Gesundes Fett in der Pfanne
Bratbutter eignet sich besonders gut zum Braten. Sie ist hoch erhitzbar und enthält wie alle Buttersorten keine milchfremden Zusätze. Mit ihr landen gesunde Fette direkt in der Bratpfanne.
Was ist eigentlich Bratbutter?
Natürliches Fett ohne Zusatzstoffe.
Bratbutter ist eingesottene Butter mit einem sehr niedrigen Wasser- und Eiweissgehalt. Dadurch ist sie hoch erhitzbar (bis 180 °C) und eignet sich besonders gut zum Braten. Zur Herstellung von Bratbutter wird Butter erhitzt. Dabei trennt sich das geschmolzene Fett von den anderen Bestandteilen der Milch. Die eingesottene Butter kühlt ab und wird abgefüllt. So werden der Butter Wasser und Eiweiss entzogen, der typische Buttergeschmack aber bleibt. Bratbutter kann ungekühlt gelagert werden und ist viel länger haltbar als Butter. Bratbutter besteht fast vollständig aus Milchfett (98,8%) und enthält nur 0,2% Wasser. In den Nachbarländern der Schweiz ist Bratbutter vor allem als Butterschmalz bekannt. Andere Bezeichnungen für Produkte sind eingesottene Butter oder Ghee.
Höchste Vielfalt an Fettsäuren
Die Grundlage von Bratbutter ist Butter. Butter ist ein natürliches und sehr gesundes Fett, da es die höchste Vielfalt an gesättigten und ungesättigten Fettsäuren aufweist. Was der Körper täglich an Fettsäuren braucht, ist darin enthalten. Butter ist eine sehr gute Quelle von Vitamin D. Der Körper braucht Vitamin D, um Kalzium aus der Nahrung aufzunehmen und in den Knochen einzulagern. Milchfett ist leicht verdaulich.
In manchen Kulturen hat eingesottene Butter eine sehr lange Tradition. Das Einsieden war eine willkommene Möglichkeit, Butter keimfrei zu machen, zum Beispiel bei Seuchen während der Weltkriege. Eine bekannte Vertreterin ist das indische und pakistanische Speisefett Ghee. Für die Herstellung von Ghee wird die Butter besonders lange erhitzt. Ghee hat dadurch eine bräunliche Farbe, einen nussigen Geschmack und ist länger haltbar als andere eingesottene Buttersorten.
Ghee wird nicht nur in der Küche, sondern auch als ayurvedisches Heilmittel, Opfergabe und Lampenfett verwendet.
Kartoffel schwingt obenaus
Ob als Rösti, Gschwellti oder Auflauf: Jeder Schweizer isst pro Jahr rund 45 kg Kartoffeln. Damit liegt der Verzehr von Kartoffeln seit Jahren vor Teigwaren (ca. 37 kg) und Reis (ca. 22 kg). In der Schweiz werden rund 30 Kartoffelsorten angepflanzt.
Beim Braten mit Bratbutter erhält das Fleisch einen nussigen Geschmack und die Rösti wird knusprig. Bratbutter kann auch zum Dünsten oder Dämpfen von Gemüse verwendet werden.
Lasagne mit bunter Hackfleischsauce
Quibe (Hackfleisch-Weizen-Bällchen)
Scheibenrösti mit Spiegeleiern
Orangen-Lamm-Curry
Kaninchenfilet mit lauwarmem Gemüse an Vinaigrette
Maisrösti mit Gemüse
Kalbsleber mit Balsamico-Zwiebeln
Gebratene Sbrinzkartoffeln
Stroganoff mit Gurke und Tomate und Pfefferminz-Couscous
Steak mit Lebkuchenbrösel
Kräuternudeln zu Kalbskoteletts
Gebratener Cicorino rosso mit Getreide-Gnocchi
Überbackene Omeletten mit Gemüse-Tomatenfüllung
Sellerie-Crèmesuppe mit Zitronenknusperli
Raclette "Lukullus" mit Kalbshuft auf frischem Knoblauch
Gebratener Kalbshohrücken
Gefüllte Kalbsplätzli an Zitronen-Thymian-Sauce
Rindsfilet-Medaillon
Klassische Lasagne
Kalbsfilet im Salbeimantel
Rindssteak mit Bierrettich
Salbei-Kalbsbrustschnitten
Grüne Käseknöpfli
Wurzelgemüse-Fleischröllchen
Gebratene Forelle auf Bundzwiebeln
Schweinssteak mit Wacholderbutter
Chicken-Tomaten-Curry
Spinat-Tätschli
Kräuter-Kalbsgeschnetzeltes
Lebkuchen-Fotzelschnitten