UHT

Weltmeisterin der Haltbarkeit

Keine Milch bleibt so lange frisch wie die UHT-Milch. Im Gegensatz zu pasteurisierter oder hochpasteurisierter Milch ist sie auch nach Wochen bis Monaten noch geniessbar – selbst, wenn sie ausserhalb des Kühlschranks gelagert wird. Ideal für die Vorratshaltung, zum Beispiel wenn Sie nach der Rückkehr aus den Ferien nicht auf Ihre Milch verzichten möchten.

So funktioniert das UHT-Verfahren

Die Abkürzung "UHT" steht für "Ultra-Hoch-Temperatur". Das UHT-Verfahren ist der Pasteurisation und der Hochpasteurisation sehr ähnlich. Die Milch wird jedoch bei wesentlich höheren Temperaturen haltbar gemacht. Sie wird einige Sekunden lang auf 135 bis 155°C erhitzt und sofort wieder abgekühlt. Danach ist die Milch keimfrei. Bei Zimmertemperatur ist sie zwischen 8 und 12 Wochen haltbar. Dies gilt allerdings nur, solange die Milchpackung verschlossen ist. Nach dem Öffnen gehört auch UHT-Milch in den Kühlschrank und ist nicht wesentlich länger geniessbar als pasteurisierte Milch.

2 dl Vollmilch = 1 Portion

Milch und Milchprodukte sind für Kinder und Erwachsene eine wichtige Kalziumquelle. Drei Portionen pro Tag sind ideal. 1 Glas (2 dl) Vollmilch entspricht einer Milchportion.

Homogenisierung

Mit der Haltbarmachung wird die UHT-Milch auch homogenisiert. Dieses Verfahren zerkleinert die in der Milch verteilten Fettkügelchen so stark, dass sie sich nicht mehr an der Oberfläche sammeln können. Die Homogenisierung kommt auch bei der Pasteurisation und der Hochpasteurisation häufig zum Einsatz.

Welchen Einfluss hat das UHT-Verfahren auf den Vitamingehalt?

Beim UHT-Verfahren entstehen etwas höhere Vitaminverluste als bei der Pasteurisation. Insgesamt hat die Haltbarmachung jedoch nur geringe Auswirkungen auf den Vitamingehalt der Milch. So zerstört das Kochen der Milch im Haushalt beispielsweise einen wesentlich höheren Vitaminanteil. Mehr dazu erfahren Sie hier:

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