Futterbau & Fut­ter­kon­ser­vie­rungMilch­pro­duk­ti­on

Viel und qualitativ gutes Raufutter ergibt hohe Tierleistungen. Kraftfutter braucht es nur ergänzend, damit die Rationen ausgeglichen sind.

Fach­ge­recht Futter anbauen und kon­ser­vie­ren

Gutes Raufutter ist die beste Grundlage für hervorragende Milch.

Der Futterbau hat einen hohen Stellenwert in der schweizerischen Landwirtschaft. Mit dem Futterbau wird standortgerecht möglichst viel und qualitativ gutes Futter auf dem Betrieb produziert und ein Teil auch für die Winterfütterung konserviert. Eine enge Verknüpfung besteht mit der Tierhaltung (Weiden), der Hofdünger-Wirtschaft sowie dem Natur- und Umweltschutz.

Fach­in­for­ma­tio­nen

Laden Sie nachstehend Informationen herunter. Die Inhalte werden periodisch ergänzt.

Quelle: die grüne, 28.7.2016

Durch den Dauerregen im Frühsommer verursachten weidende Tiere vielerorts Schäden an der Grasnarbe. Vor allem bei Weideeingängen und rund um Tränken zeigen sich braune Stellen. Eine Übersaat oder Teilneusaat kann hier gute Dienste leisten.

Quelle: UFA-REVUE, 7-8-2016

WIRTSCHAFTLICHKEIT Eine Umstellung auf graslandbasierte Milch- und Fleischproduktion (GMF) bedingt meist eine Anpassung der Fruchtfolge. Mit sorgfältiger Anbauplanung und Kostenkalkulation kann der Futterbau trotz des geringeren Maisanteils rentabel sein.

Quelle: die grüne, 28.7.2016

Ohne konsequente Bekämpfung breitet sich das Berufskraut sehr schnell aus. Dieser invasive Neophyt ist besonders konkurrenzstark auf mageren Flächen und bei trockenen Bedingungen. Dort sollte das Berufskraut deshalb sofort ausgerissen werden.

Quelle: UFA-REVUE, 3-2016

GRÜNLAND Die wichtigste Voraussetzung für eine ökonomische und umweltverträgliche Grünlandbewirtschaftung ist ein leistungsfähiger Pflanzenbestand mit hohen und wertvollen Futtererträgen. Die Ertragshöhe wirkt sich unmittelbar auf die Produktionskosten aus und nur mit hoher Grundfutterleistung kann der Kraftfutterimport in der Rinderhaltung entlastet werden.

Quelle: top agrar, 6-2016

Immer mehr Produkte aus Weidemilch füllen die Regale im Supermarkt. Doch können Weideaufwüchse in Ertrag und Qualität der Schnittnutzung die Stirn bieten? Das hat eine Fachhochschule jetzt genau untersucht.

Quelle: Milchpraxis, 1-2016

Der Anbau von Leguminosen wird wieder mehr in Betracht gezogen. Der Trend zur Integration von Leguminosen in die Fruchtfolge begann mit dem Preisanstieg von Sojaprodukten. Einheimische Eiweißpflanzen können durchaus eine Alternative zum Soja sein. Darüber hinaus ist das Saatgut GVO-frei.

Quelle: Milchpraxis, 1-2016

Je hochwertiger die Grassilage ist, desto gesünder sind die Kühe und umso höher ist die Leistung aus dem Grundfutter. Eine gut vergorene Silage mit hohen Energiegehalten und niedrigem Besatz an unerwünschten Keimen ist ein wichtiger Baustein für eine hohe Futteraufnahme der Kühe und wird daher künftig sowohl aus ökonomischen als auch futtermittelrechtlichen Gründen immer relevanter.

Quelle: LANDfreund, 10-2015

Es steht noch Mais auf dem Halm, aber das Silo ist schon voll? Wir haben die verschiedenen Verfahren - von der Rundballe bis zum Direktverkauf - miteinander verglichen und uns bei Lohnunternehmern umgehört.

Quelle: die grüne, 24.03.2016

Wer seine Heubelüftungsanlage richtig einsetzt, erntet in der kommenden Saison mit tieferen Kosten, weniger Verlusten und höheren Gehalten. Und wer investiert, soll die Trocknungskosten pro Tonne Heu beachten.

