SMP Milch­preis­mo­ni­to­ring

Welchen Milchpreis erhalten die Produzenten? Welche Industriemilchkäufer und welche Käsesorten bezahlen die besten Preise? Die SMP erstellt im Rahmen des Milchpreismonitorings jeden Monat den Milchpreisvergleich zwischen den Erstmilchkäufern für Molkereimilch und den verschiedenen Käsesorten.

Markt­trans­pa­renz nützt allen Milch­pro­du­zen­ten

Grosse Unterschiede beim Milchpreis.

Bestmögliche Markttransparenz ist eine wichtige Voraussetzung, damit ein Markt überhaupt funktionieren kann. Dabei interessiert die Milchproduzenten vor allem, welcher Milchkäufer wie viel für die Molkereimilch bezahlt und welcher Milchpreis für die verschiedenen Sortenkäse realisiert wird. Weil die Preisbeobachtung des Bundesamtes für Landwirtschaft diese Detailinformationen nie liefern kann, ist das SMP-Milchpreismonitoring für die wirtschaftliche Interessenvertretung der Milchproduzenten äusserst wichtig. Denn es zeigt sich immer wieder, dass die aus dem Milchpreismonitoring verfügbaren Informationen die Verhandlungsposition der Milchproduzenten entscheidend stärkt.

Frei­wil­li­ge Selbst­hil­fe­mass­nah­me

Das SMP-Milchpreismonitoring ist eine freiwillige Selbsthilfemassnahme der Milchproduzenten und beruht auf der systematischen Auswertung der monatlichen Milchgeldabrechnung von einzelnen Milchproduzentinnen und Milchproduzenten. Nur dank deren Engagement und Bereitschaft, jeden Monat die Milchgeldabrechnung an die Organisation Schweizer Milchproduzenten SMP zu übermitteln, können überhaupt Daten ausgewertet und den Milchpreismeldern zugestellt werden. Alle persönlichen Angaben der Milchproduzenten behandeln wir vertraulich.

So funk­tio­niert das SMP-Milch­preis­mo­ni­to­ring

  • Die Preismelder/-innen schicken monatlich ihre Milchgeldabrechnung möglichst rasch nach Erhalt per E-Mail, per Fax oder per Post an die SMP.
  • Preismelder/-innen, von denen wir keine Abrechnung empfangen haben, erhalten zu Beginn des Folgemonats automatisch eine Erinnerung.
  • Abrechnungen, welche erst nach dem 10. des Nachfolgemonats eintreffen, können bei der aktuellen Auswertung nicht mehr berücksichtigt werden.
  • Bis zum 25. des Nachfolgemonats (z. B. 25. Mai für die März-Auszahlung) ist die Auswertung zum Versand an die Preismelder bereit.

Kleiner Aufwand - grosser Nutzen

Der Aufwand für die Milchpreismelderinnen und Milchpreismelder beschränkt sich auf das monatliche Zustellen ihrer Milchgeldabrechnung per Mail oder Fax an die SMP. Demgegenüber ist der Nutzen gleich mehrfach:

  • Monatlich individuelle Rückmeldung mit dem durchschnittlich ausbezahlten Milchpreis der zurückliegenden 12-Monats-Periode
  • Monatliche Zustellung der zusammengefassten Resultate (Vertragspreise, Durchschnittspreise der Molkereimilch beziehungsweise Käsesorten) per Mail oder Fax
  • Quartalsweise Zustellung der detaillierten Ergebnisse nach Milchkäufer und Käsesorte per Post
  • Nebst dem persönlichen Informationsnutzen dient das Milchpreismonitoring den übergeordneten Zielen zur Verbesserung der Markttransparenz und zur Stärkung der Marktposition der Milchproduzenten

Sind Sie schon Milch­preis­mel­der?

Die SMP sucht laufend neue Milchpreismelderinnen und Milchpreismelder zur Erweiterung und Verbesserung der Datengrundlage. Die Anmeldung ist ganz einfach. Alle notwendigen Informationen sind hier aufgeführt:

Weiterempfehlen
Drucken