swissmilk green

Hohes Niveau weiter anheben

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Hohes Niveau weiter anheben

In der Schweizer Milchwirtschaft läuft bereits vieles gut. Durch den neuen Branchenstandard "swissmilk green" soll die Qualität allerdings nochmals besser werden.

Ein Land der Bellas und Tulipes

In der Deutschschweiz ist es Bella, in der Romandie Tulipe: die beliebtesten Namen, den die Milchproduzenten ihren weiblichen Kälbern im Jahr 2017 gegeben haben. Warum man das so genau weiss? Weil die Regel gilt, dass jedes Kalb einen Namen erhält. Diese Namen werden in der Tierverkehrsdatenbank hinterlegt. Noch wichtiger als die statistische Erfassung des Tiers ist jedoch die Haltung, die hinter einem Namen steht: Unsere Milchproduzenten führen die Betriebe mit ihren Bauernfamilien und kennen ihre Kühe, sie entwickeln eine Mensch-Tier-Beziehung und sprechen über ihre Bella oder ihre Tulipe – und nicht über "Kuh Nummer 5".

Dass jede Kuh ihren Namen hat, ist eine der zehn Anforderungen von "swissmilk green". Was bereits weit verbreitet ist, wird durch den Branchenstandard institutionalisiert.

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Das sind die zehn Grundanforderungen.

Tierwohlprogramme: Der Trend stimmt.

Ein weiteres Beispiel ist die Teilnahme an Tierwohlprogrammen des Bundes. "swissmilk green" verlangt, dass die Kühe eines Milchproduzenten am Programm RAUS (Regelmässiger Auslauf im Freien) und/oder BTS (Besonders tierfreundliche Stallhaltung) teilnehmen. Gemäss den Zahlen von 2018 sind allein schon 87% der Kühe bei RAUS und 53% bei BTS dabei. Die Tendenz über die letzten Jahre ist steigend, der Trend stimmt also. "swissmilk green" will der entscheidende Anreiz sein, diese Zahlen weiter Richtung 100-%-Marke zu bringen.