Medienmitteilung – Milchmarkt

Ein Kom­pro­miss mit Si­gnal­wir­kung

21.12.2016 – Die Schweizer Milchproduzenten SMP beurteilen die von der Branchenorganisation Milch vorgeschlagene Nachfolgelösung für das Schoggigesetz insgesamt als politisch mehrheitsfähig. Die Lösung ist ein Kompromiss, welcher sicher WTO-konform ist und die mittel- sowie die langfristigen Ziele der Milchproduzenten unterstützt. Die Sicherung des Absatzes von Molkereimilch und die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Produktionsstandortes Schweiz werden damit unterstützt. Jetzt müssen die Verwaltung und Politik das klare Signal der Branche aufnehmen und die gesetzlichen Grundlagen zur Umlagerung der Mittel direkt an die Milchproduzenten schaffen.

Die von der BO Milch präsentierte Lösung ist das Resultat von langen und sehr intensiven Verhandlungen.

Kompromisslösung ist WTO-kompatibel, kombinierbar mit laufendem Vernehmlassungsvorschlag und wird von Branche getragen
Der vorgeschlagene Weg zur Auszahlung einer Milchzulage an die Milchproduzenten durch den Bund ist WTO-konform und hat gute Aussichten, politische Mehrheiten zu finden. Die Idee, auf der nicht verkästen Milch einen Betrag für die Exportförderung und die Fettregulierung einzuziehen, ist eine private Angelegenheit der Branchenpartner. Damit wird den unterschiedlichen Interessen bei den Milchproduzentengruppen und in der Verarbeitung Rechnung getragen. Bei der Fettregulierung haben die Produzenten im Entscheidgremium die Mehrheit. Gleichwertige Alternativen zum vorliegenden Vorschlag gibt es keine.

Rahmenbedingungen schaffen für die gesetzliche Verankerung
Der vorliegende Kompromiss ist eine Lösung, welche im Interesse des Werkplatzes Schweiz steht. Damit wird ein Beitrag zur Stabilität und zur gegenseitigen Berechenbarkeit in einer schwierigen wirtschaftlichen Übergangsphase geschaffen. Dies bedingt weiter, dass jetzt die gesetzlichen Grundlagen geschaffen werden, um diese wirtschaftlich realisierbare und politisch getragene Lösung für die Zukunft nachhaltig zu sichern. Dazu müssen die neue Milchzulage von 4 Rappen pro kg Milch, zusammen mit der Verkäsungszulage, gesetzlich verankert werden.

Weitere Aus­künf­te

Reto Burkhardt
Leiter Kommunikation
079 285 51 01

Diese Me­di­en­mit­tei­lung zum Her­un­ter­la­den

Ein Kompromiss mit Signalwirkung (PDF, 47 KB)
Weiterempfehlen
Drucken