Medienmitteilung – Milchmarkt

Milch­pro­du­zen­ten un­ter­stüt­zen Stoss­rich­tung des Bun­des­ra­tes

30.06.2016 – Die Schweizer Milchproduzenten begrüssen die vom Bundesrat im Grundsatz beschlossene Stossrichtung für eine Nachfolgelösung der heutigen Ausfuhrbeiträge zum „Schoggigesetz“. Die Mittel sollen neu direkt an die Milchproduzenten ausgerichtet werden.

Damit wird die Grundlage geschaffen, dass das bisherige finanzielle Engagement für die Molkereimilch erhalten bleibt. Die Umlagerung muss für die Milchproduzenten allerdings auf der Basis der vom Parlament bewilligten Kredite für die Jahre 2015 und 2016 erfolgen. Der Entscheid des Bundesrates heisst für die Schweizer Milchproduzenten und die gesamte Milchbranche aber auch, die bisher geleisteten Vorarbeiten zielgerichtet weiterzuführen, um so den Absatz von rund 250 Mio. Kilogramm Milch weiterhin sicherzustellen.

An der WTO-Ministerkonferenz von Nairobi Ende Dezember 2015 wurde die Abschaffung aller Exportbeihilfen im Agrarbereich beschlossen. Für die Schweizer Milchwirtschaft heisst dies, dass die heutigen Exporterstattungen im Rahmen des „Schoggigesetzes“ innerhalb von 5 Jahren abzuschaffen sind.

Für die Schweizer Milchproduzenten und die Milchbranche war in diesem Prozess von Anbeginn klar, dass neue, WTO-konforme Lösungen gefunden werden müssen. Das übergeordnete Ziel für die Milchproduzenten besteht darin, die heutigen Absatzkanäle in diesem Bereich möglichst zu halten und die finanziellen Mittel des Bundes über ein neues Instrument im Molkereimilchbereich sicherzustellen.

Der Entscheid des Bundesrates unterstützt diese Stossrichtung. Wichtig ist, dass die Massnahmen nun schnell und konkret umgesetzt werden können, damit die verschiedenen Marktakteure die notwendige Planungssicherheit erhalten. Deshalb ist es zu begrüssen, die notwendigen Gesetzesanpassungen im Parlament möglichst schnell einzuleiten.

Weitere Aus­künf­te

Hanspeter Kern
Präsident
079 418 52 16

Kurt Nüesch
Direktor
079 661 41 59

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Milchproduzenten unterstützen Stossrichtung des Bundesrates (PDF, 161 KB)
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