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Jo­gurt­drinksLeicht und er­fri­schend

In Indien, im Nahen Osten und auf dem Balkan haben Jogurtgetränke eine lange Tradition. Auch in unserem Land sind Schweizer Jogurtdrinks als leichter Snack für den kleinen Hunger beliebt.

Lassi, Ayran und Co.

Jogurtdrinks sind fast so alt wie das Jogurt selbst. Eines der bekanntesten Jogurtgetränke ist Lassi. Die Inder schätzten es bereits zu vedischen Zeiten als wertvolles Nahrungsmittel und Opfergabe für die Götter. Heute wird Lassi gerne zu scharfen Speisen gereicht, da es die Schärfe mildert und verdauungsfördernd wirkt. Jogurtgetränke sind aber nicht nur in Indien, sondern im ganzen asiatischen und arabischen Raum sowie auf dem Balkan und in Osteuropa seit Jahrhunderten bis Jahrtausenden sehr beliebt. Weitere bekannte Beispiele sind Ayran, Laban, Dugh und Kefir.

Her­stel­lung Jo­gurt­drinks

Die meisten Schweizer Jogurtgetränke sind eine Mischung aus Jogurt und Wasser, manchmal auch Milch. Häufig werden sie mit weiteren Zutaten verfeinert. Die Vielfalt ist schier unendlich: Von Zucker und Salz über Pfeffer und Kardamom bis hin zu pürierten Früchten, Gemüse, getrockneten Hanfblättern oder Rosenwasser ist alles erlaubt. Recht viele Jogurtgetränke enthalten ausserdem Kohlensäure. Ein Spezialfall unter den Sauermilchgetränken ist Schweizer Kefir. Er hat von Natur aus eine eher flüssige Konsistenz und wird unverdünnt getrunken. Speziell ist auch seine Herstellung.

Moderne Jo­gurt­drinks

In der westlichen Welt sind gesüsste Jogurtdrinks mit Früchten und anderen aromatisierenden Zutaten die klare Nummer eins. Einige Jogurtdrinks enthalten zudem probiotische Milchsäurebakterien. Bifidobakterien und andere probiotische Mikroorganismen unterstützen die Gesundheit des Darms und stärken die Immunabwehr. Jogurtdrinks eignen sich als leichtes Dessert, schnelles Frühstück oder kleiner Energiekick für die Nachmittagskrise.

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