Futterbau & Futterkonservierung

Milchproduktion

Viel und qualitativ gutes Raufutter ergibt hohe Tierleistungen. Kraftfutter braucht es nur ergänzend, damit die Rationen ausgeglichen sind.

Fachgerecht Futter anbauen und konservieren

Gutes Raufutter ist die beste Grundlage für hervorragende Milch.

Gutes Raufutter ist die beste Grundlage für hervorragende Milch.

Der Futterbau hat einen hohen Stellenwert in der schweizerischen Landwirtschaft. Mit dem Futterbau wird standortgerecht möglichst viel und qualitativ gutes Futter auf dem Betrieb produziert und ein Teil auch für die Winterfütterung konserviert. Eine enge Verknüpfung besteht mit der Tierhaltung (Weiden), der Hofdünger-Wirtschaft sowie dem Natur- und Umweltschutz.

Fachinformationen

Laden Sie nachstehend Informationen herunter. Die Inhalte werden periodisch ergänzt.

Bis zu 30 kg Milch stecken in 6 cm Gras

Quelle: top agrar 4-2012

Über 30 kg Milch pro Kuh und mehr als 10'000 kg pro Hektar. Wie kann man eine solche Leistung erzielen?

Eiweiss aus Grasprodukten besser nutzen

Quelle: Milchpraxis 1-2012

In der Milcherzeugung kommt der Eiweissversorgung aufgrund steigender Leistungen, den Kosten für Futtereiweiss, der Reduzierung der N-Ausscheidungen und dem Trend zu heimischen Eiweissfuttermitteln zunehmende Bedeutung zu. Ein wichtiger Bereich sind hier die Grasprodukte.

Weideempfehlungen für Bio-Milchviehbetriebe

Quelle: ALP, 43-2012

Die Milchproduktion auf Weidebasis ist sinnvoll, da die Kuh als Wiederkäuer das Gras effizient verwerten kann. Weiter bieten weidebetonte Produktionssysteme ökonomische Vorteile und sind nachhaltig. Nur bei guter Weideführung ist Gras reich an Nährstoffen und nur bei effizienter Nutzung ein preiswertes
Futtermittel.

Effizienz der Futterbauflächen für die Milchproduktion

Quelle: Agrarforschung Schweiz, 3-2012

Die Nachhaltigkeit landwirtschaftlicher Betriebe ist eine aktuelle Herausforderung. Sie kombiniert die Wirtschaftlichkeit, den Umfang und die Qualität der Arbeit und die schont die Umwelt.

Eine neue Waffe gegen das gelbe Kreuzkraut

Quelle: Landfreund, 2-2012

Kreuzkraut ist nur schwer zu bekämpfen. Es wurde ein neuer Stecher entwickelt, der für die systematische Bekämpfung eingesetzt wird.

Fördern Sie Klee und Kräuter auf Ihren Standweiden

Quelle: Landfreund, 3-2012

Hohe Erträge und beste Qualität von Wiesenfutter werden durch eine optimale Bewirtschaftung und Pflege sowie eine dem Standort und der Intensität angepasste Düngung erreicht.

Im Herbst die Wiesen schneiden oder weiden?

Quelle: Landfreund, 10-2011

Sinkt im Herbst die Futterqualität von Grassilagen, ist die Beweidung eine Alternative. Was Sie bei der Herbstweide beachten müssen.

Mehr Weissklee produzieren statt Soja importieren

Quelle: bioaktuell, 7-2011

Der Import von Soja hat in den letzten Jahren enorm zugenommen. Die ersten Versuche, Soja durch Weisskleepellets zu ersetzen, sind ermutigend.

Silierzusätze: Produkt und Technik abstimmen

Quelle: UFA-Revue, 9-2011

Das Wetter zum Herbstbeginn begünstigt meist eine gute Wiesenentwicklung, bietet aber nicht immer ideale Voraussetzungen zur Konservierung von Silofutter. Nachfolgend soll ein kurzer Überblick über Massnahmen gegeben werden, mit denen das Risiko einer schlechten Konservierung gesenkt werden kann, wenn die
Trockenmassewerte nicht optimal sind.

