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Bestmögliche Markttransparenz ist eine wichtige Voraussetzung, damit ein Markt überhaupt funktionieren kann. Dabei interessiert die Milchproduzenten vor allem, welcher Milchkäufer wie viel für die Molkereimilch bezahlt und welcher Milchpreis für die verschiedenen Sortenkäse realisiert wird. Weil die Preisbeobachtung des Bundesamtes für Landwirtschaft diese Detailinformationen nie liefern kann, ist das SMP-Milchpreismonitoring für die wirtschaftliche Interessenvertretung der Milchproduzenten äusserst wichtig. Denn es zeigt sich immer wieder, dass die aus dem Milchpreismonitoring verfügbaren Informationen die Verhandlungsposition der Milchproduzenten entscheidend stärkt.
Das SMP-Milchpreismonitoring ist eine freiwillige Selbsthilfemassnahme der Milchproduzenten und beruht auf der systematischen Auswertung der monatlichen Milchgeldabrechnung von einzelnen Milchproduzentinnen und Milchproduzenten. Nur dank deren Engagement und Bereitschaft, jeden Monat die Milchgeldabrechnung an die SMP zu übermitteln, können überhaupt Daten ausgewertet und den Milchpreismeldern zugestellt werden. Sensible Informationen werden nur an die Verantwortlichen der Verhandlungsdelegationen weitergegeben.
Die Preismelderinnen und Preismelder schicken monatlich ihre Milchgeldabrechnung möglichst rasch nach Erhalt per Fax oder per E-Mail an die SMP. | |
Spätestens bis zum 25. des Folgemonats (z.B. 25. April für die März-Auszahlung) sollten die Abrechnungen bei der SMP eintreffen. | |
Wo keine Abrechnung eingetroffen ist, wird Ende des Folgemonats (z.B. 30. April für die März-Auszahlung) elektronisch eine Erinnerung verschickt. | |
Bis zum 10. des Nachfolgemonats (z.B. 10. Mai für die März-Auszahlung) erfassen wir die letzten eingetroffenen Abrechnungen. | |
Bis zum 25. des Nachfolgemonats (z.B. 25. Mai für die März-Auszahlung) ist die Auswertung zum Versand an die Preismelder bereit. |
Der Aufwand für die MilchpreismelderInnen beschränkt sich auf das monatliche Zustellen der Milchgeldabrechnung per Mail oder Fax an die SMP. Demgegenüber ist der Nutzen für die MilchpreismelderInnen gleich mehrfach:
Monatlich individuelle Rückmeldung mit dem durchschnittlich ausbezahlten Milchpreis der zurückliegenden 12monats-Periode. | |
Monatliche Zustellung der zusammengefassten Resultate (Vertragspreise, Durchschnittspreise der Molkereimilch bzw. Käsesorten) per Mail oder Fax. | |
Quartalsweise Zustellung der detaillierten Ergebnisse nach Milchkäufer und Käsesorte per Post. | |
Nebst dem persönlichen Informations-Nutzen dient das Milchpreis-Monitoring den übergeordneten Zielen zur Verbesserung der Markttransparenz und zur Stärkung der Marktposition. |
Die SMP sucht laufend neue MilchpreismelderInnen zur Erweiterung der Datengrundlage. Damit Sie PreismelderIn werden können, müssen Sie nur wenige Voraussetzungen erfüllen:
Sie sind motiviert, diese wichtige Selbsthilfemassnahme zu unterstützen. | |
Sie verfügen über ein Fax-Gerät oder noch besser eine E-Mail-Adresse, damit wir Ihnen die Ergebnisse elektronisch zustellen können. Dies spart Portokosten. | |
Sie sind über die Mitgliedschaft in ihrer regionalen Milchproduzentenorganisation Mitglied bei der SMP. | |
Sie haben eine einzelbetriebliche Milchgeldabrechnung, welche alle Informationen zum Milchpreisaufbau enthält (Grundpreis sowie allfällige Zuschläge, Abzüge, Rückzahlungen, Boni, Prämien, ev. Zulagen für verkäste Milch, Gehaltswerte etc.). |
Werden auch Sie PreismelderIn und helfen Sie mit, mehr Transparenz im Milchmarkt zu schaffen. Füllen Sie das Anmeldeformular aus und wir nehmen mit Ihnen Kontakt auf.
Bitte senden Sie uns zur Vervollständigung Ihrer Anmeldung Ihre aktuelle Milchgeldabrechung an unten stehende Adresse. Besten Dank.
Haben Sie Fragen zum Milchpreismonitoring? Wir geben Ihnen gerne Auskunft!