Stimmt
Das liegt daran, dass die knochenaufbauenden Zellen nachts stärker arbeiten als die knochenabbauenden. Eine kalziumreiche Spätmahlzeit ist daher empfehlenswert. Das kann auch ein Glas Buttermilch oder eine Tasse mit warmer Honigmilch sein.
Knochen bestehen aus einem besonders harten Gewebe. Sie sind ständig im Auf- und Umbau. Für gesunde Knochen bildet ausgewogene und kalziumreiche Ernährung die Basis. Richtig kombiniert kann die kräftigende Wirkung noch verstärkt werden.
Mit starken Knochen fühlen wir uns gesund und beweglich. Doch unser Skelett ist keine ruhende Masse, sondern ein arbeitendes Gewebe. Es ist ständig im Auf- und Umbau. Bei Erwachsenen werden jährlich etwa 10 Prozent der Knochenmasse durch neues Knochengewebe ersetzt. Je mehr Knochensubstanz in der Jugend aufgebaut wurde, desto besser ist der Schutz vor Knochenbrüchen im Alter. Genügend Kalzium und Vitamin D sind dabei besonders wichtig.
Im Laufe des Lebens verändert sich die Knochenmasse. Bis etwa zum 30. Lebensjahr arbeiten die knochenaufbauenden Zellen (Osteoblasten) und die Knochenmasse nimmt zu. Ab rund 40 Jahren nimmt sie stetig ab. Die knochenabbauenden Zellen (Osteoklasten) sind nun stärker bei der Arbeit als die knochenaufbauenden und sorgen dafür, dass die Knochenmasse jährlich um rund 2 Prozent zurückgeht. Das ist normal. Doch sollte in der Jugend zu wenig Knochenmasse aufgebaut oder diese während der Wechseljahre und im hohen Alter zu schnell abgebaut werden, droht Osteoporose – die Knochenschwundkrankheit.
Ausgewogene und vielseitige Ernährung ist die Basis für gesunde Knochen. Zwei Nahrungsmittelgruppen sind besonders wichtig:
Kombinieren Sie deshalb Milch und Milchprodukte mit Gemüse, Früchten und Kartoffeln. Eine ausgewogene Ernährung wirkt sich positiv auf die Kalziumaufnahme aus. Viele Schweizer Gerichte wie Birchermüesli oder Gschwellti mit Kräuterquark und Salat berücksichtigen dies.
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