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Kü­chen­hy­gie­neSau­ber­keit für Si­cher­heit

Eine gute Küchenhygiene ist wichtig. Das empfindlichere Immunsystem der Schwangeren und das noch schwache Abwehrsystem des Säuglings können sich leicht mit Krankheitserregern infizieren.

Hygiene ist wichtiger als sonst.

Gut zu wissen:

  • Schadstoffe und bakterielle Verunreinigungen meiden!
  • Rohe Zutaten gründlich waschen.
  • Empfindliche Produkte gut durchgaren.
  • Lebensmittel richtig aufbewahren.

Darauf sollten Sie achten

Sie können Toxoplasmose-Erreger enthalten. Waschen Sie diese Lebensmittel deshalb immer gründlich. Wenn Sie Gemüse oder Früchte roh essen möchten, bringen Sie diese nicht mit rohem Fleisch, Fisch oder Eiern in Kontakt. Erhitztes Gemüse und Früchte sind sicher. Sprossen und Keimlinge sollten immer über 70°C erhitzt werden. Fertig gerüsteter, verpackter Salat kann Listerien enthalten. Bereiten Sie Salat besser selbst zu.

Haben Sie’s gewusst?
Ja
50%
Nein
50%

Rohes Fleisch kann mit Toxoplasmose-Parasiten und Listerien kontaminiert sein. Fleisch sollte deshalb immer gut durchgegart werden. Essen Sie während der Schwangerschaft kein Tatar, keine Rohwürste oder rohe Pökelfleischwaren. Auf Innereien sollten Sie verzichten. Wild sollte vor sowie in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht gegessen werden, da es meist Blei enthält.

Haben Sie’s gewusst?
Ja
75%
Nein
25%

Einige Fische sollten in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht gegessen werden. Sie sind mit grösseren Mengen Quecksilber oder Dioxinen belastet. Dazu zählen Schwertfisch, Marlin/Speerfisch, Hai, Ostseehering und Ostseelachs. Frischer Thunfisch und ausländischer Hecht sollten nur einmal pro Woche (130g) gegessen werden. Thunfisch aus der Konserve darf viermal pro Woche auf dem Teller liegen. Auf rohen Fisch und rohe Schalentiere sowie geräucherte oder gebeizte Fischerzeugnisse sollte verzichtet werden. Sie können zu Erkrankungen wie Toxoplasmose oder Listeriose führen.

Haben Sie’s gewusst?
Ja
58%
Nein
42%

Sie können mit Salmonellen, Toxoplasmose-Erregern oder Listerien kontaminiert sein. Essen Sie in der Schwangerschaft nur hart gekochte Eier und verzichten Sie auf Produkte, die rohe Eier enthalten, wie zum Beispiel Tiramisu oder Mousse au Chocolat. 

Haben Sie’s gewusst?
Ja
85%
Nein
15%

Rohmilch und Produkte daraus können Listeriose-Bakterien enthalten. Rohmilch sowie Weichkäse und Halbhartkäse aus Rohmilch oder pasteurisierter Milch haben ein höheres Risiko. Verzichten Sie während der Schwangerschaft auf diese Produkte. Vollmilch, Jogurt, Hart- und Extrahartkäse sowie verpackter Frischkäse stellen kein Risiko dar. Kochen und Braten tötet die Listeriose-Bakterien, deshalb können erhitzte Käse wie Fondue oder Raclette bedenkenlos gegessen werden.

Haben Sie’s gewusst?
Ja
62%
Nein
38%

Messer, Brettchen und alle anderen Gegenstände zum Zubereiten nach dem Gebrauch gründlich waschen. Spülutensilien wie Lappen, Schwamm oder Bürsten regelmässig austauschen und reinigen.

Haben Sie’s gewusst?
Ja
95%
Nein
5%

Sie müssen auch im Inneren für mindestens zwei Minuten auf 70°C erhitzt werden. Das Fleisch ist im Inneren nicht mehr rosa und der Fleischsaft ist farblos und klar.

Haben Sie’s gewusst?
Ja
76%
Nein
24%

Vor der Zubereitung von Essen, vor dem Essen, nach jedem Kontakt mit Tieren und nach der Gartenarbeit bzw. Kontakt mit Erde die Hände gründlich mit Seife waschen.

Haben Sie’s gewusst?
Ja
92%
Nein
8%

Auf­be­wah­ren von Le­bens­mit­teln

Durch Licht, Luft, Hitze und Wasser gehen Vitamine und Mineralstoffe verloren. Lebensmittel gehören kühl gelagert. Leicht verderbliche Produkte wie Milchprodukte, Fleisch oder Fisch gehören in den Kühlschrank bei höchstens 7°C. Kartoffeln, Gemüse und Früchte an einem dunklen, kühlen Ort mit hoher Luftfeuchtigkeit lagern, zum Beispiel im Keller.

  • Möglichst immer frische Lebensmittel einkaufen.
  • Verbrauchsdatum beachten.
  • Tiefgekühlte, unverarbeitete Lebensmittel bieten eine gute Alternative zu Frischem.
  • Lebensmittel gut verpacken und dunkel und kühl lagern.
  • Leicht verderbliche Lebensmittel gehören in den Kühlschrank. Den Kühlschrank auf 4 bis 6°C einstellen.

Mut­ter­milch auf­be­wah­ren

Frisch abgepumpte Muttermilch hält sich im Kühlschrank bei 4°C circa 3 bis 5 Tage, tiefgefroren bei -16°C rund 6 Monate und bei -18°C rund zwölf Monate. Aufgetaute Muttermilch ist im Kühlschrank noch bis zu 10 Stunden haltbar. Sie sollte nicht wieder eingefroren werden. Nicht gebrauchte, aufgetaute Milch wird entsorgt.

Brei auf­be­wah­ren

Wenn man Brei vorbereitet, sollte dieser gleich nach dem Zubereiten im Wasserbad abgekühlt werden. In ein verschliessbares Glas gefüllt, hält er sich im Kühlschrank gut 24 Stunden. Brei lässt sich aber auch portionsweise, in Eiswürfelbehältern, einfrieren. Aufgetauten Brei nur einmal erwärmen und nicht wieder einfrieren.

Wei­ter­füh­ren­de Bro­schü­ren zum Thema:

  • Gesund essen in der Schwangerschaft.
  • Das erste Babyjahr.
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