Kurz und bündig

Die aktuellsten News aus der Welt der Schweizer Milch – kurz und bündig erzählt.

29.05.2020

"Open Farm Sunday" wird virtuell

Im Juni 2019 versammelten sich etwa 230'000 Interessierte auf 361 Bauernhöfen in England. Grund: Der jährliche "Open Farm Sunday". An diesem zeigen die Bauern der Öffentlichkeit, wie sie Lebensmittel herstellen. In diesem Jahr geht das wegen Corona nicht. Die Lösung: Der Anlass findet ganz einfach online statt. Genauer gesagt auf Facebook am sogenannten "LEAF Online Farm Sunday".

25.05.2020

Alles für die Kuh

Die Schweizer Illustrierte berichtet dieser Tage ausführlich über den Hof von Familie Eigenmann aus Berg SG. Spannend vor allem, wie hochmodern es auf dem Hof der Eigenmanns zugeht: Für die 61 Holsteinkühe sind z. B. der Melkroboter und der jederzeit zugängliche Laufhof ins Freie daily business. Einziger Wermutstropfen: Kühe haben nur ca. 30% unseres Sehvermögens – die imposante Sicht auf den Bodensee können sie also gar nicht in gebührendem Masse geniessen.

20.05.2020

Milch rund um die Welt

Der diesjährige Tag der Schweizer Milch musste abgesagt werden, die Veranstalter des Weltmilchtags haben sich für Social Media Kampagnen und Online Events entschieden: Der diesjährige "World Milk Day" kann am 1. Juni stattfinden, in abgewandelter Form und Corona-konform natürlich. Von Dubbo (Australien) über Quatre Bornes (Mauritius) bis Calgary (Kanada) werden verschiedene Aktivitäten rund um die Milch durchgeführt. Der "World Milk Day" findet bereits zum 20. Mal statt.

 

12.05.2020

Schweizer Käse kann auch pink.

"Pink Queen", so heisst der Käse der Swiss Cheese Factory in Gantenschwil. Wie der Name vermuten lässt, ist er tatsächlich pink und wird regelmässig nach Hong Kong geliefert. Was Asiaten mögen, erfreut sich auch in der Schweiz und dem grenznahen Ausland immer grösserer Beliebtheit. Der Käse mit dem natürlichen Zusatzstoff kommt besonders bei Kinder gut an. Mild oder würzig.

11.05.2020

Abstand halten beim Alpaufzug.

Besondere Zeiten, besondere Regeln: Das gilt auch für die traditionellen Alpaufzüge im Appenzellerland. In diesem Jahr brechen die Kühe ohne viele Zuschauer in ihre Sommerresidenz auf. Die Alpaufzüge dürfen weder beworben noch sonst wie publik gemacht werden. Ziel natürlich: Die Alpaufzüge sollen in diesem Jahr "coronakonform" so wenig Zuschauer wie möglich anziehen. Kommen doch Zuschauer, dann müssen sie die Abstandsregeln einhalten.

08.05.2020

Knoblauch gegen Rülpsen? Bei Kühen hilfts.

Beim Verdauen des Grases im Panzen der Kuh entsteht Methan. Das muss raus aus dem Magen und die Kuh rülpst die Gase aus. Ein Futterzusatz aus Stoffen des Knoblauchs soll nun die Gasbildung im Magen und somit auch den Methanausstoss der Kühe um stolze 23% reduzieren. Und das alles ohne negative Nebenwirkungen für die Kuh. Gut für die Kuh und gut für die Umwelt.

01.05.2020

Der Milchmann klingelt wieder.

In Grossbritanien wird die alte Tradition des "Milkman" wiederbelebt. Da in Zeiten von Corona vor allem ältere Menschen nicht mehr einkaufen können, geht der Milchmann auf der grünen Insel wieder von Tür zu Tür und liefert die Milch frei Haus. Ein schöner Nebeneffekt: A little chat an der Haustür hilft gegen die Einsamkeit. Wer online nicht vernetzt ist, darf immer noch Bestellzettel und Geld im Fläschchen vom Vortrag vor die Tür stellen. Wir wussten es ja schon immer: Milchmänner machen glücklich.

28.04.2020

Wir ❤ Käse – seit 7'000 Jahren.

Er lebte vor 4'500 Jahren auf dem Gebiet der Schweiz, wohl in der Nähe von Spreitenbach: Der bisher älteste gefundene Mensch, der als Erwachsener Milch verdauen konnte. Dies zeigen neueste Analysen einer schweizerisch-deutschen Forschungsgruppe. Jüngere Ausgrabungen auf dem Gebiet der Schweiz fördern ebenfalls Erstaunliches zu Tage: Landwirtschaft gab es bei uns schon vor 7'000 Jahren und ein entdecktes, siebartiges Gefäss diente vermutlich zur Herstellung von Frischkäse.

