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Halb­hart­kä­seAp­pen­zel­ler, Tilsiter, Raclette

Schweizer Halbhartkäse schmecken in der warmen und der kalten Küche. Ob geschmolzen und aufgespiesst auf der Fonduegabel oder als Beilage im Sandwich.

Die Ap­pen­zel­ler-Sto­ry

Die Kunst des Käsemachens ist alt, sehr alt. Archäologische Funde lassen auf eine Käseproduktion in der Mittelsteinzeit (ab 9600 v. Chr.) schliessen. Erste schriftliche Zeugnisse verweisen auf den mesopotamischen Raum. Im Mittelalter wurde die Kunst weiterentwickelt. Aus dieser Zeit stammt auch der Appenzeller, der seit 1282 urkundlich beglaubigt ist.

50g Halb­hart­kä­se = 1 Portion

Typische Sorten von Schweizer Halbhartkäse sind Walliser Raclette AOP, Tilsiter, Tête de Moine AOP, Vacherin Fribourgeois AOP, Appenzeller, Bündner Bergkäse oder Mutschli. Schweizer Milch und Milchprodukte aus Vollmilch liefern wertvolles Kalzium und Vitamin D, beide sind wichtig für starke Knochen und gesunde Zähne. Drei Portionen Milch und Milchprodukte pro Tag decken zwei Drittel des Kalziumbedarfs.

Halb­hart­kä­se mit reichlich Kalzium

Käse gibt dem Körper wichtige Nährstoffe.

Schweizer Milch und Milchprodukte enthalten fast alle Nährstoffe, die der Körper täglich braucht; insbesondere wertvolles Milcheiweiss, leicht verdauliches Milchfett, Vitamin A, B2, B12, D und Kalzium. Der Schweizer Halbhartkäse enthält Milchzucker allenfalls noch in Spuren und eignet sich daher auch für Personen mit Laktoseintoleranz.

Her­stel­lung von Schweizer Halb­hart­kä­se

Eine Käseharfe schneidet das Käsekörner-Sirte-Gemisch.

Halbhartkäse wird aus pasteurisierter Milch oder Rohmilch hergestellt. Nach dem Erwärmen bringt das Lab die Milch zum Gerinnen. Eine Käseharfe schneidet das Käsekörner-Sirte-Gemisch in Stücke. Der Bruch wird erwärmt, die Käsekörner geben Molke ab. Dann folgen das Auspressen der Molke und ein Salzbad, das dem Käse zusätzlich Flüssigkeit entzieht. Je nach Sorte wird der Käse weiterbehandelt. Die Reifungszeit beträgt zwischen zwei und sechs Monaten.

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