibhausgasemissionen aus. Mit der Erhöhung des Kraftfutteranteils könnte der Methan-Ausstoss weiter reduziert werden. Allerdings gilt es dabei umsichtig zu agieren. Denn die Produktion von Kraftfutter hat nachweislich viele negative Folgen für das Klima. Darum überwiegen in der Gesamtbetrachtung und vor allen hinsichtlich des Tierwohls die Vorteile von Wiesenfutter (Weidegang), welches den Grossteil der Ernährung unserer Kühe ausmacht.

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Das essen unsere Milchkühe.

Der ökologische Klauenabdruck

Denn die in der Schweiz typische Weidewirtschaft hilft dabei, Kohlendioxid aus der Atmosphäre zu binden. Je dichter und dauerhafter eine Weide bewachsen ist, desto mehr Kohlenstoff können Pflanzen in den Boden einbringen. Der entstandene Humus ist damit einer der wichtigsten CO2-Speicher der Schweiz. Würden bestehende Wiesen und Weiden anderweitig genutzt, also zum Beispiel in Ackerland umgewandelt, würde das Gas wieder freigesetzt werden. Unsere Kühe fördern das Wurzelwachstum durch nachhaltige Beweidung. Das ist aktive CO2-Kompensation auf der Weide.

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Schweizer Nährstoffe, veredelt

Eine Rechnung mit vielen Faktoren

Ökobilanzen sind komplex. Oft werden nur sehr spezifische Aspekte im Produktionssystem betrachtet. Zwar stossen unsere Kühe mit ihren Bäuerchen Methan aus. Allerdings verdauen sie mit Gras eine Ressource, die sonst ungenutzt bliebe – und das äusserst effizient. Gleichzeitig erhalten und fördern unsere Kühe die Grünflächen. Nachhaltige Beweidung unterstützt das Wurzelwachstum und trägt so zur Kohlenstoffeinspeichung bei - so tut unsere Lovely auch dem Klima gut.

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Über die Ökobilanz von Schweizer Milch

  • Quellen