Im Herbst den Lückenfüllern an den Kragen

Quelle: LANDfreund 9/2011

Blühende Nesseln, abgesamte Breitwegerichstengel
und überreife rote Blacken schmücken gegenwärtig
manche Weidekoppel. Werfen Sie jetzt einen
gründlichen Blick in Ihre Kunst- und Naturwiesen
und handeln Sie!

Viel Arbeit bis zur passenden Mischung

Quelle: die grüne 14/2011

Die Standardmischungen sind aus dem Schweizer Futterbau nicht mehr wegzudenken. 43 Mischungen bieten sich dem Landwirt für fast jedes futterbauliche Bedürfnis an . "die grüne" hat sich von Daniel Suter von Agroscope Reckenholz-Tänikon (ART) zeigen lassen, wie die Mischungen entstehen und weiterentwickelt werden.

Eiweiss Marke "Eigenbau"

Quelle: Bayerisches Wochenblatt, 8-2011

Unabhängiger werden vom Importsoja und beim Eiweißfutter auf heimische Qualität setzen, das sind die Ziele im "Aktionsprogramm Heimische Eiweißfuttermittel". Wie das gehen soll, zeigen drei bayerische Milchviehbetriebe, die zudem erstaunlich viel Milch aus dem Grundfutter herausholen.

Aus die Maus

Quelle: Landfreund, 3-2011

Schützen Sie Ihre Wiesen vor Mäuseschäden. Wie Sie Ihr Wiesland wieder
in Schwung bringen.

Ausgewinterte Wiesen nun sanieren

Quelle: Landfreund, 3-2011

Der Winter hat vor allem den Raigräsern zugesetzt. Auch die Mäuse waren aktiv. Wie Sie rasch Ihre Kunst- und Naturwiesen wieder in Fahrt bringen.

Grünlanddüngung planen mit Gülle und Mist

Quelle: Landfreund, 3-2011

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, den Einsatz von Hofdünger im Futterbau zu planen. Welche Ziele sollen erreicht werden?

Was Siloprofis beachten müssen

Quelle: die grüne, 2011

Die neusten Trends bei der Silageproduktion. Optimales Ausgangsmaterial, optimale Aufbereitung, optimale Verdichtung.

Energie sparen bei der Grünlandbewirtschaftung

Quelle: Milchpraxis, 1-2011

Im letzten Jahrzehnt sind die Energiekosten durchschnittlich um ca. 7 % pro Jahr angestiegen. Dieser Trend wird sich vermutlich weiterhin fortsetzen. Zukünftig spielen daher die Energie- und hier insbesondere die Dieselkosten auch in Futterbaubetrieben eine immer größere Rolle. Es gilt daher, den Dieselverbrauch in diesem Bereich durch gezielte Auswahl und überlegten Einsatz der Technik zu reduzieren.

Herbizide sind keine dauerhafte Lösung

Quelle: die grüne, 19/2010

Gibt es auf den Wiesen einen hohen Anteil an Hahnenfuss zu finden, so ist die Ursache in der Art der Bewirtschaftung zu suchen. Eine chemische Bekämpfung des Unkrauts ist zwar möglich, dient aber nur der Symptombekämpfung.

Raus mit den Kühen, wenn die Weiden grünen

Quelle: die grüne, 5/2010

Die neue Weidesaison beginnt bald. Ein frühes Überweiden bereitet die Kühe auf das grosse Graswachstum vor. Der Zeitpunkt, an dem der Weidedruck erhöht werden muss, darf nicht verpasst werden. Zwei Profis, einer mit Kurzrasenweide, der andere mit Umtriebsweide im Hügelgebiet, erzählen, wie sie ihre Weiden managen.

