Medienmitteilung – Milchpolitik

Ent­schei­de der WAK-Na­tio­nal­rat zur AP 2014-2017: Es braucht weitere Ver­bes­se­run­gen

17.08.2012 – Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrates (WAK-N) hat die begründeten und berechtigten Anliegen von Seiten der Landwirtschaft in wichtigen Punkten nicht oder nicht genügend berücksichtigt.

Positiv ist aus Sicht der Milchproduzenten der Mehrheitsbeschluss, die Höhe der Zulagen für verkäste Milch und für silagefreie Fütterung weiterhin grundsätzlich im Gesetz mit 15 und 3 Rappen pro Kilogramm Milch festzuschreiben.

Keine Bereitschaft zu Verbesserungen hat die Mehrheit der Kommission bei den gesetzlichen Rahmenbedingungen für minimale griffige Regelungen bei den Milch-kaufverträgen sowie den Möglichkeiten zur Erteilung der Allgemeinverbindlichkeit von Organisationsbeschlüssen gezeigt. Dasselbe gilt für die Ausgestaltung der Ver-sorgungssicherheitsbeiträge, bei denen offenbar der konkrete Beitrag zur Versor-gungssicherheit unberücksichtigt bleiben soll. Die angemessene Abstufung dieser Beiträge auf der Grünfläche in Abhängigkeit des Tierbesatzes bleibt ein zentrales Anliegen der Milchproduzenten.

Aus­künf­te

Kurt Nüesch
Stv. Direktor SMP
Telefon 031 359 52 11 / Mobile 079 661 41 59
E-Mail kurt.nueesch@swissmilk.ch

Christoph Grosjean-Sommer
Kommunikation Wirtschaft + Politik SMP
Telefon 031 359 53 18 / Mobile 079 645 81 36
E-Mail christoph.grosjean@swissmilk.ch

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