Quelle: dlz agrarmagazin, 4-2016

Weidezaunkontrolle: Bald kommen die Rinder wieder auf die Weide. Es wird Zeit den Zaun auszubessern und Funktionsstörungen zu beheben. Wir geben Tipps, damit die Tiere auch sicher die Freiheit auf der Weide geniessen können.

Quelle: dlz agrarmagazin, 3-2016

Grünlandnutzung: Die optimale Intensität bei der Grünlandbewirtschaftung hängt vor allem vom Standort ab. Es lohnt sich aber, Artenzusammensetzung, Schnittzeitpunkte und Düngerverteilung zu überprüfen. Hier einige Tipps für bestes Futter von der Wiese.

Quelle: die grüne, 10-2016

Naturwiesen erfolgreich zu bewirtschaften ist nicht einfach. Im biologischen Landbau sind noch weniger Möglichkeiten vorhanden, um schnell zu reagieren. Der Tipp vom Biofutterbau-Experten: "Gut beobachten und frühzeitig reagieren!"

Quelle: die grüne, 12-2016

Im Sommer 2015 wurde auf manchem Betrieb zu wenig Futter geerntet. Laut Studien zum Klimawandel sollen solche Sommer öfters vorkommen. Eine AG ist das Problem angegangen und präsentiert eine neue Futterbaumischung für trockene Standorte.

Quelle: die grüne, 9-2016

Trockengras sei teuer und energieaufwändig, so das Image. Das stimme so nicht, sagt ein Grastrockner. Worauf es ankommt, erklärt er bei einem Rundgang über seine Wiesen. "Es ist das Eiweiss, das wir hier haben", betont der Landwirt.

Quelle: LANDfreund, 7-2015

Viele Betriebsleiter schenken der Grünlandpflege zu wenig Beachtung. Damit verlieren sie Ertrag und somit Jahr für Jahr tausende Franken. Im Artikel wird gezeigt, wie sich das ändern lässt.

Quelle: LANDfreund, 7-2015

Die Verschlauchungsanlage war in der Schweiz früher weit verbreitet. Zwischenzeitlich hat ihr das Güllefass den Rang abgelaufen. Dank effizienter Technik wird die Verschlauchung aber zunehmend wieder wettbewerbsfähig.

Quelle: Agroscope Transfer, 91-2015

Pressballen sind schwieriger zu trocknen als Loseheu. Das liegt besonders an der insgesamt höheren Dichte des Pressgutes, aber auch an der ungleichen Dichte innerhalb der Ballen sowie zwischen den Ballen einer Trocknungscharge.

Quelle: Schweizer Bauer, 2015-5-27

Luzerne ist ertragreich, trockenheitstolerant und liefert viel Eiweiss. Dass sie sich bisher nicht vermehrt durchgesetzt hat, liegt an ihren Anbaueigenschaften. Doch mit dem Klimawandel drängt sie sich wieder auf.

Quelle: Schweizer Bauer, 2015-5-27

Luzerne ist ertragreich, trockenheitstolerant und liefert viel Eiweiss. Dass sie sich bisher nicht vermehrt durchgesetzt hat, liegt an ihren Anbaueigenschaften. Doch mit dem Klimawandel drängt sie sich wieder auf.

Quelle: die grüne, 2015-7-9

Welche Massnahmen bieten sich an, um Natur- und Kunstwiesen zu verbessern? Eine Übersaat oder sogar eine Neuansaat oder doch eher die Leitgräser versamen lassen? Ein Kurs gab Antworten auf diese Fragen.

Quelle: dlz agrarmagazin, 2015-5

Vom eigenen Grundfutter lässt sich mehr Protein erzeugen als gedacht. Entscheidend sind die richtige Artenzusammensetzung und eine angepasste Düngung.

Quelle: UFA-REVUE, 7-8-2014

Das Anlegen und die Bewirtschaftung von Kunstwiesen fordern von Landwirten einiges an Know-how. Faktoren wie Bodeneigenschaften, Schnittzeitpunkt, Nutzung oder Betriebsform müssen berücksichtigt werden.

