Internationale Agrar- & Milchpolitik

Die Schweiz ist auch von der europäischen und der weltweiten Agrarpolitik und Gesetzgebung betroffen.
Das Berührungsnetz zwischen der Schweizer Landwirtschaft und internationaler Politik ist viel enger geknüpft, als dies scheinen mag. Weil die Schweizer Volkswirtschaft heute jeden zweiten Franken im Ausland verdient, ist Schweizer Wirtschaftspolitik - und damit auch die Landwirtschaftspolitik - immer stärker auch Aussenhandelspolitik. Internationale Abkommen im Rahmen der Welthandelsorganisation (WTO) oder zwischen der Schweiz und der Europäischen Union (EU) haben die Landwirtschaft seit 1995 unter enormen Anpassungsdruck gesetzt. Marktöffnung, Abbau von Zöllen und Stützungsmassnahmen sind die Hauptmassnahmen der Liberalisierung. Die Folge davon sind sinkende Produzentenerlöse und ein gewaltiger Druck auf die Landwirtschaftsbetriebe.
Die Organisation der Schweizer Milchproduzenten SMP arbeitet in Fragen der Aussenhandelspolitik eng mit dem Schweizerischen Bauernverband zusammen. Eigene Positionen vertritt die SMP insbesondere in Fragen zum Aussenhandel mit Milch, Milchprodukten und Käse sowie bei verarbeiteten Nahrungsmitteln, die Milchbestandteile enthalten und unter das so genannte "Schoggigesetz" fallen.






