Massentierhaltungsinitiative

Am 24. September stimmen Volk und Stände ab über die Initiative "Keine Massentierhaltung in der Schweiz". Die Schweizer Milchproduzenten lehnen die Initiative ab und beteiligen sich aktiv an der Abstimmungskampagne.
Die Massentierhaltungsinitiative ist unnötig.

Die Massentierhaltungsinitiative ist unnötig.

Für die Nutztierhaltung in der Schweiz gilt eine strenge Tierschutzgesetzgebung. In der Schweizer Bundesverfassung gibt es dazu bereits genügend Vorgaben. Die aktuelle Tierschutzgesetzgebung verbietet bereits heute eine Massentierhaltung, wie sie im Initiativtext beschrieben wird. Neben der Verordnung über die Höchstbestände in der Fleisch- und Eierproduktion begrenzen eine ganze Reihe andere gesetzliche Bestimmungen im Gewässerschutzrecht, und im Bereich der Förderinstrumente des Landwirtschaftsrechts, die absolute Grösse der Nutztierbestände.

Auslauf und Weide in der Schweiz sehr weit verbreitet

Der Strukturwandel hat insbesondere bei der Milchviehhaltung die modernen tierfreundlichen Haltungssysteme stark gefördert. Die Umsetzung erfolgte in mehreren Etappen und mit der Unterstützung des Bundes durch die Einführung der Anreizprogramme BTS und RAUS in einmaliger und international nicht annähernd erreichter Weise.

Das meint Milchproduzent Lukas Ackermann

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Kampagne «Nein zur unnötigen Tierhaltungsinitiative»