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Hüt­ten­kä­seDer körnige Be­kömm­li­che

Hüttenkäse ist ein milder und leicht bekömmlicher Schweizer Frischkäse, der aus kleinen Körnern besteht. Er passt sehr gut zu fast allen Speisen. Probieren Sie unsere Hüttenkäse-Rezepte.

Von Cottage Cheese zu Hüt­ten­kä­se

Die Geschichte des Hüttenkäses beginnt vor etwa 5000 Jahren. Sowohl die alten Ägypter als auch die Griechen schätzten diesen körnigen Frischkäse als Delikatesse. Der Hüttenkäse, wie wir ihn heute kennen, ist eine Erfindung aus England. Hier erhielt er auch seinen Namen. Die Engländer nannten ihn Cottage Cheese, weil er vorwiegend in kleinen Landhäusern hergestellt wurde. Von England aus gelangte der Hüttenkäse schliesslich nach Nordamerika. Dort zählt er auch heute noch zu den beliebtesten Käsesorten. In der Schweiz ist der Hüttenkäse erst seit rund 35 Jahren bekannt.

300g = 1 Portion

Schweizer Hüttenkäse ist ein gesunder, leicht verdaulicher Kalzium- und Eiweisslieferant. Dank seinem hohen Eiweissgehalt ist er ein Hungerstopper und sättigt sehr gut. Drei Milchportionen pro Tag sind ideal. 300g Hüttenkäse entsprechen einer Milchportion.

Wie wird Hüt­ten­kä­se her­ge­stellt?

Hüttenkäse wird heute ausschliesslich aus pasteurisierter Schweizer Magermilch hergestellt. Milchsäurebakterien und wenig Lab bringen die Milch zum Gerinnen. Eine Käseharfe zerschneidet den Bruch anschliessend in kleine Körner. Nach dem Auspressen der Molke wird der Käse mehrmals mit Wasser gewaschen. Das Wasser entfernt Säuren, Salze und Milchzucker und verfestigt die Körner. Eine leicht gesalzene Mischung aus Schweizer Milch und Schweizer Rahm gibt dem Hüttenkäse seine typische crèmige Konsistenz und sorgt für den gewünschten Fettgehalt.

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