Medienmitteilung – Milchmarkt

Milch­pro­du­zen­ten un­ter­stüt­zen Stoss­rich­tung des Bun­des­ra­tes

30.06.2016 – Die Schweizer Milchproduzenten begrüssen die vom Bundesrat im Grundsatz beschlossene Stossrichtung für eine Nachfolgelösung der heutigen Ausfuhrbeiträge zum „Schoggigesetz“. Die Mittel sollen neu direkt an die Milchproduzenten ausgerichtet werden.

Die von der BO Milch präsentierte Lösung ist das Resultat von langen und sehr intensiven Verhandlungen.

Kompromisslösung ist WTO-kompatibel, kombinierbar mit laufendem Vernehmlassungsvorschlag und wird von Branche getragen
Der vorgeschlagene Weg zur Auszahlung einer Milchzulage an die Milchproduzenten durch den Bund ist WTO-konform und hat gute Aussichten, politische Mehrheiten zu finden. Die Idee, auf der nicht verkästen Milch einen Betrag für die Exportförderung und die Fettregulierung einzuziehen, ist eine private Angelegenheit der Branchenpartner. Damit wird den unterschiedlichen Interessen bei den Milchproduzentengruppen und in der Verarbeitung Rechnung getragen. Bei der Fettregulierung haben die Produzenten im Entscheidgremium die Mehrheit. Gleichwertige Alternativen zum vorliegenden Vorschlag gibt es keine.

Rahmenbedingungen schaffen für die gesetzliche Verankerung

Der vorliegende Kompromiss ist eine Lösung, welche im Interesse des Werkplatzes Schweiz steht. Damit wird ein Beitrag zur Stabilität und zur gegenseitigen Berechenbarkeit in einer schwierigen wirtschaftlichen Übergangsphase geschaffen. Dies bedingt weiter, dass jetzt die gesetzlichen Grundlagen geschaffen werden, um diese wirtschaftlich realisierbare und politisch getragene Lösung für die Zukunft nachhaltig zu sichern. Dazu müssen die neue Milchzulage von 4 Rappen pro kg Milch, zusammen mit der Verkäsungszulage, gesetzlich verankert werden.

Weitere Aus­künf­te

Hanspeter Kern
Präsident
079 418 52 16

Kurt Nüesch
Direktor
079 661 41 59

Diese Me­di­en­mit­tei­lung zum Her­un­ter­la­den

Milchproduzenten unterstützen Stossrichtung des Bundesrates (PDF, 161 KB)
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