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Frisch­kä­seQuark, Hüt­ten­kä­se & Co.

Alle Frischkäsesorten haben keine Reifung und sind nach der Herstellung sofort essbar. Bekannte Schweizer Frischkäsesorten sind Quark, Hüttenkäse, Blanc battu, Ricotta und Kuhmilch-Feta.

Frisch­kä­se früher und heute

Die Geschichte des Käsemachens ist Jahrtausende alt. Wahrscheinlich stellten bereits die Bauern der Mittelsteinzeit Frischkäse aus Sauermilch her. Historisch belegt ist die Käseherstellung seit ca. 3000 v. Chr. Die Bewohner Mesopotamiens schätzten das Käsen als eine Möglichkeit, die Haltbarkeit der Milch zu verlängern. Auch bei den Griechen und Römern war Käse eine beliebte Zutat für eine abwechslungsreiche Küche. Erstere opferten ihn gar den Göttern. Im Mittelalter waren die Klöster Hochburgen der Käseherstellung. In dieser Zeit entstanden erstmals auch viele Käsesorten mit längerer Reifung. Ein weiterer Durchbruch folgte im 19. Jh. mit der Entdeckung der Mikroorganismen – die Geburtsstunde der modernen Käseherstellung.

So wird Frisch­kä­se her­ge­stellt

Die meisten Frischkäsesorten werden heute aus pasteurisierter Milch gewonnen. Die Milch wird unter ständigem Rühren auf 32°C erwärmt. Lab und Milchsäurebakterien bringen die Milch zum Gerinnen. Dabei trennt sich der eiweisshaltige Teil von der Molke. Früher verwendeten die Käser Tücher, um die Molke auszupressen, heute findet ein grosser Teil der Käseherstellung maschinell statt. Je nach Käsesorte folgen weitere Verarbeitungsschritte wie die Zugabe von Rahm, Kräutern und Gewürzen oder das Einlegen in eine Salzlake.

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