23.04.2020

Schweizerinnen und Schweizer werden nachhaltiger.

"Besinnung auf das Wesentliche", so nennen es die Studienautorinnen und -autoren der Hochschule Luzern. In einer repräsentativen Umfrage untersuchten sie das Konsumverhalten von Schweizerinnen und Schweizern vor, während und "nach" Corona. Eine Erkenntnis: Die Wertschätzung von lokalen und regionalen Anbietern ist gestiegen. Ebenfalls geht aus der Studie hervor, dass die Befragten deutlich häufiger kochen und backen als noch vor der Krise.

21.04.2020

Wiesenmilchwoche bei IP-SUISSE.

Wiesenmilch ist nicht einfach Milch von Kühen, die oft auf der Wiese stehen. Um die Anforderungen zu erfüllen, müssen die Produzenten verschiedene Punkte bezüglich Haltung und Fütterung einhalten. Das Label IP-SUISSE publiziert nun spannende Beiträge zum Thema Wiesenmilch. Eine ganze Woche lang, jeden Tag. Abrunden wird dies ein "cooles" Gewinnspiel am Ende der Woche. Interesse? Ein Blick auf das Facebook-Profil von IP-SUISSE könnte sich lohnen.

17.04.2020

Frost bleib weg.

Wann regnet es eigentlich mal wieder? Und wird es wohl diesen Frühling noch mal frostig kalt? Das fragt sich wohl so mancher in diesen sonnen- und wärmeverwöhnten Apriltagen, die sich eher nach Juni anfühlen. Die Schweizer Landwirte auch, z. B. die Obstbauern. Und bei ihnen entscheidet das aktuelle nicht nur über die Kleiderwahl, sondern über ihre Ernte(einnahmen). Vorsichtig-gute Nachrichten dazu liefert jetzt eine Umfrage des Schweizer Obstverbandes (SOV): Trotz einiger Frostschäden gibts in den wichtigsten Obstregionen Chancen auf eine gute Ernte. Daumen sind gedrückt: Hoffen wir für uns und vor allem für die Schweizer Landwirtschaft auf wenig Frost in den kommenden Wochen. (mit Material des LID)

15.04.2020

Bauernhof in Bits und Bytes

Digitalisierung in der Landwirtschaft: Das heisst dann „Pflanzenschutzoptimierung durch Precision Farming“ oder „Stickstoff-Düngung mit digitalen Technologien“. Weniger kompliziert heisst das: „Swiss Future Farm“. Sie steht in Tänikon im Kanton Thurgau und umfasst 81 Hektare Landwirtschaftsfläche. Auch Kühe und Schweine sind Teil des zukunftsweisenden Projekts. Finanziert wird die Swiss Future Farm vom BBZ Arenenberg, der GVS Agrar AG und der AGCO Corporation.

09.04.2020

Der erste Milchsommelier

Den Beruf des Sommeliers verbindet man im Allgemeinen mit Wein – bis heute. Bas de Grot ist der erste Milchsommelier. Er weiss, dass auch Milch Terroir hat. Das heisst, dass der Lebensraum und die Fütterung einen grossen Einfluss auf den Geschmack der Milch haben. So kann de Grot zum Beispiel erkennen, ob eine Kuh auf der Weide grasen kann oder nur Kraftfutter erhält. Kühe, die Gras, Wildblumen und Kräuter fressen können, geben eine Milch mit schöner Himbeernote. Da kann die Schweizer Milch voll punkten, ist der Kraftfutteranteil in der Schweiz doch vergleichsweise niedrig.

06.04.2020

Aus Milch wird Cheesus

Klingt seltsam, ist es aber nicht. In einer mobilen Käserei wird die Milch da verwertet, wo sie hergestellt wird: auf der Alp. Die erste Pop-up-Käserei entstand auf der Alp Meeren, weitere sollen folgen. Und ja, der Käse heisst tatsächlich Cheesus. Er wird letztlich im Sandsteinkeller des Käsehauses K3 in Burgdorf gereift und kann – wenn dann reif genug – online bestellt oder in ausgewählten Läden gekauft werden.

02.04.2020

Landwirtschaft online

Wenn Schweizer Bauern eine Webseite bauen, dann wird das ganz schön informativ. Zwar gibt es www.landwirtschaft.ch bereits seit 20 Jahren, seit dieser Woche erstrahlt der „digitale Dreh- und Angelpunkt der Kampagne‚ Schweizer Bauern. Von hier, von Herzen" in einem neuen Kleid. Im Zentrum: natürlich die Bäuerinnen und Bauern. Mit Geschichten, Produkten und einem interaktiven Saisonkalender. Wer also schon immer wissen wollte, weshalb Stefan Schreiber Pferde stehlen könnte, der sollte einen Blick auf die überarbeitete Webseite werfen.