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Üseri MilchQualität hat Tradition

Milchwirtschaft ist eine jahrhundertealte Tradition in der Schweiz. Das Wissen um die Pflege und den Erhalt von Weideland, die Tierhaltung und die Milchverarbeitung sind die Gründe für die hohe Qualität unserer Milch und Milchprodukte.

Milchwirtschaft gehört zu unserem Erbe.

Ist Milch, Milch?

Milch ist das typische Schweizer Getränk. Sie ist ein fester Bestandteil unserer Tradition und sie ist von hervorragender Qualität. Kühe prägen unsere Landschaft und Milch unsere Ernährungskultur. Sie beeinflusst unsere Geschichte und Moderne. Milch ist deshalb nicht nur Milch. Sie ist Schweizer Milch.

Die sechs Gründe für Schweizer Milch

Auf rund 80% des Kulturlandes und den Alpweiden wächst ausschliesslich Gras, das nur von Tieren verwertet werden kann. Das Klima und die Bodenbeschaffenheit in der Schweiz sind ideal für die Milchwirtschaft. Die Milchproduktion ist im Grasland Schweiz somit besonders standortgerecht.

Haben Sie’s gewusst?
Ja
63%
Nein
37%
  • Unsere Kühe werden in besonders tierfreundlichen Stallsystemen gehalten und geniessen regelmässigen Auslauf
  • Tiertransporte dürfen höchstens 6h dauern
Haben Sie’s gewusst?
Ja
68%
Nein
32%
  • Eine Kuh erhält täglich 100kg einheimisches, hochwertiges Wiesenfutter (Gras, Klee, Kräuter) und 2kg Kraftfutter (Getreide, Soja, Mais)
  • Die Fütterung der Kühe mit gentechnisch verändertem Futter ist verboten
  • Tiermehl, Hormone und Antibiotika zur Leistungssteigerung sind ebenfalls verboten
Haben Sie’s gewusst?
Ja
64%
Nein
36%

98% der Schweizer Bauern wirtschaften nach dem ÖLN. Dies ist die Bezeichnung für den ökologischen Leistungsnachweis, dem Schweizer Standard für eine umweltgerechte Landwirtschaft. 

Haben Sie’s gewusst?
Ja
62%
Nein
38%

Die Milchproduktion durchläuft strenge Qualitätskontrollen. So wird gewährleistet, dass die Schweizer Milch keine Rückstände, wie zum Beispiel Antibiotika, enthält.

Haben Sie’s gewusst?
Ja
84%
Nein
16%

23 Kühe sind im Vergleich zur industriellen Massentierhaltung sehr wenig. Für die rund 22'000 Milchproduzenten, die sich täglich für die Produktion hochwertiger Nahrungsmittel und die Pflege der Landschaft einsetzen, ist die Milchwirtschaft eine der wichtigsten Einnahmequellen. Die Familienbetriebe erfüllen strenge Richtlinien: Bei der tiergerechten Haltung der Kühe, der Hygiene im Stall und während der ganzen Verarbeitung.

Haben Sie’s gewusst?
Ja
54%
Nein
46%

Die be­lieb­tes­ten Kuhnamen der Schweiz

Bei uns nennt der Bauer seine Vieh noch beim Namen.

Rang:Kuhnamen:Stiernamen:
1. PlatzFionaMax
2. PlatzBellaLeo
3. PlatzNoraBruno
4. PlatzSinaSämi
5. PlatzNinaFritz

Wie alles begann

Die Verarbeitung von Milch auf der Alp begann in der Schweiz vermutlich mit den Kelten und wurde von den Römern kultiviert. Kuhmilch war bei den Menschen damals noch verpönt. Die Kühe dienten vor allem als Fleischlieferanten und Arbeitstiere. In den Sennhütten wurden hauptsächlich Ziegen- und Schafsmilch gewonnen und zu Frischkäse verarbeitet. 

Die Sennen ver­but­tern das Mit­tel­al­ter

Butter war zur damaligen Zeit ein Luxusgut. Oft konnten es sich nur die wohlhabenden Menschen leisten. Die Städte wuchsen und somit auch der Bedarf an Fett.

Im Mittelalter bekam deshalb die Kuhmilch eine ganz neue Bedeutung. Weil Kuhmilch leichter aufrahmt als Ziegen- oder Schafmilch, stellten die Sennen für die Butterproduktion auf Kuhmilch um.

Hartkäse wird Trumpf

Die Schweizer Käser waren innovativ und experimentierfreudig. Sie wurden wegweisend bei der Weiterverarbeitung und Weiterentwicklung der Käseherstellung. Mit der Entdeckung der Labkäserei gegen Ende des Mittelalters wurde es möglich, Hartkäse herzustellen. Damit erhöhte sich die Qualität und Transportfähigkeit der Käse und steigerte den Handel. Sie legten den Grundstein für Gruyère, Emmentaler, Appenzeller und Sbrinz. Daneben gab es Spezialitäten wie Bellelaykäse, Schwyzer Käse, Ursner Fettkäse und Glarner Schabziger.

Die Milchkuh heute

Pro Tag gibt eine Kuh durchschnittlich 20-25l Milch.
  • Eine Kuh frisst täglich ca. 100kg Wiesenfutter (Gras, Klee, Kräuter), 2kg Kraftfutter (Getreide, Soja, Mais), 200g Salz und trinkt ca. 50l Wasser
  • Die Umwandlung von Gras zu Milch dauert zwei bis drei Tage
  • Je nach Rasse und Futter liefert eine Kuh pro Jahr 5‘000-8‘000l Milch

Wir sind Welt­meis­ter. Seit Jahren!

Weltmeister 2014: Gérard Sinnesberger, Gams

Schweizer Qualität steht auf der ganzen Welt für das Beste. Das gilt auch für Schweizer Milch. Schweizer Käsesorten gewinnen Spitzenpreise auf der ganzen Welt. Schweizer Jogurt steht auch in New York ganz oben im Regal. 

Milch und Milch­pro­duk­te gehören zum Alltag

In der Schweiz weiss jedes Kind, wo seine Milch herkommt. Die Bauernbetriebe sind selbst in der Nähe von Städten zu finden. So ist der Weg der Milch von der Kuh bis ins Verkaufsregal ziemlich kurz. Regionale Produkte von kleineren, lokalen Käsereien oder Bauerbetrieben sind im Trend und bereits in vielen Lebensmittelläden zu finden. Auch kaufen immer mehr Menschen direkt beim Bauern ein.

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