Medienmitteilung – Gesundheit und Ernährung

Milch und Milch­pro­duk­te sind wichtige Be­stand­tei­le einer aus­ge­wo­ge­nen Er­näh­rung

26.04.2012 – Vielen Konsumentinnen und Konsumenten ist eine ausgewogene und gesunde Ernährung wichtig. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten setzten sich auch die Schweizer Milchproduzenten SMP dafür ein, dass die in der Schweiz von den Experten der Ernährungswissenschaft erarbeiteten Empfehlungen an Bekanntheit gewinnen. Dazu gehört auch die Empfehlung, drei Portionen Milch und Milchprodukte pro Tag zu konsumieren.

Die Schweiz hat eine der strengsten Tierschutzgesetzgebungen weltweit. Die Einhaltung dieser Vorschriften wird beim Vollzug der Agrargesetzgebung laufend kontrolliert. Entsprechend sind die Schweizer Milchproduzenten überzeugt, den Konsumentinnen und Konsumenten mit Milch und Käse aus der schweizerischen Landwirtschaft qualitativ hervorragende Produkte anzubieten, die ein einmaliges Preis-Leistungsverhältnis aufweisen.

Nun gibt es Menschen, die eine vegane Ernährung praktizieren und deshalb jeden Konsum von tierischen Nahrungsmitteln ablehnen, nebst Fleisch beispielsweise auch Milch oder Honig. Diese Diät liegt meist in einem radikalen Verhältnis zum Tier begründet.

Schweizer Kühe haben Familienanschluss
Die schweizerische Nutztierhaltung ist im internationalen Kontext vorbildlich. Die Schweiz hat eines der weltweit strengsten Tierschutzgesetze. Zudem sichert die in der Schweiz vorherrschende Struktur des Familienbetriebs einen sorgfältigen Umgang mit den Nutztieren. Die Schweizer Bauern kennen ihre Kühe, Rinder und Kälber noch beim Namen und haben damit "Familienanschluss".

Milch und Milchprodukte sind Teil der gesunden Ernährung
Milch enthält viele Nährstoffe, insbesondere Kalzium, hochwertiges Eiweiss und Vitamin D. Dass Milch in eine ausgewogene Ernährung gehört, wird heute von keinen Fachleuten bestritten. Alle Schweizer Fachgesellschaften (und ebenso die europäischen und USA) empfehlen einen ausreichenden, täglichen Konsum.
Ersatzprodukte wie etwa Soja- oder Reisgetränk sind keine Alternativen zur Milch, denn sie haben eine andere Nährstoffzusammensetzung und sind bei weitem keine so guten Kalziumlieferanten wie die Milch. Um das notwendige Kalzium auszunehmen, müsste man täglich mindestens 1,5 Liter Sojagetränk konsumieren.

Die Schweiz ist ein Grasland - und auch Veganer können Gras nicht verdauen
Auf 70 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche wächst Gras. Nimmt man noch die Alpweiden hinzu, so ist fast ein Drittel der Schweiz mit Gras bewachsen. Da die menschliche Verdauung Gras nicht in die notwendigen Baustoffe umwandeln kann, wird Grünland erst durch die tierische Veredelung für die menschliche Ernährung verfügbar. Weltweit ist übrigens 90 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche Grünland.

Ernährungsgewohnheiten und Schweizer Produktion
Die Schweizer Bevölkerung konsumiert Milch und Fleisch und es ist eine Tatsache, dass in der Schweiz insgesamt mehr Fleisch konsumiert als produziert wird. Kälber sind also keine Wegwerfware, wie dies die Veganer behaupten, sondern ein Koppelprodukt der Graslandnutzung über das Milchvieh. Was die Konsumentinnen und Konsumenten letztlich in den Einkaufskorb legen, ist eine Folge ihrer Ernährungsgewohnheiten. Auf was wir aber achten können ist, dass das Angebot insbesondere an Milch und Fleisch aus Schweizer Produktion stammt.

Aus­künf­te

Christoph Grosjean-Sommer
Kommunikation Wirtschaft und Politik
Telefon 031 359 53 18 / Mobile 079 645 81 36
E-Mail christoph.grosjean@swissmilk.ch

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