Quelle: dlz agrarmagazin, 9-2014

Maissilageernte: Eine gute Planung ist die halbe Miete. Wir zeigen im folgenden Bildbeitrag, was Sie alles im Blick haben sollten, um den vollen Ertrag einzufahren.

Quelle: Agroscope Transfer, Juni 2014

Die Qualität von Silagen in Flachsilos gibt immer wieder zu Diskussionen Anlass, weil in der Praxis grössere Einbussen durch Fehlgärungen und Schimmelbildungen zu beobachten sind.

Quelle: die grüne, 2-2014

Weiden in Hanglagen ist eine Herausforderung. Es gilt, Trittschäden als auch Unkräuter und Ungräser so gut wie möglich zu vermeiden, indem die Weideeinteilung optimiert, Tränkestellen zentral eingerichtet und genügend Weidedruck gegeben wird.

Quelle: BauernZeitung, 16. Mai 2014

Eine grosse Anzahl Technik steht zur Verfügung, aber nicht jede Maschine passt dabei auf jeden Betrieb. Einige Punkte, die man beim Mähen berücksichtigen sollte.

Quelle: LANDfreund, 3-2014

Viele Betriebe klagen über warme Silagen und hohe Futterverluste. Die Ursache: Die Silos sind oft falsch dimensioniert. Wie Sie das Problem mit der Nachgärung in den Griff bekommen, zeigt Siloberater Godi Trachsler.

Quelle: die grüne, 6-2014

Der Import von Kraftfutter steigt in der Schweiz ständig an. Im Jahr 2013 wurden knapp 260000 t Soja importiert, davon der grösste Teil aus Übersee. Am BBZ Arenenberg wurde untersucht, inwiefern
sich Pellets aus einheimischen Futterleguminosen als Soja-Ersatz eignen.

Quelle: top agrar, 5-2014

Trotz moderner Technik erreicht so manche Grassilage nicht die gewünschte Qualität. Das liegt oft an falsch eingesetzten Maschinen. Wie Sie beste Silagen ernten, verrät Heinz-Günter Gerighausen, LWK Nordrhein-Westfalen.

Quelle: Agroscope, Januar 2014

Die Nacherwärmungen beziehungsweise Nachgärungen stellen in der Praxis eines der häufigsten Probleme bei der Silagebereitung dar. Das vorliegende Merkblatt orientiert über die Entstehung von Nacherwärmungen und Massnahmen zur Vorbeugung.

Quelle: dlz primus rind, März 2014

Mit dem Controlling der Maissilage können die Silagequalität gesteuert
und mögliche Verluste minimiert werden. Wir haben für Sie eine Checkliste für die Siloplatte zum Abhaken zusammengestellt.

Quelle: dlz primus rind, März 2014

Luzerne wird häufig als die Königin der Futterpflanzen bezeichnet. Zehn
Thesen über die Vorzüge, aber auch die Grenzen ihrer Majestät in der Rinderfütterung erläutert Professor Dr. Manfred Hoffmann, Lichtenwalde.

Quelle: LANDfreund, 11-2013

Der Herbst fordert Grünland-Profis besonders. Selten sind die Pflanzen und der Boden so anspruchsvoll wie vor dem grossen Frost. Wie Sie diese schwierige Zeit erfolgreich meistern, erklärt Futterbau-Berater Stefan Dubach.

Quelle: Milchpraxis-2013

Die Ernte von Silomais erfolgt auf den meisten Betrieben durch leistungsstarke Häckselketten im überbetrieblichen Einsatz. Trotz hoher Neuzulassungen von Feldhäckslern, begründet vor allem durch die steigende Anbaufläche von Mais in vielen Regionen, verfügen meist nur Großbetriebe über eigene Häckseltechnik.

Quelle: Die Grüne, 21-2013

Die Herbstweide ist wirtschaftlich sinnvoll, weil weniger Winterfutter verbraucht wird. Ausserdem ist es wichtig, dass der Pflanzenbestand ungefähr fausthoch in den Winter geht. "die grüne" hat mit Agroscope-Forscher Olivier Huguenin darüber gesprochen, worauf man bei einer Herbstweide achten sollte und welche Fehler man besser vermeidet.

Quelle: UFA-Revue, 8-2013

In der Schweiz ist es unumgänglich, je nach Region 40 bis 50% des
Grundfutters zu konservieren. Verteuert wird das konservierte Futter durch Verluste, die zwischen Ernte und Krippe entstehen.