Futterbau, Spiegel der Umweltbedingungen

Quelle: BauernZeitung, 16.7.2010

Wiesen- und Weidenmanagement: Wenn die Bestandeszusammensetzung nicht mehr ideal ist, gilt es, den Ursachen auf den Grund zu gehen.

Ohne Lücken kein Erfolg

Mit einer Grünlandverbesserung wie Übersaaten sollen die Ertragsstärke und die Qualität der Futterfläche gefördert werden. Die grosse Kunst bei der Ausführung besteht darin, das richtige Verhältnis zwischen guten Keimbedingungen für das neue Saatgut und der Schonung der noch vorhandenen wertvollen Gräser der alten Grasnarbe zu finden.

So schaffen Sie eine leistungsfähige Weide

Quelle: Landfreund, 6/2010

Wie können Sie auf Ihren Weiden kostengünstiges Futter und hohe Futterqualitäten sowie stabile Erträge erreichen?

Gute Weiden wollen gepflegt sein

Quelle: Landfreund, 4/2010

Weiden ist die kostengünstigste Variante, um aus Gras Milch zu produzieren. Beim Weiden gilt es, die Pflanzenbestände im Auge zu behalten. Bei negativen Veränderungen müssen Anpassungen bei Nutzung und Düngung gemacht werden. Massnahmen liegen auch bei der Pflege der Weiden wie Unkrautregulierung, Übersaat und Säuberungsschnitte.

Weidebesatzstärken und Auswirkungen auf die Milchleistung und die Milchqualität

Quelle: Agrarfoschung, 16/2009

Die Auswirkungen unterschiedlicher Weidebesatzstärken mit Milchkühen - respektive der Grashöhe beim Verlassen der Parzelle - auf die Milchleistung und die Grasqualität wurden untersucht. Der Versuch fand unter Biolandbau-Bedingungen statt und als Weidesystem wurde die Umtriebsweide gewählt.

Einfluss der Konservierung auf die Nährstoffe von Grünfutter

Quelle: ALP, 2009

Empfehlungen:

  • Ausgewogene Pflanzenbestände mit wertvollen Gräsern und dichter Grasnarbe anstreben.
  • Das Futter in frühreifem Wachstumsstadium ernten: Beginn des Rispenschiebens bei Gräsern, Beginn des Schossens der Blütenknospen bei Leguminosen.
  • Früh mit der Heuernte beginnen, damit auch das zuletzt gemähte Futter nicht zu alt wird.
  • Das Gras nicht taunass mähen. Schnitthöhe von 6-8 cm einhalten, um Verschmutzungen zu vermeiden und die Trocknung zu begünstigen.
  • Trocknungsverlauf durch den Einsatz eines Mähaufbereiters beschleunigen.
  • Feuchtes Futter häufig und intensiv bearbeiten. Gegen Ende der Trocknung schonend bearbeiten, um Bröckelverluste zu vermeiden. Um physikalische Verluste zu vermeiden, die Geschwindigkeit des Heuens an das Futtervolumen anpassen.
  • Um den Vorgang der Pflanzenatmung rasch zu beenden (ab 60% TS), sollte das Anwelken und Trocknen des Futters bei günstigen Wetterbedingungen so schnell wie möglich erfolgen.
  • Mithilfe der Heubelüftung lassen sich auch kurze Schönwetterperioden ausnutzen.
  • Das vorgewelkte Futter mit TS-Gehalten von 55 bis 65% in der Heubelüftung gleichmässig verteilen und so rasch wie möglich belüften, um den Trocknungsvorgang zu aktivieren und eine Erwärmung des Futters zu vermeiden.
  • Silage in den Flachsilos regelmässig und rasch verteilen sowie gut verdichten, damit der Sauerstoff entweicht.
  • Hochsilos hermetisch verschliessen (Achtung: Bereits ab der ersten Befüllung entweicht Kohlendioxid. Lebensgefahr!).

Weitere Informationen

Aktuelle Marktlage

Der Marktlagebericht informiert Sie monatlich aktuell über die Marktentwicklungen im In- und Ausland.

Dienstleistungen für Externe

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