Medienmitteilung – Milchmarkt

SMP-ZMP-Milch­fo­rum: Spit­zen­pro­duk­te, Swissness und Service ver­heis­sen Markt­er­folgMarkt­chan­cen für Schweizer Milch

13.02.2012 – Am 3. Milchforum, zu dem die Schweizer Milchproduzenten SMP und die Zentralschweizer Milchproduzenten ZMP am 9. Februar 2012 gemeinsam ins Verkehrshaus Luzern einluden, diskutierten sechs hochkarätige Referentinnen und Referenten die Marktchancen für Schweizer Milch. Spitzenprodukte, gepaart mit Swissness und starken, auf die Zielmärkte und Kundengruppen fokussierten Marketing- und Serviceleistungen, sind die drei wichtigsten Faktoren, um auch in schwierigen Zeiten mit Schweizer Milchprodukten und Schweizer Käse im Export Erfolg zu haben. Insgesamt überwog klar die positive Botschaft.

Swissness: Starke Werte müssen ehrlich und glaubhaft vermarktet werden
Die in den Exportmärkten tätigen Referenten strichen besonders die Bedeutung der Swissness als starkes Kommunikations- und Vermarktungsinstrument hervor. Marco Peter (Emmi) zeigte sich überzeugt, dass die Branche insgesamt einen Topjob mache. In Zukunft müssten aber die Leistungen, die in der Swissness steckten, noch stärker kommuniziert werden. Jürg Zaugg (Nestle) stimmte überein, dass die Vorzüge der Schweizer Produkte klar vorhanden seien. Doch gleichzeitig sei es auch eine Realität, dass sich die Konsumbedürfnisse stark wandeln würden, und deshalb immer wieder neue Vermarktungsstrategien gesucht werden müssten. Sara Stalder (Stiftung Konsumentenschutz) forderte die Branche auf, dass die Leistungen rund um die Swissness ehrlich und glaubhaft vermarktet werden müssten. Dies sei eine zentrale Voraussetzung, dass die KonsumentInnen die Schweizer Philosophie unterstützen, indem sie Schweizer Produkte kauften.

In gesättigten Märkten erfüllen Swissness-Produkte Konsumentenwünsche
Auch beim Export von Schweizer Käse bleiben die Schweizer Werte die besten Trümpfe. Doch in Ländern mit einem bereits hohen Pro-Kopf-Konsum von Käse gehe es nicht mehr um die Konsumsteigerung, sondern um die Verschiebung innerhalb des Konsums zu Produkten mit höherer Wertschöpfung, sagte der Marktanalyst Mark Voorbergen (Claassen, Moolenbeek & Parners). Insofern stünden auch die Aussichten für Schweizer Käse gut. Erstens gäbe es noch viele Lücken, gerade auch in den traditionellen europäischen Märkten. Und zweitens seien die Chancen gut, in gesättigten Märkten die Bedürfnisse jener Konsumentinnen und Konsumenten zu befriedigen, die Produkte mit Mehrwert kaufen wollten. Sowohl Elisabeth Wagner-Wehrborn (Emmi Deutschland) wie auch Gilles Oberson (Mifroma) setzten in ihren Exportzielmärkten auf den Thekenverkauf. Zwar boome der Verkauf in den Selbstbedienungsregalen, doch tobe dort auch der Preiskampf. Um Wertschöpfung erzielen zu können sei es notwendig, dass Schweizer Käse im Export mit einem starken Aussendienst unterstützt werde. Denn Schweizerkäse sei ein beratungsintensives Produkt. Aber wenn man diesen Service bieten könne, dann laufe das Geschäft auch in schwierigen Zeiten erfreulich gut, waren sich Wagner-Wehrborn und Oberson einig.

Aus­künf­te

Christoph Grosjean-Sommer
Kommunikation Wirtschaft und Politik SMP
Telefon 031 359 53 18 / Mobile 079 645 81 36
E-Mail christoph.grosjean@swissmilk.ch

Carol Aschwanden
Leiterin Kommunikation ZMP
Telefon 041 429 39 17 / Mobile 079 777 16 30
E-Mail carol.aschwanden@zmp.ch

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