Quelle: top agrar 4-2012
Über 30 kg Milch pro Kuh und mehr als 10'000 kg pro Hektar. Wie kann man eine solche Leistung erzielen?
Futterbau & Futterkonservierung
Milchproduktion
Viel und qualitativ gutes Raufutter ergibt hohe Tierleistungen. Kraftfutter braucht es nur ergänzend, damit die Rationen ausgeglichen sind.
Fachgerecht Futter anbauen und konservieren
Der Futterbau hat einen hohen Stellenwert in der schweizerischen Landwirtschaft. Mit dem Futterbau wird standortgerecht möglichst viel und qualitativ gutes Futter auf dem Betrieb produziert und ein Teil auch für die Winterfütterung konserviert. Eine enge Verknüpfung besteht mit der Tierhaltung (Weiden), der Hofdünger-Wirtschaft sowie dem Natur- und Umweltschutz.
Fachinformationen
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Quelle: ALP, 43-2012
Die Milchproduktion auf Weidebasis ist sinnvoll, da die Kuh als Wiederkäuer das Gras effizient verwerten kann. Weiter bieten weidebetonte Produktionssysteme ökonomische Vorteile und sind nachhaltig. Nur bei guter Weideführung ist Gras reich an Nährstoffen und nur bei effizienter Nutzung ein preiswertes
Futtermittel.
Quelle: UFA-Revue, 9-2011
Das Wetter zum Herbstbeginn begünstigt meist eine gute Wiesenentwicklung, bietet aber nicht immer ideale Voraussetzungen zur Konservierung von Silofutter. Nachfolgend soll ein kurzer Überblick über Massnahmen gegeben werden, mit denen das Risiko einer schlechten Konservierung gesenkt werden kann, wenn die
Trockenmassewerte nicht optimal sind.
Quelle: die grüne 14/2011
Die Standardmischungen sind aus dem Schweizer Futterbau nicht mehr wegzudenken. 43 Mischungen bieten sich dem Landwirt für fast jedes futterbauliche Bedürfnis an . "die grüne" hat sich von Daniel Suter von Agroscope Reckenholz-Tänikon (ART) zeigen lassen, wie die Mischungen entstehen und weiterentwickelt werden.
Quelle: Bayerisches Wochenblatt, 8-2011
Unabhängiger werden vom Importsoja und beim Eiweißfutter auf heimische Qualität setzen, das sind die Ziele im "Aktionsprogramm Heimische Eiweißfuttermittel". Wie das gehen soll, zeigen drei bayerische Milchviehbetriebe, die zudem erstaunlich viel Milch aus dem Grundfutter herausholen.
Quelle: Milchpraxis, 1-2011
Im letzten Jahrzehnt sind die Energiekosten durchschnittlich um ca. 7 % pro Jahr angestiegen. Dieser Trend wird sich vermutlich weiterhin fortsetzen. Zukünftig spielen daher die Energie- und hier insbesondere die Dieselkosten auch in Futterbaubetrieben eine immer größere Rolle. Es gilt daher, den Dieselverbrauch in diesem Bereich durch gezielte Auswahl und überlegten Einsatz der Technik zu reduzieren.
Quelle: die grüne, 5/2010
Die neue Weidesaison beginnt bald. Ein frühes Überweiden bereitet die Kühe auf das grosse Graswachstum vor. Der Zeitpunkt, an dem der Weidedruck erhöht werden muss, darf nicht verpasst werden. Zwei Profis, einer mit Kurzrasenweide, der andere mit Umtriebsweide im Hügelgebiet, erzählen, wie sie ihre Weiden managen.
Mit einer Grünlandverbesserung wie Übersaaten sollen die Ertragsstärke und die Qualität der Futterfläche gefördert werden. Die grosse Kunst bei der Ausführung besteht darin, das richtige Verhältnis zwischen guten Keimbedingungen für das neue Saatgut und der Schonung der noch vorhandenen wertvollen Gräser der alten Grasnarbe zu finden.
Quelle: Landfreund, 4/2010
Weiden ist die kostengünstigste Variante, um aus Gras Milch zu produzieren. Beim Weiden gilt es, die Pflanzenbestände im Auge zu behalten. Bei negativen Veränderungen müssen Anpassungen bei Nutzung und Düngung gemacht werden. Massnahmen liegen auch bei der Pflege der Weiden wie Unkrautregulierung, Übersaat und Säuberungsschnitte.
Quelle: Agrarfoschung, 16/2009
Die Auswirkungen unterschiedlicher Weidebesatzstärken mit Milchkühen - respektive der Grashöhe beim Verlassen der Parzelle - auf die Milchleistung und die Grasqualität wurden untersucht. Der Versuch fand unter Biolandbau-Bedingungen statt und als Weidesystem wurde die Umtriebsweide gewählt.
Quelle: ALP, 2009
Empfehlungen:
- Ausgewogene Pflanzenbestände mit wertvollen Gräsern und dichter Grasnarbe anstreben.
- Das Futter in frühreifem Wachstumsstadium ernten: Beginn des Rispenschiebens bei Gräsern, Beginn des Schossens der Blütenknospen bei Leguminosen.
- Früh mit der Heuernte beginnen, damit auch das zuletzt gemähte Futter nicht zu alt wird.
- Das Gras nicht taunass mähen. Schnitthöhe von 6-8 cm einhalten, um Verschmutzungen zu vermeiden und die Trocknung zu begünstigen.
- Trocknungsverlauf durch den Einsatz eines Mähaufbereiters beschleunigen.
- Feuchtes Futter häufig und intensiv bearbeiten. Gegen Ende der Trocknung schonend bearbeiten, um Bröckelverluste zu vermeiden. Um physikalische Verluste zu vermeiden, die Geschwindigkeit des Heuens an das Futtervolumen anpassen.
- Um den Vorgang der Pflanzenatmung rasch zu beenden (ab 60% TS), sollte das Anwelken und Trocknen des Futters bei günstigen Wetterbedingungen so schnell wie möglich erfolgen.
- Mithilfe der Heubelüftung lassen sich auch kurze Schönwetterperioden ausnutzen.
- Das vorgewelkte Futter mit TS-Gehalten von 55 bis 65% in der Heubelüftung gleichmässig verteilen und so rasch wie möglich belüften, um den Trocknungsvorgang zu aktivieren und eine Erwärmung des Futters zu vermeiden.
- Silage in den Flachsilos regelmässig und rasch verteilen sowie gut verdichten, damit der Sauerstoff entweicht.
- Hochsilos hermetisch verschliessen (Achtung: Bereits ab der ersten Befüllung entweicht Kohlendioxid. Lebensgefahr!).









