Swissmilk green

Bildung und Gesundheit – die Zusatzanforderungen

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Bildung und Gesundheit – die Zusatzanforderungen

Bis zu einem gewissen Punkt können die Milchproduzenten selbst bestimmen, wie sie "swissmilk green" erfüllen wollen. Sie dürfen aus einem Katalog an Zusatzanforderungen auswählen.

Soziales und Bildung im Mittelpunkt

Zehn Punkte – die Grundanforderungen – sind für das Erlangen des Branchenstandards "swissmilk green" sakrosankt. Weiter müssen zwei der Zusatzanforderungen erfüllt sein. Dazu können die Milchproduzenten aus einem Katalog von diversen Zusatzanforderungen auswählen. Welche das sind, entscheidet der Milchproduzent ganz nach der geplanten Ausrichtung seines Hofes. Unter den Auswahlmöglichkeiten befindet sich auch eine ganze Reihe von sozialen Massnahmen.

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Das sind die zehn Grundanforderungen.

Der Katalog der Zusatzanforderungen

  • Beide Tierschutzprogramme erfüllt
    In den Grundanforderungen steht, dass entweder BTS oder RAUS (Tierwohlprogramme des Bundes) erfüllt sein müssen. Eine Zusatzanforderung ist indes erreicht, wenn nicht eines, sondern gleiche beide Programme befolgt werden.
  • Nur gezielte antibiotische Behandlungen
    Zum Beispiel bei Krankheiten wie ansteckender bakterieller Klauenkrankheit oder Gebärmutterentzündung.
  • Komplementärmedizinische Methoden
    Die Tiere werden mit komplementärmedizinischen Methoden behandelt. Hier gibt es drei Varianten: Mitgliedschaft bei Kometian oder einer ähnlichen Organisation, persönliche Ausbildung in Komplementärmedizin oder Bestätigung des Tierarztes, dass dieser mit entsprechenden Techniken praktiziert.
  • Soziale Absicherung
    Die Arbeitskräfte, die aus der Familie des Milchproduzenten stammen, müssen sozial abgesichert sein. Zum Beispiel in Form von Entlöhnung, mit Einzahlung der dazugehörigen Sozialabgaben, separater Abrechnung bei Personengemeinschaften oder einem Beitrag in die Säule 3b.
  • Anerkannter Lehrbetrieb
    Innerhalb der letzten drei Jahre muss der Betrieb Lernende ausgebildet haben.
  • Weiterbildung
    Betriebsleiter oder Mitarbeiter besuchen jährlich mindestens einen halbtägigen landwirtschaftlichen Weiterbildungsanlass.
  • Schule zu Besuch
    Auf dem Betrieb wird jährlich mindestens ein schulischer Anlass mit Jugendlichen oder Kindern durchgeführt.