Quelle: Die Grüne, 16-2013

Wer nach der Ernte von Getreide oder Raps eine mehrjährige Kunstwiese ansäen will, sollte einige Punkte beachten. Wird das "Äugsteln" nicht sorgfältig durchgeführt, gelingt die Ansaat möglicherweise nicht und enttäuscht die Erwartungen.

Quelle: Landfreund, 7-2013

Zur Qualität der Schweizer Grassilagen gibt es bisher kaum handfeste Daten. Dr. Roy Latsch, Agroscope Reckenholz-Tänikon, hat trotzdem etliche Schwachpunkte bei der Silierung aufgedeckt.

Quelle: Milchpraxis, 2-2012

Aufgrund der hohen Eiweisslieferung und des Klimawandels steht der Einsatz von Luzerneprodukten wieder verstärkt in der Diskussion. Dem hohen Rohproteingehalt der Luzerne stehen ein relativ hoher Rohfasergehalt, eine geringe Verdaulichkeit und als Konsequenz ein vergleichsweise niedriger Energiegehalt gegenüber.

Quelle: die grüne, 11-2012

Manche sekundäre Inhaltsstoffe in den Futterpflanzen haben einen positiven Einfluss auf das Fettsäurenmuster im Milchfett. Ein Versuch an der ETH Zürich hat gezeigt, dass dieser Effekt insbesondere mit stark blühenden, zweikeimblättrigen Zwischenfrüchten erreicht werden kann.

Quelle: UFA-Revue, 5-2012

Giftpflanzen haben in den hiesigen Wiesen zugenommen. Dies vor allem, weil Flächen mit der ökologischen Bewirtschaftung extensiviert werden. Nicht alle Giftstoffe werden durch Trocknung oder Silierung abgebaut.

Quelle: Milchpraxis 1-2012

In der Milcherzeugung kommt der Eiweissversorgung aufgrund steigender Leistungen, den Kosten für Futtereiweiss, der Reduzierung der N-Ausscheidungen und dem Trend zu heimischen Eiweissfuttermitteln zunehmende Bedeutung zu. Ein wichtiger Bereich sind hier die Grasprodukte.

Quelle: ALP, 43-2012

Die Milchproduktion auf Weidebasis ist sinnvoll, da die Kuh als Wiederkäuer das Gras effizient verwerten kann. Weiter bieten weidebetonte Produktionssysteme ökonomische Vorteile und sind nachhaltig. Nur bei guter Weideführung ist Gras reich an Nährstoffen und nur bei effizienter Nutzung ein preiswertes
Futtermittel.

Quelle: UFA-Revue, 9-2011

Das Wetter zum Herbstbeginn begünstigt meist eine gute Wiesenentwicklung, bietet aber nicht immer ideale Voraussetzungen zur Konservierung von Silofutter. Nachfolgend soll ein kurzer Überblick über Massnahmen gegeben werden, mit denen das Risiko einer schlechten Konservierung gesenkt werden kann, wenn die
Trockenmassewerte nicht optimal sind.

Quelle: LANDfreund 9/2011

Blühende Nesseln, abgesamte Breitwegerichstengel
und überreife rote Blacken schmücken gegenwärtig
manche Weidekoppel. Werfen Sie jetzt einen
gründlichen Blick in Ihre Kunst- und Naturwiesen
und handeln Sie!

Quelle: die grüne 14/2011

Die Standardmischungen sind aus dem Schweizer Futterbau nicht mehr wegzudenken. 43 Mischungen bieten sich dem Landwirt für fast jedes futterbauliche Bedürfnis an . "die grüne" hat sich von Daniel Suter von Agroscope Reckenholz-Tänikon (ART) zeigen lassen, wie die Mischungen entstehen und weiterentwickelt werden.

Quelle: Bayerisches Wochenblatt, 8-2011

Unabhängiger werden vom Importsoja und beim Eiweißfutter auf heimische Qualität setzen, das sind die Ziele im "Aktionsprogramm Heimische Eiweißfuttermittel". Wie das gehen soll, zeigen drei bayerische Milchviehbetriebe, die zudem erstaunlich viel Milch aus dem Grundfutter herausholen.

