Eine gute Melktechnik und fachgerechtes Melken fördern die Milchqualität und die Milchleistung. Fachgerecht gereinigte Melkanlagen und Milchgerätschaften ergeben tiefe Keimzahlen in der Milch.
Fachgerecht melken und Milch lagern
Milch ist ein Lebensmittel, Hygiene ist wichtig.
Eine zweckmässige Melktechnik und ein ruhiger, freundlicher Umgang mit den Tieren erleichtern das Melken und fördern wiederum Milchqualität und Milchleistung. Hygiene beim Melken ist sehr wichtig für das Ansehen der Milch sowie der Vermeidung von Mastitis. Fachgerecht gereinigte Melkanlagen und Gerätschaften ergeben Milch mit tiefen Keimzahlen. Keimvermehrung lässt sich mit fachgerechter Kühlung und Lagerung vermeiden.
Laden Sie nachstehend Fachinformationen herunter. Die Inhalte werden periodisch ergänzt.
Das Geheimnis der schnellen Melker
Quelle: die grüne, 14-2011
Mindestens zweimal täglich ist beim Melken eine sorgfältige Arbeitserledigung für den wirtschaftlichen Erfolg eines Milchviehbetriebs entscheidend. Das Geheimnis für den unterschiedlichen Arbeitszeitbedarf für die Melkarbeiten liegt vor allem im Haltungsverfahren und in der eingesetzten Melktechnik.
Wann ist die Kuh melkbereit?
Quelle: Bayrisches Wochenblatt, 10. Juni 2011
Stimulation und Wartezeit sind entscheidend für den Melkbeginn. Mit der ersten Berührung der Zitze läuft die Uhr: Die Zeit, die bis zum Ansetzen der Melkbecher verstreicht, ist entscheidend für das Einschießen der Milch. Es ist also wichtig die tägliche Melkroutine zu kontrollieren sowie Stimulation und Wartezeit so anzupassen, dass man die Oualität des Melkens verbessert.
Mehr Liter je Melkstunde
Quelle: UFA-Revue, 5-2011
Wer die Vollkosten auf dem Milchproduktionsbetrieb reduzieren will, setzt am besten bei den Arbeiten an, die täglich anfallen. Dazu gehört das Melken. Nicht immer muss die Steigerung der Melkleistung mit hohen Investitionen einhergehen. Auch das Überdenken der Melkroutine kann die Produktivität verbessern.
Wenn die Milch nicht fliessen will
Quelle: die grüne, 3-2011
Viele Landwirte werden immer wieder mit dem Problem der fehlenden Melkbereitschaft konfrontiert. Rupert Bruckmaier von der Vetsuisse-Fakultät der Universität Bern gibt Antwort zu den sieben häufigsten Fragen, die im Zusammenhang mit Milchabgabeproblemen auftreten.
Kürzere Melkdauer dank Trockenreinigung
Quelle: die grüne, 8-2011
Mit der Melkvorbereitung wird sowohl die Reinigung von Euter und Zitzen wie auch die Stimulation und damit die Ausschüttung von Oxytocin bezweckt. Eine optimale Melkvorbereitung bewirkt zudem eine kürzere Melkzeit. Ein Versuch aus Frankreich zeigt, dass eine Trockenreinigung mit Vormelken die besten Ergebnisse liefert.
Richtig anrüsten
Quelle: Milchpraxis 2-2011
Eine neue Studie zeigt: Durch 15 Sekunden Vorstimulation, gefolgt von einer kurzen Wartezeit, sind Kühe genauso gut angerüstet wie durch kontinuierliches Stimulieren.
15 Sekunden Stimulationszeit sind genug
Quelle: UFA-Revue, 1-2011
Eutervorbereitung: Eine Studie hat gezeigt, dass kurzes Anrüsten von 15 Sekunden, gefolgt von 45 Sekunden Wartezeit bei Kühen ausreicht. Bisher wurde davon abgeraten, die Stimulation vor dem Ansetzen des Melkzeugs zu unterbrechen.
