Immer unterwegs, mobil und aktiv. Das braucht Energie. Doch viele essen dadurch unregelmässig und meistens muss es auch noch schnell gehen. Tipps und Tricks rund um die ausgewogene Ernährung auch an langen und hektischen Tagen.
Richtig essen im Zeitkorsett. Das geht.
Die Essenszeiten richten sich nach der Agenda.
Das Leben bedeutet ein ständiges Organisieren. Mahlzeiten richten sich dabei immer öfter nach Meetings mit Kunden, Unterrichtszeiten oder Fahrplan. Zwischen allen Terminen oder unterwegs zu essen, und dann muss es meistens auch schnell gehen. Das Bewusstsein für ausgewogene Ernährung ist zwar vorhanden, aber es fehlt Zeit. Hilfreich ist es, in sein Zeitmanagement auch regelmässige Pausen zum Essen und zur Erholung einzuplanen.
So wird aus Fastfood ein gesunder Lunch.
Es spielt keine Rolle, ob Sie im Restaurant essen, sich beim Take-away oder aus der Lunchbox verpflegen:
- Wählen Sie eine Extraportion Gemüse, Salat oder Obst.
- Vollkornbrot ist besser als Weissbrot.
- Geniessen Sie Salzkartoffeln, Pasta oder Reis statt Pommes frites.
- Essen Sie Milch, Jogurt, Käse und mageres Fleisch statt Wurst oder Thonsalat.
- Gebraten ist besser als frittiert.
- Mineralwasser ist gesünder als Eistee, Cola oder Bier.
Schnellesser essen zu viel
Das Sättigungsgefühl stellt sich nach 20 Minuten ein.
Wir essen und telefonieren, laufen, putzen, verhandeln oder lernen gleichzeitig. Oder wir essen schnell. So schnell, dass unser Körper gar keine Zeit hat, uns zu melden, wann er satt ist. Das Sättigungsgefühl stellt sich nämlich erst nach 20 Minuten ein. Schnellesser essen somit oft zu viel. Richtig Energie tankt, wer langsam und bewusst isst, sich nicht gleichzeitig dem Computer widmet oder noch schnell etwas im Vorbeigehen zu erledigen.
Klug kombinieren und auswählen
Wie gross der Stress auch sein mag, für eine gesunde Mahlzeit ist die Auswahl, Menge und Kombination der Menükomponenten entscheidend. Die Ernährungspyramide zeigt Ihnen ganz einfach, wie Sie beim Zusammenstellen Ihrer Mahlzeit die Prioritäten setzen können.
Stimmt es, dass Wasser die Konzentration besser fördert als Kaffee?
Schliessen
Getränke sollten an keiner Sitzung fehlen.
Bei Konzentrationsmangel, Kopfschmerzen, plötzlicher Müdigkeit hilft der regelmässige Griff zur Wasserflasche schneller als der Gang zum Kaffeeautomaten. Ob zum Bügelbrett oder an eine Sitzung:
- Nehmen Sie immer eine Flasche Wasser mit.
- Trinken Sie regelmässig in kleinen Mengen.
- Statt Kaffee wählen Sie Wasser, Apfelschorle, Kräutertee oder Gemüsesaft.
- Milchshakes geben Ihnen Energie zurück.
Morgens Energie, abends leichte Küche
Ein gesundes Frühstück füllt die leeren Energiespeicher. Am besten mit Milch und Milchprodukten, Getreideprodukten, Butter und frischen Früchten. Muss es mittags wieder schnell gehen? Auch dann ist es möglich, gesund zu essen. Etwa dank Vollkornsandwich mit Käse oder Salat mit Hüttenkäse. Ausgewogene Lunchs erhöhen die Leistungsfähigkeit am Nachmittag. Das ideale Abendessen ist leicht, vielseitig und gesund. Und es kann Nährstoffdefizite vom Mittag ausgleichen.
So mobil wie Sie: Tipps zum Essen unterwegs
Wie viele Mahlzeiten brauche ich pro Tag?
Viele Ratgeber empfehlen drei Haupt- und zwei Zwischenmahlzeiten pro Tag. Sie begründen es damit, dass mehrere kleine Mahlzeiten den Blutzuckerspiegel stabil halten und Heisshunger verhindern. Ob Sie sich für drei oder fünf Mahlzeiten pro Tag entscheiden, hängt von Ihren Vorlieben ab und mit wie vielen Mahlzeiten Sie Ihr Gewicht halten können.
Was geht? Was geht nicht? Benimm-Tipps für den Alltag
Darf man Spaghetti mit dem Löffel essen? Gehört das Handy auf den Tisch? Und ist Poulet Fingerfood? Unser Knigge bietet hilfreiche Benimm-Tipps.
Bei einer vorwiegend stärke- und zuckerreichen Ernährung mit Brot, Getreideprodukten, Kartoffeln, Obst, Dörrobst, gesüssten Milchprodukten, Süssigkeiten und Süssgetränken sind fünf Mahlzeiten sinnvoll. Stärke und Zucker führen zu einem schnellen Auf und Ab des Blutzuckerspiegels. Der Hunger meldet sich schnell wieder. Länger satt macht eine vollwertige Ernährung mit Vollkornprodukten und wenig Zucker. Bei einer eiweissreichen Ernährung genügt in der Regel der Dreier-Rhythmus. Gut gefüllte Teller mit Gemüse und Salat zusammen mit Käse, Fleisch, Eiern, Hülsenfrüchten und Nüssen sättigen länger und halten den Blutzucker konstant.
Regula Thut Borner
dipl. Ernährungsberaterin HF
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Susann Wittenberg
Ernährungswissenschaftlerin BSc
Telefon 031 359 57 57
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