Quelle: Landfreund, 3-2011

Schützen Sie Ihre Wiesen vor Mäuseschäden. Wie Sie Ihr Wiesland wieder
in Schwung bringen.

Quelle: Milchpraxis, 1-2011

Im letzten Jahrzehnt sind die Energiekosten durchschnittlich um ca. 7 % pro Jahr angestiegen. Dieser Trend wird sich vermutlich weiterhin fortsetzen. Zukünftig spielen daher die Energie- und hier insbesondere die Dieselkosten auch in Futterbaubetrieben eine immer größere Rolle. Es gilt daher, den Dieselverbrauch in diesem Bereich durch gezielte Auswahl und überlegten Einsatz der Technik zu reduzieren.

Quelle: die grüne, 19/2010

Gibt es auf den Wiesen einen hohen Anteil an Hahnenfuss zu finden, so ist die Ursache in der Art der Bewirtschaftung zu suchen. Eine chemische Bekämpfung des Unkrauts ist zwar möglich, dient aber nur der Symptombekämpfung.

Quelle: die grüne, 5/2010

Die neue Weidesaison beginnt bald. Ein frühes Überweiden bereitet die Kühe auf das grosse Graswachstum vor. Der Zeitpunkt, an dem der Weidedruck erhöht werden muss, darf nicht verpasst werden. Zwei Profis, einer mit Kurzrasenweide, der andere mit Umtriebsweide im Hügelgebiet, erzählen, wie sie ihre Weiden managen.

Mit einer Grünlandverbesserung wie Übersaaten sollen die Ertragsstärke und die Qualität der Futterfläche gefördert werden. Die grosse Kunst bei der Ausführung besteht darin, das richtige Verhältnis zwischen guten Keimbedingungen für das neue Saatgut und der Schonung der noch vorhandenen wertvollen Gräser der alten Grasnarbe zu finden.

Quelle: Landfreund, 4/2010

Weiden ist die kostengünstigste Variante, um aus Gras Milch zu produzieren. Beim Weiden gilt es, die Pflanzenbestände im Auge zu behalten. Bei negativen Veränderungen müssen Anpassungen bei Nutzung und Düngung gemacht werden. Massnahmen liegen auch bei der Pflege der Weiden wie Unkrautregulierung, Übersaat und Säuberungsschnitte.

Quelle: ALP, 2009

Empfehlungen:

  • Ausgewogene Pflanzenbestände mit wertvollen Gräsern und dichter Grasnarbe anstreben.
  • Das Futter in frühreifem Wachstumsstadium ernten: Beginn des Rispenschiebens bei Gräsern, Beginn des Schossens der Blütenknospen bei Leguminosen.
  • Früh mit der Heuernte beginnen, damit auch das zuletzt gemähte Futter nicht zu alt wird.
  • Das Gras nicht taunass mähen. Schnitthöhe von 6-8 cm einhalten, um Verschmutzungen zu vermeiden und die Trocknung zu begünstigen.
  • Trocknungsverlauf durch den Einsatz eines Mähaufbereiters beschleunigen.
  • Feuchtes Futter häufig und intensiv bearbeiten. Gegen Ende der Trocknung schonend bearbeiten, um Bröckelverluste zu vermeiden. Um physikalische Verluste zu vermeiden, die Geschwindigkeit des Heuens an das Futtervolumen anpassen.
  • Um den Vorgang der Pflanzenatmung rasch zu beenden (ab 60% TS), sollte das Anwelken und Trocknen des Futters bei günstigen Wetterbedingungen so schnell wie möglich erfolgen.
  • Mithilfe der Heubelüftung lassen sich auch kurze Schönwetterperioden ausnutzen.
  • Das vorgewelkte Futter mit TS-Gehalten von 55 bis 65% in der Heubelüftung gleichmässig verteilen und so rasch wie möglich belüften, um den Trocknungsvorgang zu aktivieren und eine Erwärmung des Futters zu vermeiden.
  • Silage in den Flachsilos regelmässig und rasch verteilen sowie gut verdichten, damit der Sauerstoff entweicht.
  • Hochsilos hermetisch verschliessen (Achtung: Bereits ab der ersten Befüllung entweicht Kohlendioxid. Lebensgefahr!).
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