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Krank­heits­bildSymptome der Os­teo­po­ro­se

Bei Osteoporose nehmen Knochenmasse und Knochendichte übermässig stark ab. Die Knochen werden spröde und weniger stabil. Das Risiko eines Knochenbruchs nimmt zu. Mehr zu den Symptomen und Risiken.

Gut zu wissen:

  • Mit steigendem Alter verlieren wir alle an Knochensubstanz.
  • Osteoporose ist eine genetisch bedingte Erkrankung.
  • Ernährung, Körpergewicht und Bewegung beeinflussen die Knochengesundheit.

Symptome bei Os­teo­po­ro­se

Osteoporose bedeutet wörtlich "poröse Knochen".
  • Knochenschmerzen, vor allem im Rücken
  • Spontane Knochenbrüche ohne erkennbare Ursache
  • Zusammensinken der Wirbelkörper, Entwicklung eines Rundrückens, Abnahme der Körpergrösse
  • Wirbelkörperbrüche
  • Bruch von Oberschenkelhalsknochen, Ober- oder Unterarmknochen nach Sturz

Wahr oder unwahr?

Stimmt es, dass unser Skelett porös wird, sobald wir zu wachsen aufhören?

Stimmt nicht

Pro Jahr werden 10 Prozent Knochenmasse ersetzt. Alle zehn Jahre erneuert sich unser Knochengerüst also vollständig. Mit genialen Effekten: Müdes Material wird ersetzt. Dies schützt vor Brüchen. Das Skelett passt sich immer wieder an neue Belastungen an. Und es repariert fortlaufend winzige Verletzungen. Diese Prozesse finden während des ganzen Lebens statt. Und wir können unser Skelett bis ins hohe Alter bei seiner Knochenarbeit unterstützen: Indem wir uns aktiv bewegen und kalziumreich und mit ausreichend Vitamin D ernähren.

Ri­si­ko­fak­to­ren für Os­teo­po­ro­se

Nicht jeder Mensch erkrankt an Osteoporose. Diese Faktoren erhöhen das Risiko:

  • Geschlecht: Frauen erkranken häufiger an Osteoporose als Männer. Dies wird durch den Mangel an Östrogenen (weibliches Geschlechtshormon) nach der Menopause verursacht.
  • Veranlagung: Kommt in einer Familie Osteoporose vor, steigt das persönliche Erkrankungsrisiko.
  • Lebensstil: Zu viel Nikotin, Alkohol und Koffein sowie Bewegungsarmut schwächen die Knochen.
  • Auch bestimmte Medikamente (z. B. Glucocorticoide) und Krankheiten (z. B. Nierenerkrankungen) können die Knochen schwächen.
  • Als weiterer Risikofaktor gilt niedriges Körpergewicht.

Os­teo­po­ro­se kann auch Männer treffen

Auch Männer sollten vorbeugen.

Jeder siebte Mann muss im Alter damit rechnen, an Osteoporose zu erkranken. Knochenschwund ist also nicht nur ein Frauenthema. Auch bei Männern hängt das Osteoporoserisiko mit den Geschlechtshormonen zusammen, die mit zunehmendem Alter in geringerer Menge produziert werden. Ausserdem setzt ein Mangel an Kalzium und Vitamin D den Knochen zu. Ebenso zu wenig Bewegung, einseitige Ernährung, zu viel Alkohol und Nikotin.

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