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QuarkGesund und viel­sei­tig

Schweizer Quark ist ein wahres Multitalent, ob als schmackhafte Küchenzutat, als Schönheitselixier oder als wohltuende Kühlung. Probieren Sie doch mal unsere schmackhaften Quark-Rezepte aus.

Quark ist ein Frisch­kä­se mit vielen Begriffen

Das Wort Quark stammt ursprünglich aus dem Niedersorbischen. Es entstand im Spätmittelalter aus der slawischen Bezeichnung twarog. Da Quark sehr einfach herzustellen ist, ist jedoch anzunehmen, dass auch frühere Kulturen ihn schon kannten. Gemäss Tacitus war eine geronnene Milch (lac concretum) ein wichtiges Nahrungsmittel der Germanen – ob es sich dabei wirklich um Quark handelt, ist allerdings nicht belegt. Auch heute noch gibt es allein in der deutschen Sprache ein ganzes Sammelsurium von Begriffen für Quark. Topfen, Weisskäse, Klatschkies, Schotten und Matte sind nur einige Beispiele. Im französischsprachigen Raum ist Quark als séré oder fromage blanc bekannt.

250g = 1 Portion

Milch und Milchprodukte aus der Schweiz sind für Kinder und Erwachsene eine wichtige Kalziumquelle. Drei Portionen pro Tag sind ideal. 250g Quark entsprechen einer Milchportion.

Her­stel­lung Quark

Heute wird Quark aus pasteurisierter Schweizer Magermilch hergestellt. Milchsäurebakterien und Lab sorgen dafür, dass die Milch gerinnt. Die Zentrifuge trennt das ausgefällte Eiweiss anschliessend von der Molke. Da Quark in der Regel nicht gepresst wird, enthält er im Vergleich zu anderen Käsesorten noch relativ viel Flüssigkeit. Dadurch hat er eine streichfähige bis crèmige Konsistenz. Halbfettquark und Rahmquark werden mit Schweizer Rahm angereichert. Je mehr Rahm er enthält, desto crèmiger ist er in der Konsistenz.

Quark macht satt

Quark ist dank seinem hohen Eiweissgehalt ein wunderbarer Hungerstopper und sorgt für eine lange Sättigung. Ein Becher Magerquark mit frischen Früchten zum Frühstück ist ein linienfreundlicher Start in den Tag. Auch als würziger Dip zu Gemüsestängeli ist er ein gesunder Snack.

Was ist Topfen?

In Österreich wir Quark Topfen genannt. Der Unterschied zum Schweizer Quark besteht in seiner etwas festeren und cremigeren Konsistenz, da der Topfen einen geringeren Wassergehalt hat als Quark aus der Schweiz.

Tipp: Wird im Rezept Topfen angegeben, einfach den Schweizer Quark in einem Tuch oder einem feinem Sieb abtropfen lassen.

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