Erfindergeist: Melken in Liegeboxen
Quelle: dlz, 11/2010
Wie kann man in kürzerer Zeit mehr Tiere melken, ohne viel Geld zu investieren?
Besser melken von A bis Z
Quelle: Landfreund, 8/2008
Die Milch soll mit möglichst geringer mechanischer Belastung des Euters gewonnen werden. Dies und ein guter Umgang mit den Tieren sind die wichtigsten Faktoren gesunder Euter und guter Milch.
Mastitis bei Rindern nicht zu unterschätzen
Quelle: UFA-Revue, 7.8.2010
Auch Rinder, die frisch gekalbt haben, können von Euterentzündungen betroffen sein.
Den Keimen keine Chance lassen
Quelle: die grüne, 10/2010
Ein Grossteil der ansteckenden Eutererkrankungen geschieht während des Melkens. Die Kontamination und die Übertragung von Erregern über das Melkzeug sind besonders gefürchtet. Je nach Melksystem können verschiedene Verfahren zur Zwischenreinigung und -desinfektion eine Keimübertragung unterbrechen.
Melk- und Euterhygiene sichern höchste Qualität
Quelle: Milchpraxis, 2/2010
Wer erfolgreich Milch produzieren will, für den ist höchste Milchqualität eine der wichtigsten Zielgrössen. Dies gilt insbesondere in den heutigen Zeiten mit steigenden Erzeugungskosten und schwankender und im Trend schwächer werdender Milchpreise.
Mobilität hat ihren Preis
Quelle: Landfreund, 4/2010
Für die Kühe vieler Milchviehhalter ist der Weg von der Weide in den Melkstand weit. Seit die Vollweide als Produktionssystem anerkannt ist, stehen nicht nur Älpler, sondern auch Talbauern vor diesem Problem. Die Lösung: ein mobiler Melkstand, der an mehreren Standorten eingesetzt werden kann.
Checkliste: Qualitätsprobleme - was muss ich tun?
Quelle: SMP, 1996
Bei Problemen mit der Milchqualität kann mit dieser Checkliste nach den Ursachen gesucht werden.
Wenn die Tiere wieder zum Melken kommen
Quelle: die grüne, 6 und 7/2010
Kühe, die sich weigern, in den Melkstand zu kommen, und ein Melker, der froh ist, wenn das Melken fertig ist. Verursacht wird ein Melkproblem oft durch Lärm, Vibration oder Strom. Landwirte berichten, mit welchen Problemen sie gekämpft haben und wie sie diese gelöst haben.
Lärm und Vibrationen im Melkstand - Auswirkungen auf das Tier
Quelle: Agrarforschung Schweiz, 3/2010
Auch bei modernen und normgerecht installierten Melkanlagen können Probleme in den verschiedensten Bereichen des Melkablaufs auftreten. So betreten die Kühe den Melkstand nicht freiwillig, sie sind unruhig und koten und harnen vermehrt. Gleichzeitig verändert sich das Melkverhalten und die Eutergesundheit verschlechtert sich.
Lärm und Vibrationen
Quelle: ART, 1/2010
Sanierungsmassnahmen zur Reduktion von Lärm und Vibrationen in Melkanlagen führen zu einer Verbesserung der Eutergesundheit beziehungsweise einer Absenkung des somatischen Zellgehalts der Milch.
Merkblatt: Rund ums richtige Melken
Quelle: SMP, 2004
Die Abläufe beim Melken.
Erfolgreich melken
Quelle: Landfreund, 12/2009
Im vollen Euter hat es Zisternen- und Alveolarmilch. Während Erstere nur durch den Zitzenschliessmuskel zurückgehalten wird, braucht es zum Melken der Alveolarmilch einen vorgängigen mechanischen Reiz und die daraus folgende Ausschüttung des Hormons Oxytocin. Wer nicht zu früh und nicht zu wenig anrüstet, verhindert eine Blindmelkphase zwischen der Entleerung der Zisternen- und der Alveolarmilch.